Mitarbeiter der Verwaltung fühlen sich drangsaliert

Marvin K. (Name geändert) kann nicht mehr. „Ich bin fertig und würde am liebsten gar nicht mehr arbeiten gehen“, so der Sachbearbeiter, der in der Augustdorfer Verwaltung seit vielen Jahren tätig ist.

So wie K., geht es nach eigenen Angaben auch zahlreichen anderen Mitarbeitern, die sich „nicht mehr wohl und drangsaliert fühlen.“ Mehrere haben sich in den vergangenen Wochen an die Redaktion gewandt, mit der Bitte, über die Zustände zu schreiben aber auch ihre Namen nicht zu veröffentlichen. Zu groß ist die Angst, dass die Veröffentlichung über das Klima in der Verwaltung, Auswirkung auf die Arbeitsstelle haben könnte.

Während es in anderen Gemeinden zum Beispiel durchaus üblich ist, dass vor allem auch Fachbereichsleiter der Presse, zumindest aber den zuständigen Politikern, Auskunft geben dürfen, läuft in Augustdorf alles über Bürgermeister Dr. Andreas Wulf. Dieser erklärt das folgendermaßen: „Der Bürgermeister ist Chef der Gemeindeverwaltung. Er leitet und verteilt die Geschäfte. Jeder, auch ein Ratsmitglied, muss seine Anfragen an den Bürgermeister richten. Er ist die zentrale Schnittstelle zwischen Rat und Verwaltung.“ Das sei nicht nur in Augustdorf, sondern in allen Kommunen so.

Wulf möchte nach eigenen Angaben im Einzelfall oder generell selbst entscheiden, wer eine Anfrage aus dem Rat beantwortet. „Fachbereichsleiter und der Betriebsleiter stimmen die Sitzungen der Fachausschüsse zumeist eigenständig mit den Ausschussvorsitzenden ab“, so Wulf. Auch würden Fachbereichsleiter in der Regel ermächtigt, in bestimmten Bereichen Auskünfte zu erteilen. „Auch Sachbearbeiter werden mitunter beauftragt oder ermächtigt, Auskünfte zu geben und Informationen weiterzuleiten“, erklärt er.

Wulf betont, dass Verwaltungsbedienstete, die ohne Genehmigung durch den Bürgermeister Auskünfte an Ratsmitglieder erteilen, gegen das Arbeitsrecht verstießen. „Insofern schütze ich auch die Mitarbeiter, wenn ich die Ratsmitglieder auffordere, Ihre Anfragen direkt an mich zu richten“, lautet die Erklärung.

Manch einer von Wulfs Amtskollegen findet diese Vorgehensweise, vorsichtig formuliert, befremdlich. „Ich muss doch Vertrauen in meine Leute haben“, erklärt ein Bürgermeister aus einer Nachbarkommune, der seine Fachbereichsleiter nach eigener Aussage „selbstverständlich“ eigenständig mit den Ratsmitgliedern sprechen lässt.

Dieses Vertrauen scheint in Augustdorf jedoch zu fehlen, wenn man den Aussagen der Mitarbeiter Glauben schenkt. „Wir trauen uns häufig gar nicht mehr, eigene Entscheidungen zu treffen, da wir Angst haben, dass wir im Notfall alleine stehen“, berichtet Stefan S. (Name geändert). Wulf sieht das anders: „Ich glaube, dass die große Mehrheit der Mitarbeiter weiß, dass ich sie persönlich und auch ihre Entscheidungen, wenn sie sachlich und rechtlich korrekt getroffen wurden, unterstütze.“ Er betont: „Ich hatte mir eine Woche vor Ostern das Sprungelenk gebrochen und war insgesamt acht Wochen krank geschrieben. Ich sollte zu Hause den Fuß hoch legen und kühlen. Ich habe aber jeden Tag gearbeitet, war im Rathaus, habe wichtige Termine wahrgenommen. Das habe ich vor allem gemacht, um die Mitarbeiter im Rathaus bei der hohen Arbeitsbelastung nicht alleine zu lassen und um sie zu unterstützen. “

Übereinstimmend erzählen Verwaltungsmitarbeiter, dass die Stimmung schon im Jahr 2013 schleichend kippte, als bei den Hallenkreismeisterschaften für zehn- bis zwölfjährige Kicker ein ungesichertes Handballtor nach vorne kippte, auf den Kopf des elfjährigen Torwart schlug und einen Schädelbasisbruch verursachte.

Dr. Andreas Wulf geriet damals in die Kritik, sich nicht schützend vor seine Mitarbeiter zu stellen und stattdessen in dem Hausmeister ein Bauernopfer zu suchen. „Das hat uns stark zu schaffen gemacht“, erklärt ein anderer, der seitdem nach eigenen Angaben „jedes Vertrauen in die Verwaltungsspitze verloren hat.“

Andreas Wulf sieht das anders. „Als Bürgermeister habe ich mich während der laufenden Ermittlungen gegen einen Mitarbeiter in der Öffentlichkeit möglichst nicht geäußert. Intern wurde er selbstverständlich unterstützt“, erklärt er gegenüber der Redaktion. Das sehen die Mitarbeiter, die mit den Augustdorfer Nachrichten sprachen, anders. „Wulf hat sich hinter dem Hausmeister versteckt“, so der einhellige Tenor. Das Misstrauen unter den Mitarbeitern geht aber noch weiter. Zwei männliche Mitarbeiter berichten von dem Gefühl, fast keinem mehr trauen zu können. Ein anderer berichtet von der Sorge, bei Telefonaten belauscht zu werden.

Hört man sich bei Politikern, egal welcher Partei, um, haben diese ähnliche Eindrücke, wenn sie aus der Verwaltung kommen. „Man hat das Gefühl, dass jedem ein Maulkorb verpasst wird“, erklärt einer, der nicht zu den Gegnern von Wulf gehört.

Was den Krankenstand, der auch immer ein Indikator für das Klima in einem Unternehmen darstellt, angeht, gibt es unterschiedliche Aussagen. Während manche Mitarbeiter sagen, dass sich dieser nicht verändert habe, erklären andere, dass viele krank seien, weil sie mit dem psychischen Druck, der in der Verwaltung herrsche und von der Spitze aus gefördert werde, nicht mehr zurecht kämen.

Aber auch die Fluktuation der Mitarbeiter ist ein Wohlfühlbarometer. Nach dem plötzlichen Abgang von Wulfs Stellvertreterin Susanne Hoffjann, um den sich bis heute zahlreiche Gerüchte ranken, hatte der nächste Kandidat, bevor er die Stelle überhaupt antrat, schon wieder hingeworfen. Mit dem neuen Bauamtsleiter Manuel Bröker, der seine Stelle am 6. Januar 2020 antritt, kommt jemand, der im ersten Bewerbungsverfahren abgelehnt wurde und sich dann entschied, im nächsten Durchlauf erneut anzutreten.

Nach Wulfs Einschätzung sind es äußere Faktoren, die Mitarbeiter dazu gebracht haben, zu kündigen. Dazu würden bessere Verdienstmöglichkeiten, ein überschaubareres Arbeitsfeld, und auch bessere Aufstiegschancen eine Rolle spielen, erklärt er. So seien in den vergangenen Jahren viele Mitarbeiter vor allem altersbedingt ausgeschieden. Das deckt sich nicht mit den Aussagen der Mitarbeiter, die sich an die Redaktion gewandt haben. „Es kann hier nur besser werden, wenn es eine neue Verwaltungsspitze gibt“, sind sich diese sicher; und fügen drastisch hinzu: „Der Fisch stinkt immer vom Kopf.“

Denn auch in einzelnen Fachbereichen herrsche teilweise Chaos. Wer dort nachfragt, erhält dieselbe Antwort. „Hier herrscht Angst, Entscheidungen zu treffen, weil entweder alles kritisiert wird oder man letztendlich alleine steht.“
So fand auch die Aussage von Bürgermeister Dr. Andreas Wulf in der letzten Haupt- und Finanzausschusssitzung keinerlei Verständnis. Dort erklärte er auf Kritik, dass die Umsetzung eines Beschluss, Frau Hoffjann veranlasst habe: „Die werde ich dann nochmal fragen müssen.“ „Das setzt sich leider immer wieder durch, dass sich der Bürgermeister nicht vor seine Leute stellt“, heißt es aus der Verwaltung.

Die Hoffnung der Mitarbeiter ruht nach eigenem Bekunden auf der nächsten Kommunalwahl. „Es muss frischer Wind her“, so die Auffassung. In einem sind sich all diejenigen, die sich an die Redaktion wandten, einig. „Ändert sich nichts, wird es immer schlimmer.“

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Marvin K. (Name geändert) kann nicht mehr. „Ich bin fertig und würde am liebsten gar nicht mehr arbeiten gehen“, so der Sachbearbeiter, der in der Augustdorfer Verwaltung seit vielen Jahren tätig ist. So wie K., geht es nach eigenen Angaben auch zahlreichen anderen Mitarbeitern, die sich „nicht mehr wohl und drangsaliert fühlen.“ Mehrere haben sich in den vergangenen Wochen an die Redaktion gewandt, mit der Bitte, über die Zustände zu schreiben aber auch ihre Namen nicht zu veröffentlichen. Zu groß ist die Angst, dass die Veröffentlichung über das Klima in der Verwaltung, Auswirkung auf die Arbeitsstelle haben könnte. Während es in anderen Gemeinden zum Beispiel durchaus üblich ist, dass vor allem auch Fachbereichsleiter der Presse, zumindest aber den zuständigen Politikern, Auskunft geben dürfen, läuft in Augustdorf alles über Bürgermeister Dr. Andreas Wulf. Dieser erklärt das folgendermaßen: „Der Bürgermeister ist Chef der Gemeindeverwaltung. Er leitet und verteilt die Geschäfte. Jeder, auch ein Ratsmitglied, muss seine Anfragen an den Bürgermeister richten. Er ist die zentrale Schnittstelle zwischen Rat und Verwaltung.“ Das sei nicht nur in Augustdorf, sondern in allen Kommunen so. Wulf möchte nach eigenen Angaben im Einzelfall oder generell selbst entscheiden, wer eine Anfrage aus dem Rat beantwortet. „Fachbereichsleiter und der Betriebsleiter stimmen die Sitzungen der Fachausschüsse zumeist eigenständig mit den Ausschussvorsitzenden ab“, so Wulf. Auch würden Fachbereichsleiter in der Regel ermächtigt, in bestimmten Bereichen Auskünfte zu erteilen. „Auch Sachbearbeiter werden mitunter beauftragt oder ermächtigt, Auskünfte zu geben und Informationen weiterzuleiten“, erklärt er. Wulf betont, dass Verwaltungsbedienstete, die ohne Genehmigung durch den Bürgermeister Auskünfte an Ratsmitglieder erteilen, gegen das Arbeitsrecht verstießen. „Insofern schütze ich auch die Mitarbeiter, wenn ich die Ratsmitglieder auffordere, Ihre Anfragen direkt an mich zu richten“, lautet die Erklärung. Manch einer von Wulfs Amtskollegen findet diese Vorgehensweise, vorsichtig formuliert, befremdlich. „Ich muss doch Vertrauen in meine Leute haben“, erklärt ein Bürgermeister aus einer Nachbarkommune, der seine Fachbereichsleiter nach eigener Aussage „selbstverständlich“ eigenständig mit den Ratsmitgliedern sprechen lässt. Dieses Vertrauen scheint in Augustdorf jedoch zu fehlen, wenn man den Aussagen der Mitarbeiter Glauben schenkt. „Wir trauen uns häufig gar nicht mehr, eigene Entscheidungen zu treffen, da wir Angst haben, dass wir im Notfall alleine stehen“, berichtet Stefan S. (Name geändert). Wulf sieht das anders: „Ich glaube, dass die große Mehrheit der Mitarbeiter weiß, dass ich sie persönlich und auch ihre Entscheidungen, wenn sie sachlich und rechtlich korrekt getroffen wurden, unterstütze.“ Er betont: "Ich hatte mir eine Woche vor Ostern das Sprungelenk gebrochen und war insgesamt acht Wochen krank geschrieben. Ich sollte zu Hause den Fuß hoch legen und kühlen. Ich habe aber jeden Tag gearbeitet, war im Rathaus, habe wichtige Termine wahrgenommen. Das habe ich vor allem gemacht, um die Mitarbeiter im Rathaus bei der hohen Arbeitsbelastung nicht alleine zu lassen und um sie zu unterstützen. " Übereinstimmend erzählen Verwaltungsmitarbeiter, dass die Stimmung schon im Jahr 2013 schleichend kippte, als bei den Hallenkreismeisterschaften für zehn- bis zwölfjährige Kicker ein ungesichertes Handballtor nach vorne kippte, auf den Kopf des elfjährigen Torwart schlug und einen Schädelbasisbruch verursachte. Dr. Andreas Wulf geriet damals in die Kritik, sich nicht schützend vor seine Mitarbeiter zu stellen und stattdessen in dem Hausmeister ein Bauernopfer zu suchen. „Das hat uns stark zu schaffen gemacht“, erklärt ein anderer, der seitdem nach eigenen Angaben „jedes Vertrauen in die Verwaltungsspitze verloren hat.“ Andreas Wulf sieht das anders. „Als Bürgermeister habe ich mich während der laufenden Ermittlungen gegen einen Mitarbeiter in der Öffentlichkeit möglichst nicht geäußert. Intern wurde er selbstverständlich unterstützt“, erklärt er gegenüber der Redaktion. Das sehen die Mitarbeiter, die mit den Augustdorfer Nachrichten sprachen, anders. "Wulf hat sich hinter dem Hausmeister versteckt", so der einhellige Tenor. Das Misstrauen unter den Mitarbeitern geht aber noch weiter. Zwei männliche Mitarbeiter berichten von dem Gefühl, fast keinem mehr trauen zu können. Ein anderer berichtet von der Sorge, bei Telefonaten belauscht zu werden. Hört man sich bei Politikern, egal welcher Partei, um, haben diese ähnliche Eindrücke, wenn sie aus der Verwaltung kommen. „Man hat das Gefühl, dass jedem ein Maulkorb verpasst wird“, erklärt einer, der nicht zu den Gegnern von Wulf gehört. Was den Krankenstand, der auch immer ein Indikator für das Klima in einem Unternehmen darstellt, angeht, gibt es unterschiedliche Aussagen. Während manche Mitarbeiter sagen, dass sich dieser nicht verändert habe, erklären andere, dass viele krank seien, weil sie mit dem psychischen Druck, der in der Verwaltung herrsche und von der Spitze aus gefördert werde, nicht mehr zurecht kämen. Aber auch die Fluktuation der Mitarbeiter ist ein Wohlfühlbarometer. Nach dem plötzlichen Abgang von Wulfs Stellvertreterin Susanne Hoffjann, um den sich bis heute zahlreiche Gerüchte ranken, hatte der nächste Kandidat, bevor er die Stelle überhaupt antrat, schon wieder hingeworfen. Mit dem neuen Bauamtsleiter Manuel Bröker, der seine Stelle am 6. Januar 2020 antritt, kommt jemand, der im ersten Bewerbungsverfahren abgelehnt wurde und sich dann entschied, im nächsten Durchlauf erneut anzutreten. Nach Wulfs Einschätzung sind es äußere Faktoren, die Mitarbeiter dazu gebracht haben, zu kündigen. Dazu würden bessere Verdienstmöglichkeiten, ein überschaubareres Arbeitsfeld, und auch bessere Aufstiegschancen eine Rolle spielen, erklärt er. So seien in den vergangenen Jahren viele Mitarbeiter vor allem altersbedingt ausgeschieden. Das deckt sich nicht mit den Aussagen der Mitarbeiter, die sich an die Redaktion gewandt haben. „Es kann hier nur besser werden, wenn es eine neue Verwaltungsspitze gibt“, sind sich diese sicher; und fügen drastisch hinzu: „Der Fisch stinkt immer vom Kopf.“ Denn auch in einzelnen Fachbereichen herrsche teilweise Chaos. Wer dort nachfragt, erhält dieselbe Antwort. „Hier herrscht Angst, Entscheidungen zu treffen, weil entweder alles kritisiert wird oder man letztendlich alleine steht.“ So fand auch die Aussage von Bürgermeister Dr. Andreas Wulf in der letzten Haupt- und Finanzausschusssitzung keinerlei Verständnis. Dort erklärte er auf Kritik, dass die Umsetzung eines Beschluss, Frau Hoffjann veranlasst habe: „Die werde ich dann nochmal fragen müssen.“ „Das setzt sich leider immer wieder durch, dass sich der Bürgermeister nicht vor seine Leute stellt“, heißt es aus der Verwaltung. Die Hoffnung der Mitarbeiter ruht nach eigenem Bekunden auf der nächsten Kommunalwahl. „Es muss frischer Wind her“, so die Auffassung. In einem sind sich all diejenigen, die sich an die Redaktion wandten, einig. „Ändert sich nichts, wird es immer schlimmer.“

Kommentare zu “Mitarbeiter der Verwaltung fühlen sich drangsaliert

  1. Eine Aneinanderreihung von Zitaten mag im ersten Moment glaubwürdig aussehen, aber spätestens die Wahl des letzten Zitats zeigt deutlich die Haltung dieses Beitrags.
    Ich habe kaum eine Meinung über die Politik Augustdorfs, aber spätestens dieser Beitrag lässt mich eher aus Reflex auf die Seite des Bürgermeisters springen.
    Und allein die Tatsache dass man das Bedürfnis hat, sich auf eine Seite zu schlagen, beweist die fehlende Sachlichkeit dieser Berichtserstattung.

  2. Als Bürger der Gemeinde Augustdorf kann man gar nicht mehr so schnell nachvollziehen und reagieren, wie sich die Ereignisse überschlagen. Nicht nur der traditionelle Fußballverein muss nun um seine Existenz fürchten , auch die Mitarbeiter im Rathaus halten den Druck , der vom Bürgermeister auf sie ausgeübt wird, nicht mehr aus und haben Angst. Was geht eigentlich im Kopf von Herrn Dr. Wulf vor, was treibt ihn um ??? Jede Führungskraft, jeder Chef ist bemüht um gemeinsame Qualität der Arbeit, und weil das eben nur mit (!!!) den Mitarbeitern möglich ist, bestärkt er sie mit Wertschätzung und Vertrauen und misstraut ihnen nicht durch Redeverbot , was inzwischen zu ängstlichem Stillschweigen geführt hat, weil man um seinen Arbeitsplatz fürchten muss. Nur dann mit anderen sprechen zu dürfen, wenn es und was ausdrücklich angeordnet wurde, ist mangelhafte Führung , die dem Umfang und der Qualität der Arbeit und Leistung mehr als nur schadet !!
    Allein die Lächerlichkeit zu erwähnen und zu betonen, dass er trotz wochenlanger Krankschreibung ins Rathaus täglich gegangen sei, um seine Mitarbeiter zu unterstützen, muss verblüffen. Der Bürgermeister war zu misstrauisch, dass in seiner Abwesenheit ein ganz natürlicher Gesprächsaustausch seiner Mitarbeiter mit Bürgern und Lokalpolitikern oder Presse stattfinden könnte. Nur er bestimmt, was gesagt und vielleicht sogar gedacht werden darf. Ein Chef führt und führt zusammen . Und wenn dieser Chef auch Bürgermeister ist, dann gilt um so notwendiger, dass Transparenz, Offenheit, Gemeinsamkeit und Teamgeist eine Qualität der Verwaltungsarbeit schaffen zum Wohle aller Bürger. Bisher war man noch der Meinung, dass Herr Dr. Wulf nicht dem entspricht, was man von einem Bürgermeister unbedingt erwarten muss, aber einen guten Verwaltungschef hat man bisher unterstellt. Das ist nun auch nicht mehr richtig. Die Mitarbeiter im Rathaus fühlen sich drangsaliert und würden am liebsten nicht mehr zur Arbeit gehen……
    Wer so unkritisch mit sich selbst ist, so unsensibel anderen gegenüber, so selbstherrlich und nicht nur besserwisserisch sondern sich allwissend dünkt , der ist als Bürgermeister untragbar.
    Das Tragische ist, dass man Herrn Dr. Wulf nicht frühzeitiger in die Schranken gewiesen hat, es wird wohl weiter zerstört werden…..Was geht in einer solchen beratungsresistenten Person wohl vor ??
    Michael Müller

    1. Selbstherrlich, besserwisserisch und allwissend?
      Das könnte man als Leser wohl vorrangig jemandem Unterstellen, der glaubt, er müsse hier praktisch jeden Artikel mit seiner übersteigerten Polemik kommentieren. Nicht wahr, Herr Müller?

  3. Wer zur Sache nichts zu sagen weiß, oder nicht verstanden hat, worum es in einer Sache geht, der sagt stattdessen etwas gegen eine Person, die was zu sagen hat und weiß, worum es geht, nicht wahr, Herr Frieler ?
    Ich jedenfalls bin dankbar, dass es nun die Augustdorfer Nachrichten gibt, und ich mit meinen Kommentaren als engagierter Bürger vielleicht dazu beitragen kann, dass nicht noch mehr kaputt geht.
    Michael Müller

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