Team HandbALL schlägt Gummersbach II

Die Zuschauer in der wineo-ARENA in Augustdorf bekamen zwar keinen handballerischen Leckerbissen zu sehen, am Ende gewinnen die Gastgeber aber verdient zwei wichtige Punkte. Das Team HandbALL schlägt den VfL Gummersbach II mit 24:21 und schiebt sich vorerst auf Platz 6 der 3. Liga nach vorne. „Auch solche Spiele musste du dann gewinnen“, zeigte sich THL-Geschäftsführer Andreas Blüsse nach der Partie erleichtert. Und er meinte damit das doch etwas verkrampfte und fehlerbehaftete Spiel zwischen dem Team HandbALL und dem VfL Gummersbach II in der heimischen Arena. Und sein Trainer pflichtete ihm bei. „Wir hatten im gesamten Spiel einfach zu viele unnötige technische Fehler, haben vor allem in der ersten Halbzeit ein wenig hektisch gespielt und haben gegen die offensive Deckung

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Die Zuschauer in der wineo-ARENA in Augustdorf bekamen zwar keinen handballerischen Leckerbissen zu sehen, am Ende gewinnen die Gastgeber aber verdient zwei wichtige Punkte. Das Team HandbALL schlägt den VfL Gummersbach II mit 24:21 und schiebt sich vorerst auf Platz 6 der 3. Liga nach vorne. „Auch solche Spiele musste du dann gewinnen“, zeigte sich THL-Geschäftsführer Andreas Blüsse nach der Partie erleichtert. Und er meinte damit das doch etwas verkrampfte und fehlerbehaftete Spiel zwischen dem Team HandbALL und dem VfL Gummersbach II in der heimischen Arena. Und sein Trainer pflichtete ihm bei. „Wir hatten im gesamten Spiel einfach zu viele unnötige technische Fehler, haben vor allem in der ersten Halbzeit ein wenig hektisch gespielt und haben gegen die offensive Deckung von Gummersbach keine gute Übersicht behalten“, so Matthias Struck nach der Partie. Nach dem schnellen 2:0 für die Gastgeber kam Gummersbach ebenso schnell zum 2:2 und legte von da an zunächst immer vor. „Wir starten ins Spiel im Grunde mit einer ganz guten Abwehrleistung. Was uns vorne gefehlt hat, war der konsequente Abschluss, aber auf der anderen Seite haben wir einen Torhüter des VfL gegen uns gehabt, der in der Anfangsviertelstunde einige gute Bälle pariert hat. Dadurch sind wir von Anfang an in Rückstand geraten“, so Matthias Struck. Bis auf drei Treffer konnten sich die Gäste absetzen. „Wir haben in der Vorwärtsbewegung zu hektisch gespielt und sind zu Recht auch in Rückstand geraten.“ Kurz vor der Pause kamen die Lipper nach dem 9:12 allerdings noch zu zwei Treffern, so dass es nur mit einem 11:12-Rückstand in die Pause ging. Die gute Deckungsarbeit war auch der Grundstein für die Wende im Spiel zu Beginn der zweiten Halbzeit. „Wir standen weiter stabil und nach dem Wechsel im Tor hat Robin auch ein paar Bälle entschärfen können. Er hat uns hinten noch mehr Stabilität gegeben, die wir dann mit nach vorne genommen haben“, so der THL-Trainer weiter. Allen voran Julius Rose, der mit seinen drei Toren in Folge die Wende einläutete. Das Team HandbALL Lippe ging auf 14:12 nach vorne und gab diese Führung dann bis zum Ende der Partie nicht mehr ab. „Wir haben in der zweiten Halbzeit im Angriff dann den Ball ein wenig sicherer laufen gelassen und haben weniger aus dem Stand agiert. Wir waren immer in Bewegung und haben uns gute Positionen erspielt und erkämpft und sind dann auch völlig verdient in Führung gegangen“, sah Matthias Struck seine Jungs nun verbessert. Der Abstand blieb bei einem oder zwei Treffern, als das Team Team HandbALL dann von 20:18 auf 23:18 erhöhte, war sieben Minuten vor dem Ende der Partie eine Vorentscheidung gefallen. Gummersbach II versuchte in den Schlussminuten zwar noch einmal alles, doch die Punkte blieben schlussendlich in Lippe. „Wir hatten über das ganze Spiel gesehen einfach zu viele unnötige technische Fehler, die uns für 45 Minuten das Leben schwer gemacht haben. Hätten wir da einfach teilweise nicht so überhastet und hektisch agiert, dann hätten wir uns sicherlich schon früher absetzen können. Aber letztendlich sind wir froh über die beiden Punkte“, bilanzierte Trainer Matthias Struck nach dem Spiel. „Gummersbach ist eine Mannschaft, die immer viel investiert, gerade hinten in der Abwehr. Sie sind bissig, kämpfen, sie helfen sich gegenseitig und da ist es dann wichtig, die Übersicht zu behalten und den nächsten Pass zum freien Mann zu bringen. Das haben sie am Anfang gut gemacht und wir hatten es schwer. Hinten raus haben wir immer mehr Übersicht bekommen und immer wieder die freien Situationen gehabt und dann auch verdient gewonnen“, schloss Matthias Struck ab. Team HandbALL: Zecher, Wetzel; Fulda 2, Oetjen 1, Herz, Rose 11, Hinsch, Pauly 1, Hansen 6/4, Reitemann, Tironzelli, Geis 1, Schalles 2.