DRK Kitabau schreitet voran

„Die Kita wird zum Sommer fertig.“ Davon ist Lippes DRK-Präsident Herbert Dahle überzeugt. Und wer in die Örtlichkeit, in der sich ab dem nächsten

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"Die Kita wird zum Sommer fertig." Davon ist Lippes DRK-Präsident Herbert Dahle überzeugt. Und wer in die Örtlichkeit, in der sich ab dem nächsten Kindergartenjahr zahlreiche Sprösslinge tummeln sollen, einen Blick wirft, kann sich schon gut vorstellen, dass es dort reichlich Platz für buntes Kindertreiben gibt. Die AUGUSTDORFER NACHRICHTEN durften vorab schon einmal in das Gebäude gehen, dessen Grundfläche knapp 650 Quadratmeter misst. "Die Arbeiten schreiten gut voran", freut sich Dahle, der bei diesem Zwei-Millionen-Projekt der Verantwortliche ist. In regelmäßigen Abständen treffen sich Dahle, Geschäftsführerin Regina Kaiser, die Architektin Marina Buhmann und Patrik Piersig von der Baufirma Kögel und Nunne, um die Fortschritte zu besprechen. "Wir sind sehr dankbar, dass wir einen so zuverlässigen Partner mit dieser Baufirma gefunden haben", zeigt sich Herbert Dahle erleichtert. Das sei keine Selbstverständlichkeit. Nachdem neun Firmen bei der Ausschreibung Interesse bekundet hätten, seien  nur zwei Angebote abgegeben worden. Den Zuschlag erhielt - Kögel und Nunne. Während jetzt alles rund läuft, gab es am Anfang der Arbeiten "eine kleine Überraschung", wie es der DRK-Präsident ausdrückt. Denn wo eigentlich gebaut werden sollte, fanden die Arbeiter auf einmal eine Regenabflussleitung. Die gehört zum Elternhaus von Ursula Bünger in der Akazienstraße 2, und war im Plan, den die Gemeinde ausgab, gar nicht verzeichnet. "Wir hatten dann aber gleich gute Gespräche mit Herrn Dahle", freut sich Ursula Bünger über die Kommunikation mit den neuen Nachbarn. Dann sei alles einvernehmlich geregelt worden. Und auch Dahle betont, dass schnell eine Lösung mit den Büngers gefunden werden konnte. Ursula Bünger unterstreicht, dass sie sich schon sehr auf den Kindergarten freue. Dann kommt hier richtig Leben rein", erklärt die direkte Nachbarin. [caption id="attachment_5496" align="alignleft" width="300"] Patrik Piersig, Kim Kiokios, Herbert Dahle und Regina Kaiser begutachten die Baufortschritte. Foto: Wolff[/caption] "Das Haus selbst ist sehr geräumig und bietet Platz für 50 bis 55 Kinder", erklärt Regina Kaiser. Der Spielplatz liegt im Süden, der Haupteingang zum Norden. "Die wichtigen Bereiche für die Kinder habe ich nach links und rechts vom Eingang aufgeteilt", erläutert Marina Buhmann ihren Plan. In den kommenden Monaten soll nun noch der Innenausbau vorangetrieben werden. Die Einrichtung soll reizärmer und zurückhaltender als in anderen Kindergärten sein. "Weniger ist einfach mehr", postuliert Kaiser, die sich, wie die anderen Beteiligten über den Fortschritt freut. Eine, die es auch nicht mehr erwarten kann, heißt Kim Kiokios. Sie ist die Leiterin der  provisorischen Kita und wird auch die neue Tagesstätte leiten. "Wir freuen uns, dass die Kita gut angenommen wird. Für das kommende Jahr sind nur noch sieben Plätze frei", berichtet sie. Dass das DRK Team um Herbert Dahle bemüht ist, alles richtig zu machen, zeigt sich auch an einer weiteren Kleinigkeit. Eigentlich waren vor dem Eingang in der Lindenstraße zwei Stellplätze geplant. Nachdem aber einige Anwohner ihre Sorge zum Ausdruck gebracht hatten, dass die enge Straße dann zugeparkt werden könne, entschied sich das DRK, nur noch eine Zufahrt für den Lieferverkehr einzurichten. Mitarbeiter und Eltern können den Parkplatz an der Stadionstraße nutzen. Für diesen werde die Kita einen Schlüssel erhalten, so dass dieser dann auch befahrbar sei. "Wir freuen uns riesig", fasst Herbert Dahle die Stimmung unter den Beteiligten zusammen - und er ist sich sicher: auf den letzten Metern wird auch weiterhin alles klappen. "Man muss einfach nur miteinander sprechen." Ein Tipp, der viele Probleme löst.