Was tut sich im ehemaligen Jibi-Gebäude?

Die Gerüchte verbreiteten sich in den vergangenen Tagen wie ein Lauffeuer: „Im Jibi-Gebäude passiert etwas“, heißt es in den sozialen Netzwerken. Manche Kommentatoren meinten

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Die Gerüchte verbreiteten sich in den vergangenen Tagen wie ein Lauffeuer: "Im Jibi-Gebäude passiert etwas", heißt es in den sozialen Netzwerken. Manche Kommentatoren meinten zu wissen, das bereits ein Nachfolger gefunden sei und jetzt schon einziehe. Die AUGUSTDORFER NACHRICHTEN sind den Gerüchten einmal nachgegangen und haben sie auf den Wahrheitsgehalt überprüft. Zur Erinnerung: Im Oktober 2014 hatte die ostfriesische Bünting-Gruppe vom Bundeskartellamt die Erlaubnis für die Übernahme des Bielefelder Familienunternehmens zum 1. Januar 2015 bekommen. Alle verbliebenen 86 Jibi-Supermärkte hätten bis Ende 2016 in Combi-Märkte umbenannt werden sollen. Vor anderthalb Jahren hat der Nahversorger Jibi das Gebäude an der Rosenstraße bereits verlassen. Seitdem ist viel passiert - das Gebäude steht jedoch immer noch leer. Die Büntig Beteiligung AG erklärt gegenüber der Redaktion, dass im Gebäude Renovierungsarbeiten durchgeführt würden. Der Mietvertrag ende im Dezember. "Bezüglich der Nachnutzung solle man sich bitte an den Vermieter wenden", heißt es in einer Erklärung. Vermieterin ist die LJ Grundbesitz GmbH & Co. KG. Dort ist Sabine Horstmann Ansprechpartnerin für diese Fragen. Sie erklärt, dass die jetzigen Instandsetzungsmaßnahmen nur etwas mit dem auslaufenden Mietvertrag der Bünting Gruppe zu tun hätten. "Wie die weitere Nutzung sein wird, steht bis jetzt nicht fest", so Horstmann. Zwar sei man mit mehreren Interessenten im Gespräch. Ob das Gebäude letztendlich aber verkauft werde, ob ein neuer Mieter einziehe oder ob der Besitzer etwas anderes damit vorhabe, stehe noch nicht fest. Eine klare Absage erteilt Horstmann den Spekulationen, dass der Einzug eines Drogermarktes oder eines weiteren Lebensmittelhändlers kurz bevorstehe. "Es werden Gespräche geführt, aber nirgendwo liegen Unterschriften vor", so Horstmann. Sie bezeichnet die Gerüchte als "ein Wunschdenken mancher Bürger". Wahr seien sie aber nicht.