Die Robinie ist „Baum des Jahres 2020“

Zarte Fliederblätter und duftend weiße Blütenstände, die von zuweilen bizarr verzweigten Kronen herabhängen und helle Tupfer in die sommerlichen Wälder zaubern – wer könnte von dieser Schönheit etwas Schlechtes denken? Doch die Robinie ist nicht unumstritten. Aus Nordamerika stammend, wurde Robinia pseudacacia vor über 300 Jahren nach Mitteleuropa eingeführt. Benannt ist sie nach dem französischen Hofgärtner Jean Robin. Lebensraum-Eroberung mit Hilfe von Bakterien Robinien besiedeln sehr schnell selbst die unwirtlichsten Lebensräume. Das Geheimnis ihres Erfolges steckt unter der Erde: Sogenannte Knöllchen-Bakterien, die an der Wurzel leben, fixieren Luftstickstoff und dieser reichert sich im Boden an. Diese Eigenschaft ist typisch für viele weitere Hülsenfrüchtler (Leguminosen), wie etwa Lupinen, Wicken, Luzerne, Klee oder Erbsen. Für stickstoffarme Naturräume wie Magerrasen oder Binnendünen ist

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