Firma Adler will Büro „Am Dören“ für Sozialarbeiterin

Knapp drei Mona­te ist es her, dass Ver­tre­ter der Adler Woh­nen Ser­vice die Sied­lung Am Dören besuch­ten und sich den Fra­gen der Rats­mit­glie­der stell­ten.

Dem vor­aus­ge­gan­gen war Kri­tik über frem­den­feind­li­che Äuße­run­gen, unge­recht­fer­tig­te Kün­di­gun­gen und Mah­nun­gen. Adler gelob­te damals Bes­se­rung und die August­dor­fer Nach­rich­ten ver­spra­chen, die Ange­le­gen­heit kri­tisch zu beglei­ten. Nun kann man den Ver­tre­tern von Adler nur beschei­ni­gen: Bis­her alles rich­tig gemacht!

Nicht nur, dass ein eige­ner Ansprech­part­ner für die Sozi­al­ar­bei­te­rin Susan­ne Gerne­cke als zen­tra­le Schnitt­stel­le fun­giert. Adler macht deut­lich, dass sich das Unter­neh­men auch in Zukunft für die Mie­ter stark machen möch­te.

Wie die August­dor­fer Nach­rich­ten exklu­siv erfah­ren haben, arbei­tet die Fir­ma ADLER Woh­nen Ser­vice dar­an, der Sozi­al­ar­bei­te­rin Susan­ne Gerne­cke Büro­räum­lich­kei­ten zur Ver­fü­gung zu stel­len, „um damit die Wert­schät­zung der Arbeit von Frau Gerne­cke zu unter­strei­chen und um zu zei­gen, dass wir wirk­lich etwas ver­än­dern wol­len“, erklärt Jür­gen Her­res, von der Pres­se­ab­tei­lung des Unter­neh­mens.

Dafür hat­te Geschäfts­füh­rer Hans-Ulrich Mies Kon­takt mit der Vor­sit­zen­den der Cari­tas-Lip­pe, Eli­sa­beth Mon­tag auf­ge­nom­men. Die­se erklär­te, dass für ein Büro kein Bud­get zur Ver­fü­gung ste­he. Mies kon­tak­tier­te dar­auf­hin die Ver­wal­tung der Gemein­de August­dorf und erfuhr durch einen Mit­ar­bei­ter des Gebäu­de­ma­nage­ments, dass die Ver­wal­tung schon seit län­ge­rer Zeit eine Woh­nung in der Mit­tel­stra­ße 13 ange­mie­tet habe. Die­se dient nach Aus­sa­gen von Betei­lig­ten in ers­ter Linie als Abstell­raum.

Im Gespräch mit der Ver­wal­tung sei man nun über­ein­ge­kom­men, dass die Woh­nung von bei­den Par­tei­en, Adler und Ver­wal­tung, genutzt wer­den kön­ne. So müs­se die Gemein­de August­dorf nur die Hälf­te der Mie­te zah­len und die Adler AG kann der Sozi­al­ar­bei­te­rin Susan­ne Gerne­cke ein Büro direkt vor Ort zur Ver­fü­gung stel­len.

Gerne­ckes Arbeits­ver­trag läuft noch bis Ende April, wie es danach wei­ter­geht, steht bis­her noch nicht fest, da nach Infor­ma­tio­nen, die der Redak­ti­on vor­lie­gen, die Mit­tel vom Land zur Fort­füh­rung des Pro­jek­tes bis­her nicht bewil­ligt wur­den.

Und auch da wür­de Adler ger­ne tätig wer­den. „Wir könn­ten uns vor­stel­len, wenn es gewünscht ist, ein Schrei­ben an das Land NRW auf­zu­set­zen, um zu unter­strei­chen, dass wir als Ver­wal­ter ein gro­ßes Inter­es­se dar­an haben, dass die Arbeit mit der Cari­tas und spe­zi­ell mit Frau Gerne­cke fort­ge­setzt wird“, so Her­res.

Unab­hän­gig davon sol­len am 20.2. abschlie­ßen­de Gesprä­che über die Höhe der Inves­ti­tio­nen statt­fin­den, die in den kom­men­den Jah­ren in die Sied­lung inves­tiert wer­den sol­len.

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Knapp drei Monate ist es her, dass Vertreter der Adler Wohnen Service die Siedlung Am Dören besuchten und sich den Fragen der Ratsmitglieder stellten. Dem vorausgegangen war Kritik über fremdenfeindliche Äußerungen, ungerechtfertigte Kündigungen und Mahnungen. Adler gelobte damals Besserung und die Augustdorfer Nachrichten versprachen, die Angelegenheit kritisch zu begleiten. Nun kann man den Vertretern von Adler nur bescheinigen: Bisher alles richtig gemacht! Nicht nur, dass ein eigener Ansprechpartner für die Sozialarbeiterin Susanne Gernecke als zentrale Schnittstelle fungiert. Adler macht deutlich, dass sich das Unternehmen auch in Zukunft für die Mieter stark machen möchte. Wie die Augustdorfer Nachrichten exklusiv erfahren haben, arbeitet die Firma ADLER Wohnen Service daran, der Sozialarbeiterin Susanne Gernecke Büroräumlichkeiten zur Verfügung zu stellen, „um damit die Wertschätzung der Arbeit von Frau Gernecke zu unterstreichen und um zu zeigen, dass wir wirklich etwas verändern wollen“, erklärt Jürgen Herres, von der Presseabteilung des Unternehmens. Dafür hatte Geschäftsführer Hans-Ulrich Mies Kontakt mit der Vorsitzenden der Caritas-Lippe, Elisabeth Montag aufgenommen. Diese erklärte, dass für ein Büro kein Budget zur Verfügung stehe. Mies kontaktierte daraufhin die Verwaltung der Gemeinde Augustdorf und erfuhr durch einen Mitarbeiter des Gebäudemanagements, dass die Verwaltung schon seit längerer Zeit eine Wohnung in der Mittelstraße 13 angemietet habe. Diese dient nach Aussagen von Beteiligten in erster Linie als Abstellraum. Im Gespräch mit der Verwaltung sei man nun übereingekommen, dass die Wohnung von beiden Parteien, Adler und Verwaltung, genutzt werden könne. So müsse die Gemeinde Augustdorf nur die Hälfte der Miete zahlen und die Adler AG kann der Sozialarbeiterin Susanne Gernecke ein Büro direkt vor Ort zur Verfügung stellen. Gerneckes Arbeitsvertrag läuft noch bis Ende April, wie es danach weitergeht, steht bisher noch nicht fest, da nach Informationen, die der Redaktion vorliegen, die Mittel vom Land zur Fortführung des Projektes bisher nicht bewilligt wurden. Und auch da würde Adler gerne tätig werden. „Wir könnten uns vorstellen, wenn es gewünscht ist, ein Schreiben an das Land NRW aufzusetzen, um zu unterstreichen, dass wir als Verwalter ein großes Interesse daran haben, dass die Arbeit mit der Caritas und speziell mit Frau Gernecke fortgesetzt wird“, so Herres. Unabhängig davon sollen am 20.2. abschließende Gespräche über die Höhe der Investitionen stattfinden, die in den kommenden Jahren in die Siedlung investiert werden sollen.

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