Gemeindesportverband zieht positive Zwischenbilanz

Eine gemeinsame Zielvereinbarung, die dem Rat vorliegt, beschreibt die Zusammenarbeit bis ins Jahr 2024. Seit Anfang Juni sind Gerhard Krumbach, Christiane Zentarra und Peter Böhm für die Geschicke des Gemeindesportverbandes (GSV) verantwortlich. Nun, Ende November, ziehen die Drei eine erste Bilanz. Und soviel sei schon einmal verraten: diese fällt durchweg positiv aus; der Schwerpunkt lag in den vergangenen Monaten auf der Zielvereinbarung zwischen der Gemeinde Augustdorf und dem Gemeindesportverband. „Das hat alles richtig an Fahrt aufgenommen“, freut sich Zentarra. Die Maßnahmen des Paktes sehen unter anderem vor, dass die Gemeinde spätestens ab dem kommenden Haushaltsjahr den Augustdorfer gemeinnützigen Sportvereinen und dem GSV Augustdorf sämtliche Sportstätten kostenfrei zur Verfügung stellt. Auf der anderen Seite will der Sportverband die Gemeinde bei der

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Seit Anfang Juni sind Gerhard Krumbach, Christiane Zentarra und Peter Böhm für die Geschicke des Gemeindesportverbandes (GSV) verantwortlich. Nun, Ende November, ziehen die Drei eine erste Bilanz. Und soviel sei schon einmal verraten: diese fällt durchweg positiv aus; der Schwerpunkt lag in den vergangenen Monaten auf der Zielvereinbarung zwischen der Gemeinde Augustdorf und dem Gemeindesportverband. "Das hat alles richtig an Fahrt aufgenommen", freut sich Zentarra. Die Maßnahmen des Paktes sehen unter anderem vor, dass die Gemeinde spätestens ab dem kommenden Haushaltsjahr den Augustdorfer gemeinnützigen Sportvereinen und dem GSV Augustdorf sämtliche Sportstätten kostenfrei zur Verfügung stellt. Auf der anderen Seite will der Sportverband die Gemeinde bei der Bewertung der sportlichen Bedürfnisse beraten und unterstützen. Außerdem will der GSV, basierend auf dem angemeldeten Bedarf der Mitgliedsvereine, gemeinsam mit der Gemeinde Augustdorf die Anschaffung von Sportgeräten und Investitionszuschüssen planen. Die Zielvereinbarung sieht weiterhin vor, dass die Zusammenarbeit mit den Fachverbänden und den Vereinen in den kommenden Jahren gestärkt werden soll, "um zielgruppengerechte und sportartspezifische Qualifizierungen für Menschen in allen Lebensphasen anzubieten." Besondere Entwicklungsschwerpunkte werden die Angebote zum Rehabilitations- und Präventionssport einnehmen. Dabei gehe es um den Aufbau einer bewegungsfördernden Infrastruktur und die Bereitstellung von Bewegungsangeboten für Ältere und Hochaltrige. "Die Möglichkeit, ob die Maßnahmen umgesetzt werden können, liegen natürlich zuallererst am Kämmerer", räumt Gerhard Krumbach ein. Der wichtigste Punkt in dem Maßnahmenpaket sei jedoch die Jugendförderung. "Wir müssen uns immer die Frage stellen: "Wie bekommen wir Personen in die Sportvereine?", unterstreicht auch Peter Böhm die Aufgaben. Ebenfalls sei das Sportabzeichen "völlig eingeschlafen"; dieses soll ebenfalls "wiederbelebt" werden, ergänzt Zentarra. Auch die Zusammenarbeit mit der Verwaltung und der Politik habe gut funktioniert. "Man hat gemerkt, dass alle zusammenarbeiten wollen", lobt Krumbach die Beteiligten. Dass der GSV gute Arbeit leistet, wurde augenscheinlich auch bei den Sportvereinen registriert. "Sowohl der DLRG als auch die Sportangler sind wieder bei uns", freut sich Gerhard Krumbach, der die letzten Monate als sehr arbeitsintensiv beschreibt. "Gleich den ersten Tag nach der Wahl ging es los mit zahlreichen Förderanträgen, die bei uns eingingen", berichtet er schmunzelnd. Die Arbeit im Team gefällt allen Dreien offensichtlich gut. "Das läuft hier richtig harmonisch ab und wir teilen die Arbeiten gut untereinander auf", unterstreichen alle drei und fügen hinzu: "Wir wollen einfach das Beste für den Sport." Wenn die Zielvereinbarung beschlossen ist, gibt es aber keine Zeit, sich auszuruhen. Denn die neue Aufgabe wartet schon: "Moderne Sportstätten 2020." Aber so dynamisch und konsequent wie die Drei das Pakt zwischen Gemeinde und Sportverband geschnürt haben, wird ihnen mit Sicherheit auch die neue Aufgabe gelingen.