Wulfs Unterstützer schreiben Offenen Brief

In einem Offe­nen Brief, der von drei Mit­glie­dern aus dem CDU-Gemein­de­ver­band unter­schrie­ben wur­de, wir die Ent­schei­dung zur Bür­ger­meis­ter­kan­di­da­tur als „falsch“ bezeich­net. „Wir miss­bil­li­gen die Umge­hens­wei­se mit unse­rem Bür­ger­meis­ter“, erklä­ren die Unter­zeich­ner Chris­tel Pohl, Joa­chim Nit­sche und Ernst Möl­ler.

Die drei erklä­ren, dass Wulf in schwie­ri­gen Zei­ten die Ver­ant­wor­tung für die Gemein­de über­nom­men habe. „Er über­nahm eine lee­re Gemein­de­kas­se“, August­dorf habe in die Haus­halts­si­che­rung gehen müs­sen, so die Unter­zeich­ner.

In ihrem Brief erläu­tert sie, dass die Belas­tun­gen für die August­dor­fer Bür­ger auf einem ver­tret­ba­ren Niveau geblie­ben sei­en. So gehe auch das ISEK, mit dem August­dorf zur Zeit auf­ge­wer­tet wer­de auf sei­nen Initia­ti­ve zurück.

Auch dem Vor­wurf, dass das Anse­hen von Bür­ger­meis­ter Wulf in der Bevöl­ke­rung gelit­ten habe, ent­geg­nen die Drei: „Ver­ei­ne, Schu­len und Glau­bens­ge­mein­schaf­ten loben Dr. Andre­as J. Wulf für die gute Zusam­men­ar­beit.“ So sei die wach­sen­de Beliebt­heit und das gestie­ge­ne Anse­hen der Gemein­de auch das Ver­dienst des Bür­ger­meis­ters.

Pohl, Nit­sche und Möl­ler zei­gen sich nach eige­nen Anga­ben über­rascht, dass der Vor­stand beschlos­sen habe, Wulf nicht mehr als Kan­di­dat vor­zu­schla­gen, „ohne ihn anzu­hö­ren.“ Die­ser Stil pas­se nicht zur CDU August­dorf. Man glau­be viel­mehr, dass der Vor­stand das Anse­hen des Bür­ger­meis­ters im Dorf falsch ein­schät­ze.

Aus die­sem Grund for­dern die drei Unter­zeich­ner den Vor­stand auf, sei­ne Ent­schei­dung zu ändern, respek­ti­ve zu prü­fen.

Als Reak­ti­on auf den Brief erklär­te Frak­ti­ons­chef Lutz Mül­ler: „Ich schät­ze die Drei sehr. Wir haben eine Ent­schei­dung getrof­fen“ und die blei­be bestehen. Dar­an wer­de auch der Brief nichts ändern. Man habe die die Ent­schei­dung nicht ein­fach gemacht. „Die steht aller­dings fel­sen­fest. „Ob Herr Wulf auf der Mit­glie­der­ver­samm­lung, die im Novem­ber statt­fin­det, dann trotz­dem antritt, bleibt ihm über­las­sen.”

Die­se Mög­lich­keit hat­te Wulf aus­drück­lich in Erwä­gung gezo­gen. „Die Mit­glie­der ent­schei­den über den Kan­di­da­ten, nicht der Vor­stand“, erklär­te Wulf gegen­über den AUGUSTDORFER NACHRICHTEN.

Es bleibt also span­nend.

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In einem Offenen Brief, der von drei Mitgliedern aus dem CDU-Gemeindeverband unterschrieben wurde, wir die Entscheidung zur Bürgermeisterkandidatur als „falsch“ bezeichnet. „Wir missbilligen die Umgehensweise mit unserem Bürgermeister“, erklären die Unterzeichner Christel Pohl, Joachim Nitsche und Ernst Möller. Die drei erklären, dass Wulf in schwierigen Zeiten die Verantwortung für die Gemeinde übernommen habe. „Er übernahm eine leere Gemeindekasse“, Augustdorf habe in die Haushaltssicherung gehen müssen, so die Unterzeichner. In ihrem Brief erläutert sie, dass die Belastungen für die Augustdorfer Bürger auf einem vertretbaren Niveau geblieben seien. So gehe auch das ISEK, mit dem Augustdorf zur Zeit aufgewertet werde auf seinen Initiative zurück. Auch dem Vorwurf, dass das Ansehen von Bürgermeister Wulf in der Bevölkerung gelitten habe, entgegnen die Drei: „Vereine, Schulen und Glaubensgemeinschaften loben Dr. Andreas J. Wulf für die gute Zusammenarbeit.“ So sei die wachsende Beliebtheit und das gestiegene Ansehen der Gemeinde auch das Verdienst des Bürgermeisters. Pohl, Nitsche und Möller zeigen sich nach eigenen Angaben überrascht, dass der Vorstand beschlossen habe, Wulf nicht mehr als Kandidat vorzuschlagen, „ohne ihn anzuhören.“ Dieser Stil passe nicht zur CDU Augustdorf. Man glaube vielmehr, dass der Vorstand das Ansehen des Bürgermeisters im Dorf falsch einschätze. Aus diesem Grund fordern die drei Unterzeichner den Vorstand auf, seine Entscheidung zu ändern, respektive zu prüfen. Als Reaktion auf den Brief erklärte Fraktionschef Lutz Müller: „Ich schätze die Drei sehr. Wir haben eine Entscheidung getroffen“ und die bleibe bestehen. Daran werde auch der Brief nichts ändern. Man habe die die Entscheidung nicht einfach gemacht. „Die steht allerdings felsenfest. „Ob Herr Wulf auf der Mitgliederversammlung, die im November stattfindet, dann trotzdem antritt, bleibt ihm überlassen." Diese Möglichkeit hatte Wulf ausdrücklich in Erwägung gezogen. „Die Mitglieder entscheiden über den Kandidaten, nicht der Vorstand“, erklärte Wulf gegenüber den AUGUSTDORFER NACHRICHTEN. Es bleibt also spannend.

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