Heimatverein „on Tour“

Von , am 18. Juni 2019 um 3:55 Uhr.


Am 15. Juni um Punkt sieben Uhr begann die diesjährige Wochenendfahrt des Heimatvereins mit 55 Teilnehmern, die mit dem Bus in Richtung Eisenach fuhren.

Zur Begrüßung gab es für jeden Mitfahrer einen Hermann-Anstecker. Wie schon zur Tradition geworden, war die erste Station ein reichhaltiges Frühstück auf dem Hof Kindvatter in Witzenhausen. Nach einer kleiner „Irrfahrt“ kamen die teilnehmer dort pünktlich an. Gut gestärkt und nach einem Bummel durch den Hofladen, wo es alles rund um die Kirsche gab, ging es dann in die Automobile Welt nach Eisennach.

Dort bestaunten die Reisenden zahlreiche Exponate und originale Fahrzeuge, beginnend mit der Wagen der Fahrzeugfabrik Eisenach AG, über die DIXI-Werke, BMW-, EMW, und Wartburg-Ära bis zum Produktionsstart des Opelwerkes Eisenach im Jahr 1992. Der nächste Programm-Punkt war natürlich die Wartburg. Zum Glück gibt es vom Parkplatz aus einen Shuttle-Service, der die Besucher direkt zur Burg hoch fährt. Selbstverständlich haben es sich Einige nicht nehmen lassen, den Weg zu Fuß zu gehen. Hier war dann Zeit, dass jeder auf eigene Faust die Burg erkunden konnte, an einer Führung teilnahm oder sich bei Thüringer Bratwurst stärken konnte. Kurz nach 16 Uhr ging es dann nach Bad Tabarz ins Hotel Am Burgholz. Hier wurde um 18 Uhr zum schmackhaften Abendessen gebeten. Anschließend saßen viele Heimatfreunde noch auf der Terrasse zusammen und so wurde der Tag gemütlich beendet.

Am nächsten Morgen ging es nach dem Frühstück Richtung Friedrichroda. Hier stiegen die Teilnehmer aus, die die Marienglashöhle besichtigen wollten. In diesem ehemaligen Bergwerk, in welchem von 1778 – 1903 Gips abgebaut wurde, erfuhr man viel über die Entstehung des Thüringer Waldes und den Bergbau rund um Friedrichroda. Die Kristallgrotte in der Marienglashöhle wurde 1778 entdeckt und gilt als eine der schönsten und größten in Europa. In der unteren Sohle befindet sich der Höhlensee mit reizvollen Wasserspiegelungen. Ein Teil der Reisegruppe fuhr ein Stück mit der Thüringer Waldbahn und bestaunte die herrliche Landschaft.

Als die Gruppe wieder vereint war, ging es nach Eisennach. Hier gab es viele Möglichkeiten, die Lutherstadt zu erkunden. Der zur Verfügung gestellte Stadtplan war für viele eine gute Hilfe. So erfuhren die Teilnehmer, dass 1685 wurde hier Johann Sebastian Bach geboren und in der Georgenkirche getauft wurde.

Um 14 Uhr startete der Bus zur letzten Etappe, der Waldgaststätte Exberghütte in Großalmerode. Der Busfahrer musste vollstes fahrerisches Können einsetzen, um dieses, gut im Wald versteckte, Ausflugsziel sicher zu erreichen. Hier war bei der Ankunft der Kaffeetisch mit Süßem und Herzhaftem bereits für uns gedeckt. Hier wurde auch das Gruppenfoto aufgenommen.

Gegen 19 Uhr kam die Gruppe wieder in Augustdorf an und alle waren sich einig, das war wieder eine tolle Wochenendfahrt. 

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