Augustdorfer gewinnen Reservistenwettkampf

Ist es nun eine Haubitze, ein Wiesel, Marder oder Puma? Welches Baujahr sind die Panzer und überhaupt, wie hoch ist der Verbrauch? Die Teilnehmer des diesjährigen Reservistenwettkampfes mussten einiges an Können vorweisen, um die sechs Stationen erfolgreich zu bestehen. Die Augustdorfer behielten dabei die Nerven und holten sich den Gold- und damit auch den Wanderpokal. Zweite wurde die gemsichte Mannschaft mit den Reservisten Bentke, Richter und Kraumpe. Den dritten Platz ergatterte die Reservistenkameradschaft Sternberg/Kalletal. Panzererkennung, ein G36 zerlegen und wieder zusammensetzen, Handgranatenzielwurf, zwei Schießsimulatoren und ein Magazin auf- und abmunitionieren; diese Stationen standen auf dem Programm, das auf dem Gelände der Generalfeldmarschall-Rommel-Kaserne am Wochenende stattgefunden hatte. Der Gesamtleitende Hauptfeldwebel Jürgen Uthmann vom 1. Panzergrenadierbataillon 212, der an den einzelnen Stationen

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Ist es nun eine Haubitze, ein Wiesel, Marder oder Puma? Welches Baujahr sind die Panzer und überhaupt, wie hoch ist der Verbrauch? Die Teilnehmer des diesjährigen Reservistenwettkampfes mussten einiges an Können vorweisen, um die sechs Stationen erfolgreich zu bestehen. Die Augustdorfer behielten dabei die Nerven und holten sich den Gold- und damit auch den Wanderpokal. Zweite wurde die gemsichte Mannschaft mit den Reservisten Bentke, Richter und Kraumpe. Den dritten Platz ergatterte die Reservistenkameradschaft Sternberg/Kalletal. Panzererkennung, ein G36 zerlegen und wieder zusammensetzen, Handgranatenzielwurf, zwei Schießsimulatoren und ein Magazin auf- und abmunitionieren; diese Stationen standen auf dem Programm, das auf dem Gelände der Generalfeldmarschall-Rommel-Kaserne am Wochenende stattgefunden hatte. Der Gesamtleitende Hauptfeldwebel Jürgen Uthmann vom 1. Panzergrenadierbataillon 212, der an den einzelnen Stationen den ein und anderen Kameraden schmunzelnd lautstark dazu motivierte, sich mehr anzustrengen, zeigte sich mit dem Ablauf zufrieden. "Die Veranstaltung ist eine Neuauflage; die letzte fand vor zehn Jahren statt", berichtet er den AUGUSTDORFER NACHRICHTEN. Aus Lemgo, Bad Salzuflen und Augustorf waren knapp 25 Reservisten gekommen, um im Wettkampf ihr Wissen aufzufrischen "aber natürlich auch, um Gemeinschaft zu erleben", so HptFw Uthmann. Das gehöre einfach zu so einem Tag dazu. Und so lagen die Wettkämpfer im Schießsimulator auf der Pritsche, um auf die Leinwand zu schauen, auf der die Zielscheibe zu sehen war; allerdings mit 16 Prozent Nebel. "Das ist schon eine leichte Herausforderung", schmunzelte einer der Teilnehmer, zumal die Zielscheibe nach jedem zweiten Schuss virtuell um fünf Meter weiter nach hinten rückte - bis auf 25 Meter. Aber auch der Handgranatenzielwurf war eine gute Übung für die Reservisten. Dabei mussten Attrappen durch zwei zehn Meter entfernte Fenster geworfen werden - kein einfaches Unterfangen. Noch schwieriger wurde es für manche beim Zerlegen des G36. Unter Zeitdruck und den wachsamen Augen von Lemgos Bürgermeister und Reservist Dr. Reiner Austermann kam so manch einer ins Schwitzen, galt es doch nicht nur die Einzelteile zu benennen, sondern diese auch wieder richtig zusammenzubauen. Der Wettkampfnachmittag endete für die Kameraden mit einem gemütlichen Grillfest, denn: "Es geht einfach um das Zusammensein", so HptFw Uthmann. Und auch für die teilnehmenden Reservisten steht fest: "Nächstes Mal sind wir wieder mit dabei."