Adler nimmt „Einladung“ nach Augustdorf an

Die Immobilienfirma sieht sich weiterhin mit zahlreichen Vorwürfen konfrontiert. Am Montag steht ein Gerichtsprozess an.

Die gute Nachricht vorweg. Die Redaktion hat auf Nachfrage die Information von Adler erhalten, dass „dem Vorstand ein Brief von Herrn Bürgermeister Dr. Wulf mit einer Einladung zum persönlichen Austausch und einer Vor-Ort-Begehung zugegangen ist“. Die Einladung sei seitens des Unternehmens angenommen worden. Der Zeitpunkt wurde der Redaktion jedoch noch nicht mitgeteilt.

Auch wenn sich Adler bei der Vor-Ort-Begehung einigen unangenehmen Fragen stellen muss; noch unangenehmer wird es sicherlich am kommenden Wochenanfang. Denn dann steht unter dem Aktenzeichen 8C 213/19 der Fall am Amtsgericht Detmold zur Verhandlung, über den die Augustdorfer Nachrichten in einer der letzten Ausgaben berichtet hatten.

Dort streitet sich Sabine S. (Name geändert) die mehr als 1700 Euro bezahlen soll.
Wofür? Wie auch in weiteren Fällen: völlig unklar. Adler wird sich in dem Prozess einige Fragen zum Umgang mit den eigenen Mietern und dem hausinternen Abrechnungssystem gefallen lassen müssen. Und der nächste Ärger ist nun vorprogrammiert.

Bei der Redaktion meldeten sich in der vergangenen Woche mehrere Mieter, denen nun, aufgrund von angeblich ausbleibenden Mietzahlungen, die Kündigung ausgesprochen wurde.

Und auch Raed Hamoush steht vor einem Problem. Ihm hatte Adler nach Intervention dieser Zeitung zugesagt, dass „nur noch die Kaution offen steht“. Das Job-Center ist nach zwei Jahren, in denen Hamoush dort wohnt jedoch nicht bereit, die Kaution zu zahlen. Auch dort hat der Mieterbund seine Hilfe angeboten.

Wie der Prozess verläuft und wie Hamoushs Suche nach einer Lösung aussieht, erfahren Sie natürlich exklusiv, nur in den Augustdorfer Nachrichten.

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Ein Kommentar zu “Adler nimmt „Einladung“ nach Augustdorf an

  1. In der letzten Ratssitzung wurde der Bürgermeister nachdrücklich aufgefordert die Wohnungsbaugesellschaft Adler „aufzufordern“ vor Ort Rede und Antwort zu stehn zu den Nötigungen gegenüber den Mietern „Auf dem Dören“ .´Aber nun ist es wohl bei einer „Einladung“ geblieben, vielleicht mal Klarheit in die unmenschlichen unverständlichen kriminellen Machenschaften dieser Gesellschaft zu geben. Und es ist ein Konglomerat an Straftaten, was sich die Firma Adler dort geleistet hat und weiter leistet. Aber Herr Dr. Wulf scheut sich, diese Mitbürger zu vertreten , die hilflos vielfältiger Nötigung ausgesetzt sind. Er möchte Adler nicht verärgern , statt massiv für seine Mitbürger einzutreten , die seit längerer Zeit der Willkür der Firma Adler ausgesetzt sind. Vielleicht weil es nur Menschen mit Migrationshintergrund sind , nur Flüchtlinge , nur Ausländer und nicht zugehörig zu der Hälfte der Gemeinde, die ihn mal und wieder gewählt haben ??? Bürgermeister für alle ??? oder nur für Wähler ? Man schämt sich nicht nur, dass in der Gemeinde Menschen so behandelt werden, man schämt sich, dass ein Bürgermeister so wenig Rückgrat hat,
    Michael Müller

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