Eltern helfen bei Ernährung

An beiden Grundschulen steht Obst auf dem Speiseplan. Es werden Äpfel zerteilt und Birnen in Spalten geschnitten, mal gibt es Radieschen und dann wieder

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Es werden Äpfel zerteilt und Birnen in Spalten geschnitten, mal gibt es Radieschen und dann wieder Möhren. Bevor es zur Frühstückspause klingelt, wird an den Augustdorfer Grundschulen bereits heftig geschnippelt. Denn beide Schulen nehmen an dem Schulobstprogramm des Landes NRW teil. Der örtliche Rewe Markt liefert Obst und Gemüse an. Gurken, Äpfel und Honigmelonen sind es dieses Mal. Je nach Saison können es auch Kohlrabi, Paprika, Apfelsinen oder Erdbeeren sein. “Das hat sich bei uns ganz super bewährt“, sind sich Joachim Barz, Dina Töws und Olga Bartsch sicher. Sie gehören zu einem von sechs Teams der Grundschule In der Senne, das den gesunden Pausen-Snack zubereitet. Für die Kinder ein besonderes Geschmackserlebnis. Die zusätzliche Portion Äpfel oder Kohlrabi komme bei den Kids gut an, ist Barz überzeugt. Besonders freut es ihn, dass auch Kinder davon profitieren, bei denen Zuhause nicht regelmäßig frisches Obst oder Gemüse auf dem Speiseplan stehen. Schulleiterin Ute Krause möchte die Vitaminration für ihre Schülerinnen und Schüler jedenfalls nicht missen, auch wenn es diese nur Dienstag, Mittwoch und Donnerstags gibt.„Lieber drei Mal als gar nicht“, erklärt sie pragmatisch. “Das Projekt lebt davon, dass Eltern und Schule kooperieren. Die Gemeinschaft kommt den Kindern zugute”, betont Dina Töws. Doch immer wenn die Viertklässler die Schule verlassen, werden wieder weniger Eltern im Einsatz sein. “Wir hoffen, dass wir einige Eltern der neuen Erstklässler für unser Projekt begeistern können”, sagt sie. “Es wäre ja auch schön, wenn Großeltern mithelfen, oder Nachbarn, die keine Kinder oder Enkel an der Schule haben”, so der Wunsch der drei.