DEFENDER Europe 2020 macht auch Halt in Augustdorf

Die Vor­be­rei­tun­gen lau­fen auf Hoch­tou­ren für die größ­te Trup­pen­ver­le­gung USU­ni­ted Sta­tes-ame­ri­ka­ni­scher Sol­da­ten nach Euro­pa seit 25 Jah­ren. Das wird sehr bald auch in der

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Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren für die größte Truppenverlegung USUnited States-amerikanischer Soldaten nach Europa seit 25 Jahren. Das wird sehr bald auch in der deutschen Öffentlichkeit sichtbar. Immerhin werden für die Großübung USUnited States DEFENDER Europe 2020 etwa 1.000 Militärfahrzeuge – allein aus den USAUnited States of America – über deutschen Boden ins Baltikum verbracht, teils mit der Bahn, teils mit Fähren, teils aber auch als Konvoi über die Straße. Was dabei auf die betroffenen Bundesländer, Städte und Kommunen zukommt, das erläuterten am 14. Januar Vertreter der USUnited States-amerikanischen Streitkräfte bei einer Informationsveranstaltung in der Berliner Julius-Leber-Kaserne. Neben Teilnehmern aus Bundes- und Landesebene war auch die Führung der Streitkräftebasis dabei. Tagsüber sollen diese Fahrzeuge in Kasernen stehen, um den täglichen Straßenverkehr nicht zu beeinträchtigen. Nachts werden sie dann in kleinen Konvois von etwa 20 Fahrzeugen verlegt. Insgesamt sind 18 Nationen mit mehr als 37.000 Soldaten an der Übung USUnited States DEFENDER Europe 2020 teil. Mehr als die Hälfte davon kommen aus den USAUnited States of America. Die Übung beinhaltet auch den Transport von einigen Tausend Ladungsstücken, wie Container und Fahrzeuge. Diese werden zunächst von den USAUnited States of America an belgische, niederländische und deutsche Nordseehäfen verschifft und dann größtenteils über den Landweg, teilweise aber auch über die Binnenschifffahrt in Richtung Baltikum transportiert. Zweck der Übung ist die Erprobung und Darstellung militärischer Fähigkeiten der teilnehmenden Staaten. Dazu zählt vor allem die möglichst schnelle Verlegung großer militärischer Einheiten in potentielle Konfliktgebiete. Die ersten Transporte durch Deutschland starten bereits im Januar 2020. Diese Transporte erstrecken sich über einen Zeitraum bis Anfang Mai. Die Infoveranstaltung für Behörden auf Landes- und Bundesebene fand in der Berliner Julius-Leber Kaserne statt. Mit dabei waren deutsche und amerikanische Experten, die Details der Übung erklärten. Ganz wesentlich trägt die Streitkräftebasis zum reibungslosen Verlauf des Transports quer durch Deutschland bei. Sie unterstützt nicht nur bei der reinen Verlegung, sondern auch bei der Unterkunft und Verpflegung der USUnited States-Truppen und bei der Betankung und Instandhaltung von Fahrzeugen und anderem Gerät. Bei den Bewegungen auf deutschen Verkehrswegen sind es die Feldjäger der Streitkräftebasis, die einen möglichst störungsfreien Verkehr organisieren. Zusammengefasst bezeichnet man all diese Leistungen als Host Nation Support. Verantwortlich für den Host Nation Support ist der Nationale Territoriale Befehlshaber Generalleutnant Martin Schelleis, der als Inspekteur der Streitkräftebasis über die notwendigen militärischen Fähigkeiten in seinem Organisationsbereich verfügt. In Vertretung des Nationaen Territorialen Befehlshabers stellte Generalmajor Stefan Fix die Übung aus deutscher Sicht vor. Generalmajor Fix ist Chef des Stabes im Kommando Streitkräftebasis. Zur Übung sagte er: „Verlegeübungen kennen wir ja bereits. Aber das Neue an dieser Übung ist nicht nur die Dimension, sondern auch die Rückführung des Materials in die USAUnited States of America, das sogenannte Redeployment“. Er stellte noch einmal beispielhaft die Fähigkeiten der Streitkräftebasis für die Unterstützung der Übung heraus, die unter Beteiligung der NATONorth Atlantic Treaty Organization stattfindet und nur der Kern einer ganzen Reihe von Übungen mit USUnited States DEFENDER Europe 2020 verbunden sind. Der Stellvertreter des Kommandeurs der U.S. Army Europe, Major General Andrew M. Rohling, informierte die Teilnehmer an der Informationsveranstaltung in Berlin über die Übung USUnited States DEFENDER Europe 2020 aus amerikanischer Sicht. Dabei teilte er mit: „Alle Transporte auf deutschen Straßen sind nur nachts geplant und über Ostern werden wir die Transporte möglichst ganz vermeiden. Konkrete Informationen werden den Behörden der betroffenen Regionen zeitnah mitgeteilt“. Die militärischen Partner aus den USAUnited States of America werden zu dieser Großübung weitere Veranstaltungen in Deutschland durchführen, um die Bevölkerung zu informieren.
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