Am Dören bewegt sich was

Knapp zwei Monate ist es her, dass der Vorstand der Adler Real Estate nach Augustdorf gekommen war, nachdem die AUGUSTDORFER NACHRICHTEN über Rassismusvorwürfe und unsauberes Geschäftsgebaren gegenüber den Mietern berichtet hatten. Daraufhin hatte der Rat mit Stimmen von SPD, FWG und FDP den Vorstand aufgefordert, in Augustdorf Stellung zu beziehen.

Exklusiv erfuhr die Redaktion nun, was bisher getan wurde und wie es nun weitergehen soll. „In den letzten Wochen gab es einen regen Austausch zwischen der Sozialarbeiterin Susanne Gernecke und einer Ansprechperson von Adler“, erklärte Jürgen Herres von Feldhoff & Cie. GmbH, der PR-Agentur Adlers.

Auch Gernecke bescheinigte gegenüber der Redaktion, dass sich sowohl der Geschäftsführer von Adler als auch die Ansprechpartnerin für die Siedlung am Dören „richtig ins Zeug gelegt“ hätten.

Zahlreiche ungerechtfertigte Kündigungen seien zurückgezogen, Mahnungen gestoppt worden, erklärt Herres. Nun komme es auf die Detailarbeit an und man müsse schauen, wo das Jobcenter und wo vielleicht Adler einen Fehler gemacht habe.

Und auch bei den Renovierungen bewegt sich etwas, wenn auch langsamer als erhofft. „Es hat bereits zwei Gesprächsrunden mit den Eigentümern in den Niederlanden gegeben“, berichtet Herres. Dabei sei es vor allem darum gegangen, einzuschätzen, wie hoch das Budget sein müsse, um die Renovierungen zufriedenstellend ausführen zu können.

„Ende Januar soll es die dritte Gesprächsrunde geben und dann wird es einen Zeitplan geben“, prognostiziert der PR-Berater.

 

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Knapp zwei Monate ist es her, dass der Vorstand der Adler Real Estate nach Augustdorf gekommen war, nachdem die AUGUSTDORFER NACHRICHTEN über Rassismusvorwürfe und unsauberes Geschäftsgebaren gegenüber den Mietern berichtet hatten. Daraufhin hatte der Rat mit Stimmen von SPD, FWG und FDP den Vorstand aufgefordert, in Augustdorf Stellung zu beziehen. Exklusiv erfuhr die Redaktion nun, was bisher getan wurde und wie es nun weitergehen soll. "In den letzten Wochen gab es einen regen Austausch zwischen der Sozialarbeiterin Susanne Gernecke und einer Ansprechperson von Adler", erklärte Jürgen Herres von Feldhoff & Cie. GmbH, der PR-Agentur Adlers. Auch Gernecke bescheinigte gegenüber der Redaktion, dass sich sowohl der Geschäftsführer von Adler als auch die Ansprechpartnerin für die Siedlung am Dören "richtig ins Zeug gelegt" hätten. Zahlreiche ungerechtfertigte Kündigungen seien zurückgezogen, Mahnungen gestoppt worden, erklärt Herres. Nun komme es auf die Detailarbeit an und man müsse schauen, wo das Jobcenter und wo vielleicht Adler einen Fehler gemacht habe. Und auch bei den Renovierungen bewegt sich etwas, wenn auch langsamer als erhofft. "Es hat bereits zwei Gesprächsrunden mit den Eigentümern in den Niederlanden gegeben", berichtet Herres. Dabei sei es vor allem darum gegangen, einzuschätzen, wie hoch das Budget sein müsse, um die Renovierungen zufriedenstellend ausführen zu können. "Ende Januar soll es die dritte Gesprächsrunde geben und dann wird es einen Zeitplan geben", prognostiziert der PR-Berater.  

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