Robin Jähne zu Gast bei der AWO

Der Seniorentreff der AWO hat für Montag, 17. Februar den bekannten Tierfilmer Robin Jähne zu Gast. Der Naturfreund hat aus seinen zahlreichen Expeditionen in unserer heimatlichen Senne Aufsehen erregende Bilddokumente zusammengestellt. Unter anderem der Film „Das geheime Leben der alten Sanddünen“ enthält auch für fleißige Sennespaziergänger viele Überraschungen. Beginn um 14:30 Uhr im Bürgerzentrum Augustdorf. Gäste sind herzlich willkommen. Eintritt 5€ einschließlich Kaffee und Kuchen. Um Anmeldung wird gebeten bis Samstag Mittag unter 05237 7428   Es war Sympathie auf den ersten Biß im Australischen Busch. Der Tasmanische Teufel hatte es ihm angetan. Im Rahmen einer Filmexpedition von Dezember 1991 bis März 1992 hatte Robin Jähne das Beuteltier kennen und schätzen gelernt. Spontan erklärte er den „Tasmanian Devil“ zum Wappentier

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Der Seniorentreff der AWO hat für Montag, 17. Februar den bekannten Tierfilmer Robin Jähne zu Gast. Der Naturfreund hat aus seinen zahlreichen Expeditionen in unserer heimatlichen Senne Aufsehen erregende Bilddokumente zusammengestellt. Unter anderem der Film „Das geheime Leben der alten Sanddünen“ enthält auch für fleißige Sennespaziergänger viele Überraschungen. Beginn um 14:30 Uhr im Bürgerzentrum Augustdorf. Gäste sind herzlich willkommen. Eintritt 5€ einschließlich Kaffee und Kuchen. Um Anmeldung wird gebeten bis Samstag Mittag unter 05237 7428   Es war Sympathie auf den ersten Biß im Australischen Busch. Der Tasmanische Teufel hatte es ihm angetan. Im Rahmen einer Filmexpedition von Dezember 1991 bis März 1992 hatte Robin Jähne das Beuteltier kennen und schätzen gelernt. Spontan erklärte er den „Tasmanian Devil“ zum Wappentier seiner kleinen Filmproduktion . Geboren wurde Jähne jedoch nicht in Tasmanien, sondern am 3. August 1969 im lippischen Detmold, dort, wo einst die Germanen unter Hermann, dem Cherusker den Römern eine böse Niederlage beschert hatten. Wie alle mit dem Teufel verbundenen Wesen fühlt sich Robin Jähne von Gewittern magisch angezogen. Teuflisches Glück hatte er, daß er bei seinen Beobachtungen noch nicht vom Blitz erschlagen wurde. Mit einem Forschungsprojekt, das den Nachweis erbrachte, daß Gewitter ganz bestimmten Zugstraßen folgen, gewann er den ersten Preis beim Landeswettbewerb von „Jugend forscht“ und den vierten Preis beim Bundeswettbewerb. Ob nun der Blitz daran schuld war oder der Vater Hans Jähne, der mit seinen naturgetreuen Insektenskulpturen und Zeichnungen  als Künstler internationale Bekanntheit erlangte, weiß niemand so genau. Sicher ist nur,  daß Robin Jähne Biologie studierte, als freier Journalist und Fotograf arbeitet, und als Wetterfrosch für einen Rundfunksender tätig war. Seine Fotos aus der Natur präsentierte er  bereits in zahlreichen Vorträgen und Ausstellungen, sie wurden in Zeitungen wie der FAZ oder Magazinen wie „National Geographic Deutschland“ veröffentlicht. Und wenn er nicht gerade durch das tasmanische Unterholz kriecht oder einer benachbarten Dachsfamilie einen Besuch abstattet, dann betätigt sich Robin Jähne als Künstler. Denn nach einer Erkrankung des Vaters führt er die väterliche Kunstwerkstatt weiter. So entstand 1997 zwar kein Teufel, wohl aber eine Lippische Rose von 180 Zentimetern Durchmesser aus Edelstahl, 1999 eine zwei Meter  hohe Gartenskulptur und 2002 eine Feuergoldwespe als naturgetreues, vergrößertes Abbild aus Edelstahl und Kupfer, mit Augen aus Halbedelsteinen. Inzwischen liegen auf Jähnes Werkbank schon Teile für weitere Kunstwerke. In zahlreichen Naturfilmen lässt Jähne einfühlsam die Zuschauer in besondere Welten eintauchen, dabei liegt seine Spezialität in ausgefallenen Perspektiven, Zeitraffer- sowie Flug- und Luftaufnahmen. „Ich möchte andere Menschen an der Faszination der Natur teilhaben lassen. Ich möchte fundierte, aber verständliche Informationen geben und  erreichen, daß  die Betrachter meiner Bilder, die Leser meiner Artikel und die Zuschauer meiner Filme die Begeisterung und Ehrfurcht vor den Wundern, die oft schon vor der Haustür beginnen, teilen - dies ist meine Motivation“, sagt Robin Jähne, der zur Zeit wieder an zahlreichen Projekten arbeitet. Der Naturfilmer wirkte an zahlreichen Projekten mit, beispielsweise der Produktion über die Varusschlacht von "Terra X" von Arte und ZDF oder "Abenteuer Mallorca" von "planet e" des ZDF. Für seinen Beitrag zum Naturschutz durch seine Filme wurde er 2013 vom NABU Lippe mit dem "Lippischen Diamanten" ausgezeichnet. Ebenfalls in 2013 erhielt der Film "Das Jahr des Rotmilans" beim renommierteinternationalen Greenscreen-Naturfilmfestival in Eckernförde den Preis für die beste unabhängige Produktion.  Für den gleichen Film gab es beim internationalen Filmwettbewerb "Wild und Hund" am 6. Februar 2014 den ersten Preis in der Kategorie "Naturfilm der Profis".