Vandalismus am Rewe-Gebäude

Von , am 16. August 2019 um 4:00 Uhr.


In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag haben Unbekannte die Wörter „Sonic“ und „No Way“ an die Rückwand des Rewe Einkaufmarktes gesprüht.

Ob der Name auf das im Jahr 1994 veröffentlichte Videospiel Bezug nimmt, in dem ebenfalls der Ausruf „No Way“ vorkommt, oder ob der Schriftzug etwas anderes bedeuten soll, ist nicht erkennbar.

Filialleiter Gerhard Krumbach hat den Vorfall an die Eigentümerin des Gebäudes, die Ratisbona Hausverwaltung gemeldet. Ob von dort ein Strafantrag gestellt wird, war bis Redaktionsschluss noch nicht klar.

Zum Hintergrund

Die Geburt der Graffiti-Bewegung war der 1971 in New York. Anfang 1983 schwappte das Phänomen Graffiti nach Europa über.
Das Wort Graffiti ist der Plural des italienischen Wortes graffito, das seinerseits aus dem lateinischen Verb für „mit dem Griffel kratzen“ entstanden ist.

Der klassische Vorgänger des Graffiti ist der Satz „Kilroy was here“, der im 2. Weltkrieg von US-Soldaten an diversen Stellen geschrieben wurde.

Man ist sich jedoch uneinig darüber, welcher Tag nun tatsächlich das erste war. So liest man in den Medien oft von einem Artikel in der „New York Times“, in dem von einem Fahrradboten die Rede ist. Er hinterließ in den Straßen New Yorks seinen Namen „TAKI“ und die Postleitzahl „183“.

Im vergangenen Jahr sind in Nordrhein-Westfalen rund 32.500 Quadratmeter Schmierereien an Bahnhöfen entfernt worden – das entspricht in etwa der Fläche von 4,5 Fußballfeldern. Das Bundesland gilt bundesweit als Schwerpunkt bei Graffitis vor Baden-Württemberg und Berlin. Die Entfernung von Graffitis kostet pro Quadratmeter etwa 100 Euro.

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