Ungewohnte Klänge begeistern Publikum

Ein ungewöhnliches Sommerkonzert erlebten die knapp 50 Besucher des Sommerkonzertes, das in der evangelischen Militärkirche stattgefunden hat. Unter der Leitung von Fabian Krämer präsentierte die Kantorei gemeinsam mit dem Workshopchor die 
„Latin Jazz Mass“ von Martin Völlinger. Das knapp einstündige Konzert stellte eine spannende und außergewöhnliche Mischung aus den verschiedensten Sprachen und Stilen dar, denn Völlinger hat in seiner Messe die unterschiedlichsten Musikstile vereint: Von lateinamerikanischen Rhythmen wie Salsa und Bossa Nova über Gospel bis hin zum Pop. Der Chor, der bereits zum dritten Mal ein Werk gemeinsam erarbeitete, schuf von Anfang an einen hellen, runden Klang und sang ­intonationssicher und mit fein abgestimmter Dynamik. Dabei gelangen dem Chor vor allem die fröhlich-beschwingten Stücke gut, etwa das strahlende Gloria oder

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Ein ungewöhnliches Sommerkonzert erlebten die knapp 50 Besucher des Sommerkonzertes, das in der evangelischen Militärkirche stattgefunden hat. Unter der Leitung von Fabian Krämer präsentierte die Kantorei gemeinsam mit dem Workshopchor die 
„Latin Jazz Mass“ von Martin Völlinger. Das knapp einstündige Konzert stellte eine spannende und außergewöhnliche Mischung aus den verschiedensten Sprachen und Stilen dar, denn Völlinger hat in seiner Messe die unterschiedlichsten Musikstile vereint: Von lateinamerikanischen Rhythmen wie Salsa und Bossa Nova über Gospel bis hin zum Pop. Der Chor, der bereits zum dritten Mal ein Werk gemeinsam erarbeitete, schuf von Anfang an einen hellen, runden Klang und sang ­intonationssicher und mit fein abgestimmter Dynamik. Dabei gelangen dem Chor vor allem die fröhlich-beschwingten Stücke gut, etwa das strahlende Gloria oder der mitreißende Song „I looked up“. Aber auch die ernsten Elemente der Messe wie das Kyrie und das Agnus Dei, in denen es um die Bitte um Erbarmen ging, beeindruckten. Besonders schön war das Stück "I looked up"; ein eindrucksvolles Stück, das aus einem Wechsel der Solisten Kristin Schulz, Kristina Matthies und Simon Herten und dem Chor bestand. Dabei überzeugten sowohl die Solisten als auch der Chor mit der Klangfülle der Stimmen. Passend zu den Klängen schaffte es auch Dominik Prager am Saxophon und René Pauls am Schlagzeug, den Chor instrumental auf einem hohen Niveau zu begleiten. Das Konzert endete mit einer fröhlichen englischen Pop-Ballade, dem „song of gladness“. Diese besang die Freude darüber, dass Gott die Menschen geschaffen hat. Mit lang anhalten Ovationen bedankten sich die Zuschauer bei den Sängerinnen und Sängern und den Musikern. Pfarrer Martin Benker wies zum Abschluss unter dem Schmunzeln der Anwesenden schon auf die nächsten musikalischen Highlights der Kirchengemeinde hin; denn diese sind noch ein wenig weiter weg. Trotzdem solle man sich, so Benker, "schon mal einen Knoten ins Taschentuch machen". Am 6. Dezember tritt der Gospelchor auf, und am 10. Dezember findet das traditionelle Weihnachtskonzert der Panzerbrigade 21 und der Militärkirche statt.