Feierliche Übergabe des neuen Gerätewagens

„Was lange währt, ist nun endlich wahr geworden.“ Mit diesen Worten beschrieb Feuerwehrleiter Jörg Diekmann die Freude der Retter über die Neuanschaffung, die gestern blitzblank im Gerätehaus der Feuerwehr stand – der GW-L1 (die AN berichteten).
In seiner Ansprache erklärte Bürgermeister Dr. Andreas Wulf, dass es das Ziel des Rates sei, „bestmöglichste Rahmenbedingungen für die Feuerwehr zu schaffen.“ Dabei sei, so fügte Wulf hinzu, die Erneuerung des Fuhrparks eine Daueraufgabe.

Man habe aber mit diesem Wagen, der 145.000 Euro gekostet habe, eine gute Lösung gefunden. Dieser Meinung war auch Jörg Diekmann, der deutlich machte, dass es immer etwas Besonderes sei, wenn die Feuerwehr ein neues Fahrzeug bekomme. „Es ist ein Einsatzmittel für die Gefahrenabwehr, die ehrenamtliche Kameraden der Feuerwehr für die Gemeinde Augustdorf leisten“, so Diekmann.

Zahlreiche Besucher, darunter Politiker, Mitarbeiter der Verwaltung und Feuerwehrleute aus Hövelhof, Oerlinghausen und Schlangen waren zum Gerätehaus gekommen, um die symbolische Schlüsselübergabe mitzuerleben. Denn genau genommen, ist der GW-L1 schon längst im Einsatz und hat bereits zwei Fahrten hinter sich.

Die Investition in den Wagen war notwendig geworden, nachdem immer mehr Einsatzmittel transportiert werden mussten. Die Löschfahrzeuge sind mit der Normbeladung bereits ausgelastet, trotzdem sei immer noch etwas dazu geladen worden, erläuterte Jörg Diekmann. Teilweise seien die Löschfahrzeuge so überladen gewesen, dass Einsatzmittel wieder heruntergenommen werden mussten.

Mit dem GW-L1 hat diese Praxis nun aber erst einmal ein (vorläufiges) Ende. Der Wagen hat eine Trupp-Kabine und ist mit einem Kofferaufbau und einer 1000 Kilogramm Ladebordwand ausgestattet.
Zwischen Fahrerkabine und Aufbau wurde ein Lichtmast mit LED-Licht verbaut. Im vorderen Aufbau befindet sich ein Geräteraum, der beidseitig durch Rolladen erreichbar ist.

Zwei Rollwagen stehen der Feuerwehr momentan für die Ölspurbeseitigung zur Verfügung, ein leerer Behälter für verschmutzte Einsatzkleidung. Ein anderer Rollwagen steht für Pumpen bereit. „Wir benötigen aber noch zusätzliche Rollwagen“, erklärte Unterbrandmeister Jannik Maas, der für die Pflege und Kontrolle des Wagens verantwortlich ist. „Diese sollen dann für technische Hilfe, Beleuchtung, Schläuche, Atemschutzgeräte und Flaschen eingesetzt werden.“

So hätten die Rollwagen den Vorteil, dass immer die passenden Materialien auf dem Wagen seien und sie leicht von ein oder zwei Kameraden verladen werden können.

„Somit haben wir ein Fahrzeug, dass dank der Ladefläche vielseitig, je nach Einsatzlage genutzt werden kann“, freute sich Jörg Diekmann.

Und auch Rainer Peitz von der Herstellerfirma Ziegler war stolz. Knapp 20 dieser Wagen würden pro Jahr in Deutschland verkauft werden, erzählte er, einer davon steht nun in Augustdorf.

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„Was lange währt, ist nun endlich wahr geworden.“ Mit diesen Worten beschrieb Feuerwehrleiter Jörg Diekmann die Freude der Retter über die Neuanschaffung, die gestern blitzblank im Gerätehaus der Feuerwehr stand - der GW-L1 (die AN berichteten). In seiner Ansprache erklärte Bürgermeister Dr. Andreas Wulf, dass es das Ziel des Rates sei, „bestmöglichste Rahmenbedingungen für die Feuerwehr zu schaffen.“ Dabei sei, so fügte Wulf hinzu, die Erneuerung des Fuhrparks eine Daueraufgabe. Man habe aber mit diesem Wagen, der 145.000 Euro gekostet habe, eine gute Lösung gefunden. Dieser Meinung war auch Jörg Diekmann, der deutlich machte, dass es immer etwas Besonderes sei, wenn die Feuerwehr ein neues Fahrzeug bekomme. „Es ist ein Einsatzmittel für die Gefahrenabwehr, die ehrenamtliche Kameraden der Feuerwehr für die Gemeinde Augustdorf leisten“, so Diekmann. Zahlreiche Besucher, darunter Politiker, Mitarbeiter der Verwaltung und Feuerwehrleute aus Hövelhof, Oerlinghausen und Schlangen waren zum Gerätehaus gekommen, um die symbolische Schlüsselübergabe mitzuerleben. Denn genau genommen, ist der GW-L1 schon längst im Einsatz und hat bereits zwei Fahrten hinter sich. Die Investition in den Wagen war notwendig geworden, nachdem immer mehr Einsatzmittel transportiert werden mussten. Die Löschfahrzeuge sind mit der Normbeladung bereits ausgelastet, trotzdem sei immer noch etwas dazu geladen worden, erläuterte Jörg Diekmann. Teilweise seien die Löschfahrzeuge so überladen gewesen, dass Einsatzmittel wieder heruntergenommen werden mussten. Mit dem GW-L1 hat diese Praxis nun aber erst einmal ein (vorläufiges) Ende. Der Wagen hat eine Trupp-Kabine und ist mit einem Kofferaufbau und einer 1000 Kilogramm Ladebordwand ausgestattet. Zwischen Fahrerkabine und Aufbau wurde ein Lichtmast mit LED-Licht verbaut. Im vorderen Aufbau befindet sich ein Geräteraum, der beidseitig durch Rolladen erreichbar ist. Zwei Rollwagen stehen der Feuerwehr momentan für die Ölspurbeseitigung zur Verfügung, ein leerer Behälter für verschmutzte Einsatzkleidung. Ein anderer Rollwagen steht für Pumpen bereit. „Wir benötigen aber noch zusätzliche Rollwagen“, erklärte Unterbrandmeister Jannik Maas, der für die Pflege und Kontrolle des Wagens verantwortlich ist. „Diese sollen dann für technische Hilfe, Beleuchtung, Schläuche, Atemschutzgeräte und Flaschen eingesetzt werden.“ So hätten die Rollwagen den Vorteil, dass immer die passenden Materialien auf dem Wagen seien und sie leicht von ein oder zwei Kameraden verladen werden können. „Somit haben wir ein Fahrzeug, dass dank der Ladefläche vielseitig, je nach Einsatzlage genutzt werden kann“, freute sich Jörg Diekmann. Und auch Rainer Peitz von der Herstellerfirma Ziegler war stolz. Knapp 20 dieser Wagen würden pro Jahr in Deutschland verkauft werden, erzählte er, einer davon steht nun in Augustdorf.

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