Feuerwehr probt Zusammenspiel bei Verkehrsunfall

Die Feu­er­wehr August­dorf nutz­te einen Diensta­bend für eine groß ange­leg­te Tech­ni­sche Hil­fe-Übung im Eichen­weg. Das Sze­na­rio: Ein am Stra­ßen­rand gepark­ter LKW mit Abroll­mul­de woll­te

Um die­sen Arti­kel und alle wei­te­ren lesen zu kön­nen, regis­trie­ren Sie sich bit­te.

Der Vor­gang dau­ert nur zwei Minu­ten. Mit einem Online­abo erhal­ten Sie unbe­grenz­ten Zugriff auf span­nen­de Repor­ta­gen, Berich­te, Por­träts und Vide­os aus August­dorf; immer aktu­ell und unpar­tei­isch.
Wei­te­re Infor­ma­tio­nen sowie Prei­se erhal­ten Sie, indem Sie unten auf „regis­trie­ren” kli­cken.

Sie haben Ihre Zugangs­da­ten bereits? Dann nut­zen Sie ganz ein­fach das Log­in, um gleich wei­ter­zu­le­sen.

Anmel­den
   
Das Szenario: Ein am Straßenrand geparkter LKW mit Abrollmulde wollte diese auf die Fahrbahn absetzen. Ein dahinter fahrender PKW wollte den LKW in gleicher Fahrtrichtung überholen. Als ein weiter PKW aus der Gegenrichtung entgegenkam, musste der Überholvorgang abgebrochen werden. Der erste PKW konnte nicht mehr rechtzeitig abbremsen und geriet unter die, sich absenkende Mulde.  Durch ein Ausweichmanöver geriet der entgegenkommende PKW ins Schleudern und kippte auf die Seite. Insgesamt vier Personen waren in den beiden PKW eingeschlossen und mussten durch die Feuerwehr befreit werden. Für ein möglichst realistisches Unfallszenario wurden die eingeklemmten Personen durch speziell ausgebildete Notfalldarsteller (ND-Team) gemimt. An der Übung beteiligt war auch ein großes Aufgebot an Rettungsmitteln, die für die Versorgung der betroffenen Personen zuständig waren. Für die technische Rettung der Personen aus den beiden PKW wurde die Unfallstelle unter den beiden HLF der Feuerwehr Augustdorf (HLF 20 und HLF 10) aufgeteilt: Die Besatzung des HLF 10 übernahm die Rettung der Personen aus dem PKW unter der Mulde. Hier wurde das Fahrzeug zunächst gesichert und anschließend durch entfernen der Fenster eine Zugangsöffnung für den Rettungsdienst und Notarzt geschaffen. Nach einer ersten Versorgung der beiden betroffenen Personen wurde unter Abstimmung mit dem Rettungsdienst zunächst das Dach des PKW entfernt. Durch eine s.g. große Seitenöffnung konnte anschließend die Person im Fond aus dem PKW befreit und abtransportiert werden. Da der Fahrer im Bereich der Füße eingeklemmt war, mussten die Pedale des Fahrzeuges durchtrennt werden, bevor auch diese Person befreit werden konnte.   Die Besatzung des HLF 20 kümmerte sich derweil um den auf der Seite liegenden PKW. Hier wurde das Fahrzeug umgehend mit einem Stabfast-System gegen Umkippen gesichert. Eine Person aus dem PKW war durch den Unfall mit den Beinen unter das Fahrzeug geraten und schwerst eingeklemmt. Durch entfernen der Frontscheibe konnte auch hier eine Zugangsöffnung für den Rettungsdienst geschaffen werden. So konnten die betroffenen Personen zunächst versorgt und notärztlich betreut werden. Die technische Rettung gestaltete sich sehr schwierig: Um die Beine der schwerst eingeklemmten Person befreien zu können, musste ein Teil des Fahrzeugbodens mittels hydraulischer Schere und Spreizer geöffnet und entfernt werden. Neben der Feuerwehr Augustdorf waren folgende Organisationen an der Übung beteiligt: Der Bevölkerungsschutz Kreis Lippe mit einem Rettungswagen (RTW), einem Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) mit Notarzt und Notfallsanitäter und einem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst (OrgL), das Deutsche Rote Kreuz – OV Augustdorf mit einem RTW, der Malteser Hilfsdienst aus Lage mit einem Notfall-Krankentransportwagen (KTW-B), der Malteser Hilfsdienst Gütersloh mit einem RTW, das Ordnungsamt der Gemeinde Augustdorf, sowie das ND-Team (Notfalldarstellung) des Jugendrotkreuz des DRK-Kreisverbandes Lippe.
error: Der Inhalt ist geschützt!