Gestaltung der Kreishausfassade steht fest – Ökologische Baukomponenten kommen zum Einsatz

Die Sanierung der Kreishausfassade nimmt Form an. In den kommenden Jahren entsteht eine Fassade mit schlichten farblichen Akzenten, die Passivhauskomponenten und ökologische Baustoffe vereint. „Bei der Planung wurden neben optischen vor allem energetische Aspekte berücksichtigt. Durch die Sanierung sparen wir mindestens 55 Prozent des aktuellen Energiebedarfs ein. Ein Ergebnis, das sich über die Jahre rechnen wird – für das Klima und die Kreiskasse“, erklärt Landrat Dr. Axel Lehmann. Eine der wichtigsten Prioritäten war, die Bauarbeiten bei laufendem Betrieb durchzuführen. Somit kommt es während der Bauphase nur zu geringen Einschränkungen des Dienstleistungsangebotes. Bürger und Unternehmen sollen wie gewohnt ihre Anliegen im Kreishaus erledigen können. Möglich wird dies durch großflächige, vorgefertigte Module, die die Sanierungsarbeiten vereinfachen. Für eine verbesserte energetische Bilanz werden

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Die Sanierung der Kreishausfassade nimmt Form an. In den kommenden Jahren entsteht eine Fassade mit schlichten farblichen Akzenten, die Passivhauskomponenten und ökologische Baustoffe vereint. „Bei der Planung wurden neben optischen vor allem energetische Aspekte berücksichtigt. Durch die Sanierung sparen wir mindestens 55 Prozent des aktuellen Energiebedarfs ein. Ein Ergebnis, das sich über die Jahre rechnen wird – für das Klima und die Kreiskasse“, erklärt Landrat Dr. Axel Lehmann. Eine der wichtigsten Prioritäten war, die Bauarbeiten bei laufendem Betrieb durchzuführen. Somit kommt es während der Bauphase nur zu geringen Einschränkungen des Dienstleistungsangebotes. Bürger und Unternehmen sollen wie gewohnt ihre Anliegen im Kreishaus erledigen können. Möglich wird dies durch großflächige, vorgefertigte Module, die die Sanierungsarbeiten vereinfachen. Für eine verbesserte energetische Bilanz werden die Fenster durch Holzfenster mit einer Alu-Deckschale ersetzt. Die Fassade selbst wird mit einblasbaren Zellulosefasern gedämmt und mit Aluminiumelementen verkleidet. „Es gab auch Überlegungen, komplett mit Holzelementen zu arbeiten. Allerdings hätten wir bei einem so großen Gebäude wie dem Kreishaus nicht die Brandschutzauflagen des Landes erfüllen können“, erklärt Uwe Schulte vom Technischen Gebäudemanagement des Kreises. Ein grober Zeitplan für die Baumaßnahme steht: Im Januar sollen bereits erste vorbereitende Arbeiten rund um das Kreishaus stattfinden. Der eigentliche Baubeginn ist für den frühen Sommer geplant. Die Kreishaussanierung im Zuge des Projekts „Lippe_Re-Klimatisiert“ wird durch das Land NRW mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) der Europäischen Union gefördert. Den verbleibenden Kostenanteil übernimmt der Kreis Lippe.