Jugendliche diskutieren über Platz im Ausschuss

In die­ser Woche tref­fen sich Jugend­li­che und Poli­ti­ker, um über die Arbeit in einem Aus­schuss zu spre­chen. Im Anschluss dar­an wer­den die Jugend­li­chen wäh­len.

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Was macht man in einem Ausschuss, welche Aufgaben und welche Pflichten hat man. Zu diesem Thema treffen sich die Augustdorfer Jugendlichen am Mittwoch dieser Woche um 18 Uhr im Jugendzentrum. Hintergrund ist ein Antrag, der den Jugendlichen anbietet, einen Platz mit beratender Stimme im Ausschuss Jugend, Sport, Soziales inne zu haben. (Die AN berichteten) Die Organisatorin des Jugendforums Susanne Gernecke macht deutlich, dass es wichtig sei, die Jugendlichen bei so einem Vorgehen  mitzunehmen. „Ich begrüße die Idee generell, wenn diese parteiübergreifend stattfindet“, so Gernecke. Aus diesem Grund hatte sie alle Parteien vor der kommenden Aussschussitzung eingeladen, um die Jugendlichen über die Arbeit zu informieren. "Es ist wichtig, dass die Jugendlichen mit den thematischen Prozessen vertraut gemacht werden", findet Gernecke. Während die Jugendlichen über die Arbeit und über weitere Dinge sprechen, werden die politischen Vertreter um 19 Uhr dazu stoßen. "Im Anschluss daran werden die Jugendlichen entscheiden, ob sie überhaupt einen Platz im Ausschuss haben möchten", erläutert Gernecke das weitere Vorgehen. Während in Augustdorf also noch beraten wird, ist es in anderen Kommunen bereits gang und gäbe, dass Jugendliche an der Kommunalpolitik beteiligt sind. Während sich die Gemeinde Renningen in Baden-Württemberg beispielsweise einen 20-köpfigen Jugendgemeinderat leistet, gibt es in Weil der Stadt einen so genannten Jugendbeirat, der paritätisch mit Jugendlichen und Erwachsenen besetzt ist. In Leonberg hingegen wurde die Jugendbeteiligung in den vergangenen Jahren stets über das so genannte Jugendforum gewährleistet. Jungen und Mädchen aus weiterführenden Schulen ihre Ideen für die Zukunft der Stadt auf Plakatwänden in der Stadthalle und stellen sie dann Vertretern der Stadt und der Gemeinderatsfraktionen vor. Doch nun geht man in der Kommune mit knapp 40000 Einwohnern noch einen Schritt weiter: Seit einem Jahr tagt der aus zehn Schülern bestehende Jugendausschuss. Viermal im Jahr kommen die zehn Teilnehmer des Jugendforums, die sich für ein Jahr verpflichtet haben, zusammen und besprechen die Themen, die sie interessieren. Ihre Ergebnisse dürfen sie dann im Sozial- und Kultusausschuss vorstellen, der in der Regel in der Woche darauf tagt. Es bleibt also spannend, wie sich die Augustdorfer Jugendlichen entscheiden werden.  
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