Heimatverein erfreut Schlaganfall-Selbsthilfegruppe

Schon von weitem riecht es nach Pickert, der Parkplatz am Schlingsbruch füllt sich, Gäste bewundern die liebevollen Blumengestecke und genießen die entspannte Atmosphäre. Zum 21. Mal organisierte der Heimatverein für die Schlaganfall Selbsthilfegruppe Detmold e.V. einen abwechslungsreichen Nachmittag. „Angefangen hat alles mit den Eltern der jetzigen Vorsitzenden des Heimatvereins, Annette Strohdiek“, erzählt Rolf Wannemüller, Vorsitzender der Selbsthilfegruppe. „Damals fanden die jährlichen Einladungen noch in deren Garten statt“, erinnert er sich. Nachdem die Zahl der Anwesenden, – in diesem Jahr waren es knapp 40, immer mehr wurden, musste ein neuer Ort gefunden werden. „Es ist einfach schön, ein wenig Abwechslung in den Alltag zu erhalten“, so Wannemüller, der betont, dass jeder, der einen Schlaganfall erleidet, auch in Gefahr sei, zu vereinsamen.

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Schon von weitem riecht es nach Pickert, der Parkplatz am Schlingsbruch füllt sich, Gäste bewundern die liebevollen Blumengestecke und genießen die entspannte Atmosphäre. Zum 21. Mal organisierte der Heimatverein für die Schlaganfall Selbsthilfegruppe Detmold e.V. einen abwechslungsreichen Nachmittag. "Angefangen hat alles mit den Eltern der jetzigen Vorsitzenden des Heimatvereins, Annette Strohdiek", erzählt Rolf Wannemüller, Vorsitzender der Selbsthilfegruppe. "Damals fanden die jährlichen Einladungen noch in deren Garten statt", erinnert er sich. Nachdem die Zahl der Anwesenden, - in diesem Jahr waren es knapp 40, immer mehr wurden, musste ein neuer Ort gefunden werden. "Es ist einfach schön, ein wenig Abwechslung in den Alltag zu erhalten", so Wannemüller, der betont, dass jeder, der einen Schlaganfall erleidet, auch in Gefahr sei, zu vereinsamen. Zumindest für diesen Nachmittag war diese Gefahr jedoch gebannt. Nach dem gemeinsamen Essen trug Iris Diekmann die Geschichte "Von liebenden Schwiegersöhnen" der Autorin Christine Kühnel vor. Im Anschluss erfreuten Reinhard Kuhlmann und Klaus Fehser die Anwesenden auf dem Schifferklavier und dem Waschbrett mit zahlreichen Melodien. "Das ist einfach eine Wahnsinnsleistung vom Heimatverein", lobte Wannemüller die Gastgeber. Diese würden durch ihre Arbeit dabei helfen, das Leben der Schlaganfallpatienten ein Stück lebenswerter zu machen. Die Gruppe habe zur Zeit knapp 70 Mitglieder, erzählt der Vorsitzende, der deutlich macht, dass es für viele Schlaganfall-Betroffene eine Hürde sei, zum ersten Mal in eine Selbsthilfegruppe zu gehen. Nicht nur die Gäste, sondern auch der Heimatverein zog ein positives Fazit des Nachmittages: "Es war schön, wieder Freude bereiten zu können", fasste Diekmann das Treffen zusammen. Weitere Informationen über die Selbsthilfegruppe erteilt Rolf Wannemüller unter der Telefonnummer 05231/5879.