Beschwerdeführer wollen keine lebende Einfriedung

„Es wird eine lebende Einfriedung entlang der Akazienstraße errichtet.“ So lautete der Beschlussvorschlag, den die Verwaltung in der letzten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses präsentierte. Doch schon am Tag zuvor war der Beschluss Makulatur geworden. Denn zu dem Zeitpunkt erhielten die Politiker ein Schreiben der Beschwerdeführer, die sich vor einiger Zeit mit Hilfe ihres Anwalts Frank Pieper an die Verwaltung gewandt hatten. In dem jetzigen Schreiben monierten sie die vorgeschlagenen Lösungen. Diese sahen entweder eine Einfriedung in Form einer Dornen- oder Hainbuchenhecke vor, da diese in Verbindung mit einer Rankhilfe, bestehend aus mindestens zwei gespannten Drahtseilen, ein anfängliches Betreten des Grundstücks unterbindet und zudem den Jungpflanzen das Ausbilden einer geschlossenen Hecke ermöglicht. Die „lebende Einfriedung“ biete zudem deutliche ästhetische und

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„Es wird eine lebende Einfriedung entlang der Akazienstraße errichtet.“ So lautete der Beschlussvorschlag, den die Verwaltung in der letzten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses präsentierte. Doch schon am Tag zuvor war der Beschluss Makulatur geworden. Denn zu dem Zeitpunkt erhielten die Politiker ein Schreiben der Beschwerdeführer, die sich vor einiger Zeit mit Hilfe ihres Anwalts Frank Pieper an die Verwaltung gewandt hatten. In dem jetzigen Schreiben monierten sie die vorgeschlagenen Lösungen. Diese sahen entweder eine Einfriedung in Form einer Dornen- oder Hainbuchenhecke vor, da diese in Verbindung mit einer Rankhilfe, bestehend aus mindestens zwei gespannten Drahtseilen, ein anfängliches Betreten des Grundstücks unterbindet und zudem den Jungpflanzen das Ausbilden einer geschlossenen Hecke ermöglicht. Die „lebende Einfriedung“ biete zudem deutliche ästhetische und ökologische Vorteile. Zusätzlich bestand nach Ansicht der Verwaltung die Möglichkeit, eine Einzäunung entlang der Fahrradabstellanlagen zu errichten. „Hier sind neben den Toren in der Hecke auch zusätzliche Tore im Zaun zu berücksichtigt“, hieß es in der Begründung. Die Kosten wurden dabei auf 22.500 Euro geschätzt, so dass der Haushaltsansatz um 10.000 Euro hätte erweitert werden müssen. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Lutz Müller erklärte, dass die Diskussion um die Lärmbelästigung schon eine ganze Zeit anhalte. „Wir wollen mit den Anliegern zusammenkommen und gemeinsam nach Lösungsansätzen suchen“, erklärte er. Auch SPD-Fraktionschef Heinrich Georg Schneider erklärte, dass die Zielrichtung dieselbe sei. Er monierte, dass der Bürgermeister die Politik nicht zum Termin eingeladen habe, der dann ohne Ergebnis verlaufen sei „Nun wollen wir mit den Beschwerdeführern sprechen“, so Schneider. Er beantragte, dass der Vorsitzende des Ausschusses für Bau, Planung und Umwelt nicht nur die Mitglieder, sondern auch die Anwohner zu einem weiteren Besprechungstermin einladen solle. Da so eine Einladung normalerweise vom Bürgermeister ausgeht, nahm dieser dies mit der Frage zur Kenntnis: „Wollen Sie die Verwaltung außen vor lasen?“ Wolfgang Holitschke soll nun vor der nächsten Sitzung, die am 17.3. stattfindet, eine Vor-Ort Begehung terminieren. Dabei sollen auch die Anwohner die Möglichkeit haben, ihre Vorschläge mit einzubringen. „Es soll nach einvernehmlichen Lösungen gesucht werden“, so Schneider. Für diese Maßnahmen sollen Mittel in Höhe von 20.000 Euro in den Haushalt eingestellt werden. Wulf erklärte, dass bei dem vergangenen Ortstermin bestätigt wurde, dass die Abzäunung des Schulhofs mit Bauzäunen im vergangenen Sommer wirksam gewesen seien.  „Eine Videoüberwachung wurde von den Anliegern kritisch gesehen“, so Wulf. Anlieger und Schulleitung hätten aber deutlich gemacht, dass es Lärmbelästigungen und Vermüllung nicht nur auf dem Schulhof, sondern auch auf dem verbliebenen Parkplatzbereich sowie im Eingangsbereich der Schule am Wendehammer geben würde. Die Beschwerdeführer, die für eine vollständige Einzäunung bis hin an die Akazienstraße, plädiert haben, wollen in den kommenden Tagen nun eigene Lösungsansätze vorschlagen.