„Bitte legen Sie keinen Grabschmuck ab!”

In der letz­ten Sit­zung des Aus­schus­ses für öffent­li­che Ein­rich­tun­gen wur­de der ach­ten Ände­rung der Fried­hofs- und Gebüh­ren­sat­zung zuge­stimmt. Iris Diek­mann erläu­tert im Gespräch die

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AN: Frau Diekmann, warum war eine Änderung der Friedhofssatzung notwendig? Diekmann: Wir haben unter anderem mit der Änderung die Möglichkeit geschaffen, zukünftig im Baumurnengrabfeld Urnenreihengräber einzurichten. Die Urnen werden im Uhrzeigersinn um die von der Friedhofsverwaltung ausgewählten Bäume beigesetzt. AN: Wie weiß man dort, wer wo begraben ist? Diekmann: Die Gedenkzeichen im Baumurnenfeld werden seitens der Friedhofsverwaltung angebracht. Weitere Gedenkzeichen sind nicht zulässig. AN: Eine weitere Neuerung der Satzung ist, dass Sie in Zukunft stärker gegen Blumenschmuck an den Urnenstelen vorgehen wollen, warum? Diekmann: In der Tat haben wir in der geänderten Fassung mit aufgenommen, dass aufgestellter Blumen- oder Grabschmuck an den Urnenstelen, auf dem Rasengrabfeld und auf dem Baumurnengrabfeld von der Friedhofverwaltung ersatzlos entfernt wird. Wir bekommen immer wieder Beschwerden, dass zum Beispiel an Steelen der Blumenschmuck die unterste Kammer verdeckt, auch wenn der Schmuck für eine der oberen Kammern gedacht ist. AN: Was können Angehörige tun, die trotzdem einen Blumenstrauß an die Steelen legen wollen? Diekmann: Die sogenannten Nutzungsberechtigten können durch den Steinmetz eine Vase an die Kammern anbringen lassen. Dort kann dann ein kleiner Strauß eingestellt werden. AN: Was werden Sie in Zukunft machen? Diekmann: Ewigkeitsgestecke werden wir zum Beispiel erst einmal an die Mulde auf dem Friedhof stellen, so dass sie noch abgeholt werden können. Passiert das nicht, entsorgen wir sie. AN: Gibt es neben dem Blumenschmuck weitere Herausforderungen? Diekmann: Ja, auch die Ewigkeitskerzen, die vor allem in dieser Jahreszeit häufig angezündet werden, bereiten uns Sorgen. Wenn diese ausgebrannt sind, werden sie ganz leicht und fliegen auf dem gesamten Friedhof umher. Aus diesem Grund bitten wir die Bevölkerung, an diesen Stellen keinen Grabschmuck abzustellen. AN: Gibt es noch weitere Änderungen in der Satzung? Diekmann: Ja, Beisetzungen werden wir zukünftig Samstags nur noch bis 13 Uhr durchführen. Außerdem werden wir für Bestattungen und Trauerfeiern an Sonnabenden einen Zuschlag in Höhe der tatsächlich entstehenden Kosten erheben. Manche Hinterbliebenen wünschen sich eine Beisetzung am späteren Nachmittag. Aber da wollen wir auch an die Bediensteten denken, die auch mal Feierabend haben möchten. Aus diesem Grund haben wir diesen Zeitpunkt festgelegt. AN: Frau Diekmann, herzlichen Dank!    
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