Augustdorfer Varieté beeindruckt mit spektakulärer Artistik

„Eine tolle, klasse Show.” Mit diesen Worten beschrieben zahlre­iche Besuch­er das Spek­takel, das am Woch­enende in der Wineo Are­na stattge­fun­den hat. Denn in diesem Jahr hat­te nach 25 Jahren Valentin Kriger mit sein­er Kün­stler­a­gen­tur Kriger Enter­tain­ment die hochk­las­sige Ver­anstal­tung des August­dor­fer Vari­etès erfol­gre­ich fort­ge­set­zt.

Max­im Kriger zeigte sein Tal­ent mit Bret­tern und Röhren. (Foto: Wolff)

Mod­eriert wurde der Abend durch Her­rn Schultze alias Chris­t­ian Klömp­ken und Her­rn Schröder alias Andreas Wiegels. „Britain is out, aber wir bei­de sagen ja“ frotzel­ten die „very britisch“ daherk­om­menden Pro­tag­o­nis­ten. Grauer Nadel­streife­nanzug, dicke Brille, das Haar mit Pomade an den Kopf gek­lebt – lustig ist an diesen Typen erst ein­mal gar nichts. Und den­noch schaf­fen sie es, in weni­gen Minuten das Pub­likum auf ihre Seite zu ziehen.

Und auch wenn Schultze und Schröder so manchen Satz im fein­sten (D)Englisch for­mulieren; für ihr Pro­gramm „Sim­ply British“ braucht nie­mand ein Englisch-Zer­ti­fikat oder einen Google-Übe­set­zer. Das Kom­pli­ment von Her­rn Schultze ans Pub­likum – „Wet­ter ist meine beliebteste Stadt in Ger­many“ – kon­tert Schröder mit unmissver­ständlichem Charme: „You are such a Schleim­scheißer!“

Gekon­nt mod­erierten die bei­den die einzel­nen Artis­ten an. Und diese begeis­terten alle­samt von der ersten Sekunde an das Pub­likum.

So präsen­tiert das Duo Urunov in sein­er ras­ante Quick-Change-Show blitzschnelle Ver­wand­lun­gen und bere­it­en damit eine spek­takuläre Per­for­mance. In einen Moment noch im sexy Out­fit, erscheint Ele­na gefühlt nur den Bruchteil ein­er Sekunde später schon im ele­gan­ten Abend­kleid. Die Ver­wand­lung ist per­fekt und die Zuschauer bleiben über­rascht zurück.

Manchen fällt es schon schw­er, mit einem Reifen zu jonglieren. (Fioto: Wolff)

Weniger tur­bu­lent, aber nicht min­der beein­druck­end ist die Per­for­mance von Ale­na Ersho­va. Die Russin brachte Hand­stand-Artis­tik mit Hula-Hoop zu ein­er bemerkenswerten Kom­bi­na­tion aus Kon­tor­sion, Koor­di­na­tion und Kör­perkon­trolle und bestach dabei beson­ders durch das per­fek­te Tim­ing ihrer ele­gan­ten Chore­ografie.

Beein­druck­endes Staunen und absolute Kör­per­be­herrschung zeigte auch Stanislav Vysot­skyi mit einem sel­te­nen Mix aus klas­sis­ch­er Jonglage und Fußjonglage, 

Die Mod­er­a­toren führten gekon­nt durch den Abend. (Foto: Wolff)

Lang anhal­tenden Applaus erhielt auch Max­im Kriger. Er baute ein Gerüst aus den wack­e­li­gen Röhren in die Höhe, was das Pub­likum fast ungläu­big begleit­ete. Der Artist lächelt flir­tend zurück. Und legt noch eine Rolle oben drauf. Und dann noch ein Brett. Und noch eine Stufe. Erst dann stellt er sich drauf und macht einen Hand­stand.

Seine Eltern, Tatyana und Valentin Kriger waren berühmte Zirkuskün­stler, in ihrer Show trat Max­im bere­its mit sechs Jahren in Rus­s­land auf. Heute inter­pretiert er die Kun­st­form Rola Rola, die ursprünglich aus dem alten Chi­na stammt, so mod­ern und spek­takulär, dass dem Pub­likum fast der der Atem stock­te.

Die totale Kör­per­be­herrschung präsen­tierte auch dieses Duo. (Foto: Wolff)

Vladimir Kostenko und Anton Savchenko bilde­ten das Akro­bat­en-Duo Kvas und präsen­tierten ein­drucksvoll die Kraft und die ungekan­nten Möglichkeit­en des men­schlichen Kör­pers. Ob Kopf­s­tand auf dem Kopf des Part­ners oder ein müh­elos­er Hand­stand. Hand­stand. Es wurde deut­lich dass diese Vor­führung täglich­es inten­sives Train­ing benötigt. Spitzen­sport in höch­ster Form in eine fes­sel­nde Vor­führung ihrer akro­batis­chen Tal­ente umge­wan­delt, 

Musikalisch wur­den die Gäste im Vor­pro­gramm durch das Duo Raw­some Delights

Im Vor­pro­gramm zeigte das Duo Raw­some Delight seine Fähigkeit­en. (Foto: Wolff)

unter­hal­ten, die mit alt­bekan­nten Hits aus Folk, Rock ‚n‘ Roll, Jazz und Swing beste musikalis­che Unter­hal­tung boten. Kuli­nar­isch küm­merte sich Par­ty-Ser­vice Sander mit Getränken und Speisen um das leib­liche Wohl der Gäste.

Nach knapp drei Stun­den wur­den die Kün­stler mit lang anhal­ten­dem Applaus ver­ab­schiedet. Und auch Ger­ald Frey­tag, bish­eriger Organ­isator, zeigte sich mit dem Abend zufrieden. „Ich habe die let­zten zwei Tage zwar 16 Stun­den gear­beit­et, aber das war es wert”, urteilte er.

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"Eine tolle, klasse Show." Mit diesen Worten beschrieben zahlreiche Besucher das Spektakel, das am Wochenende in der Wineo Arena stattgefunden hat. Denn in diesem Jahr hatte nach 25 Jahren Valentin Kriger mit seiner Künstleragentur Kriger Entertainment die hochklassige Veranstaltung des Augustdorfer Varietès erfolgreich fortgesetzt. [caption id="attachment_4198" align="alignleft" width="300"] Maxim Kriger zeigte sein Talent mit Brettern und Röhren. (Foto: Wolff)[/caption]

Moderiert wurde der Abend durch Herrn Schultze alias Christian Klömpken und Herrn Schröder alias Andreas Wiegels. „Britain is out, aber wir beide sagen ja“ frotzelten die „very britisch“ daherkommenden Protagonisten. Grauer Nadelstreifenanzug, dicke Brille, das Haar mit Pomade an den Kopf geklebt – lustig ist an diesen Typen erst einmal gar nichts. Und dennoch schaffen sie es, in wenigen Minuten das Publikum auf ihre Seite zu ziehen.

Und auch wenn Schultze und Schröder so manchen Satz im feinsten (D)Englisch formulieren; für ihr Programm „Simply British“ braucht niemand ein Englisch-Zertifikat oder einen Google-Übesetzer. Das Kompliment von Herrn Schultze ans Publikum – „Wetter ist meine beliebteste Stadt in Germany“ – kontert Schröder mit unmissverständlichem Charme: „You are such a Schleimscheißer!“

Gekonnt moderierten die beiden die einzelnen Artisten an. Und diese begeisterten allesamt von der ersten Sekunde an das Publikum. So präsentiert das Duo Urunov in seiner rasante Quick-Change-Show blitzschnelle Verwandlungen und bereiten damit eine spektakuläre Performance. In einen Moment noch im sexy Outfit, erscheint Elena gefühlt nur den Bruchteil einer Sekunde später schon im eleganten Abendkleid. Die Verwandlung ist perfekt und die Zuschauer bleiben überrascht zurück. [caption id="attachment_4199" align="alignright" width="300"] Manchen fällt es schon schwer, mit einem Reifen zu jonglieren. (Fioto: Wolff)[/caption] Weniger turbulent, aber nicht minder beeindruckend ist die Performance von Alena Ershova. Die Russin brachte Handstand-Artistik mit Hula-Hoop zu einer bemerkenswerten Kombination aus Kontorsion, Koordination und Körperkontrolle und bestach dabei besonders durch das perfekte Timing ihrer eleganten Choreografie. Beeindruckendes Staunen und absolute Körperbeherrschung zeigte auch Stanislav Vysotskyi mit einem seltenen Mix aus klassischer Jonglage und Fußjonglage,  [caption id="attachment_4201" align="alignleft" width="300"] Die Moderatoren führten gekonnt durch den Abend. (Foto: Wolff)[/caption] Lang anhaltenden Applaus erhielt auch Maxim Kriger. Er baute ein Gerüst aus den wackeligen Röhren in die Höhe, was das Publikum fast ungläubig begleitete. Der Artist lächelt flirtend zurück. Und legt noch eine Rolle oben drauf. Und dann noch ein Brett. Und noch eine Stufe. Erst dann stellt er sich drauf und macht einen Handstand. Seine Eltern, Tatyana und Valentin Kriger waren berühmte Zirkuskünstler, in ihrer Show trat Maxim bereits mit sechs Jahren in Russland auf. Heute interpretiert er die Kunstform Rola Rola, die ursprünglich aus dem alten China stammt, so modern und spektakulär, dass dem Publikum fast der der Atem stockte. [caption id="attachment_4200" align="alignleft" width="300"] Die totale Körperbeherrschung präsentierte auch dieses Duo. (Foto: Wolff)[/caption] Vladimir Kostenko und Anton Savchenko bildeten das Akrobaten-Duo Kvas und präsentierten eindrucksvoll die Kraft und die ungekannten Möglichkeiten des menschlichen Körpers. Ob Kopfstand auf dem Kopf des Partners oder ein müheloser Handstand. Handstand. Es wurde deutlich dass diese Vorführung tägliches intensives Training benötigt. Spitzensport in höchster Form in eine fesselnde Vorführung ihrer akrobatischen Talente umgewandelt,  Musikalisch wurden die Gäste im Vorprogramm durch das Duo Rawsome Delights [caption id="attachment_4202" align="alignright" width="300"] Im Vorprogramm zeigte das Duo Rawsome Delight seine Fähigkeiten. (Foto: Wolff)[/caption] unterhalten, die mit altbekannten Hits aus Folk, Rock ‚n‘ Roll, Jazz und Swing beste musikalische Unterhaltung boten. Kulinarisch kümmerte sich Party-Service Sander mit Getränken und Speisen um das leibliche Wohl der Gäste. Nach knapp drei Stunden wurden die Künstler mit lang anhaltendem Applaus verabschiedet. Und auch Gerald Freytag, bisheriger Organisator, zeigte sich mit dem Abend zufrieden. "Ich habe die letzten zwei Tage zwar 16 Stunden gearbeitet, aber das war es wert", urteilte er.

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