Freise eröffnet Privatannahme und beendet jahrelanges Projekt

Pünktlich um 13 Uhr haben sich am Freitag nach der Mittagspause die Tore am Gelände des Nord-West-Rings Nummer 2 geöffnet.

Jens Ahle, Axel Freise gratulieren Vladimir Melnicuk; Joeline Freise überreicht den Blumenstrauß. (Foto: Wolff)

Auf über 37500 Quadratmetern können nun die Wertstoffe von Privatpersonen entsorgt werden. Axel Freise, Jens Ahle und Joeline Freise waren vor Ort und begrüßten mit Vladimir Melnicuk den ersten Kunden mit einem Blumenstrauß und einer Tafel Schokolade.
„Wir sind froh, dass wir das Projekt nun beendet haben“, zeigte sich Ahle erleichtert.

Jeden Tag können nun Privatpersonen von sieben bis 17 Uhr und am Wochenende von sieben bis zwölf Uhr ihre Wertstoffe dort entsorgen, statt wie bisher auf dem Gelände mit der Nummer 33.

„Mit diesem Projekt entlasten wir nicht nur den Verkehr im Industriegebiet, sondern machen es auch für unsere Kunden sicherer, die nicht mehr zwischen den Radladern hin- und herfahren müssten“, erläutert Jens Ahle.

Für alle gut sichtbar ist am Eingang ein großes Schild angebracht, das den Kunden den Weg weist. So sollen PKW mit Anhänger und LKW die Fahrspur nutzen, die zur Waage führt; Kunden, die lediglich etwas im Kofferraum haben, nutzen die rechte Fahrspur.
Nach der Durchfahrt durch das Tor, werden dann alle Kunden im Kassenhäuschen empfangen.
Dieses bildet das Kernstück des Hofes. In ihm wird nicht nur abgerechnet und gewogen; die Mitarbeiter können die gesamte Anlage per Video übersehen.

Das Zentrum des Geländes: das Kassenhäuschen. (Foto: Wolff)

„Wir nehmen hier alles außer Sonderabfälle und Elektrogeräte an“, erläutert Ahle. Fünf Jahre dauerte die Planung des Geländes. Die Erweiterung, deren Kosten im siebenstelligen Bereich liegt, sei durch die Gewerbeabfallverordnung nötig geworden. Dass die Maßnahmen nicht so schnell vonstatten gingen, wie es sich das Unternehmen gewünscht hatte, habe vor allem daran gelegen, dass sich die Erweiterung in einem Landschaftsschutzgebiet befand und das Gelände als Waldfläche ausgewiesen war. Die Gemeinde musste also die rechtlichen Festsetzungen ändern. Das Waldstück war laut Gutachten mit „nicht besonders schützenswertem Nadelwald bewachsen“. Die auch als „Mäusegrund“ bezeichnete Fläche wurde deshalb in eine gewerbliche Baufläche geändert.

Joeline Freise und Jens Ahle vor dem Eingang der Privatannahme. (Foto: Wolff)

„Da wir hier die Bäume abholzen mussten, haben wir woanders im Kreis Lippe im Verhältnis zwei zu eins auch wieder aufgeforstet“, berichtet Ahle. Der nahe Waldrand sei jetzt aufgelichtet und an die Anforderungen des Naturschutzgroßprojektes angepasst worden.

Besonderen Dank richtet Ahle an den Gemeinderat und die Verwaltung, „die frühzeitig das Interesse für den hiesigen Bürger erkannt haben.“ Auch durch das Genehmigungsverfahren sei das Unternehmen durch die Kommunalpolitiker begleitet worden.

Nun kann die Familie aber erst einmal entspannen. „Das waren intensive Monate“, erklärt sie.

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Pünktlich um 13 Uhr haben sich am Freitag nach der Mittagspause die Tore am Gelände des Nord-West-Rings Nummer 2 geöffnet. [caption id="attachment_5560" align="alignleft" width="300"] Jens Ahle, Axel Freise gratulieren Vladimir Melnicuk; Joeline Freise überreicht den Blumenstrauß. (Foto: Wolff)[/caption] Auf über 37500 Quadratmetern können nun die Wertstoffe von Privatpersonen entsorgt werden. Axel Freise, Jens Ahle und Joeline Freise waren vor Ort und begrüßten mit Vladimir Melnicuk den ersten Kunden mit einem Blumenstrauß und einer Tafel Schokolade. „Wir sind froh, dass wir das Projekt nun beendet haben“, zeigte sich Ahle erleichtert. Jeden Tag können nun Privatpersonen von sieben bis 17 Uhr und am Wochenende von sieben bis zwölf Uhr ihre Wertstoffe dort entsorgen, statt wie bisher auf dem Gelände mit der Nummer 33. "Mit diesem Projekt entlasten wir nicht nur den Verkehr im Industriegebiet, sondern machen es auch für unsere Kunden sicherer, die nicht mehr zwischen den Radladern hin- und herfahren müssten", erläutert Jens Ahle. Für alle gut sichtbar ist am Eingang ein großes Schild angebracht, das den Kunden den Weg weist. So sollen PKW mit Anhänger und LKW die Fahrspur nutzen, die zur Waage führt; Kunden, die lediglich etwas im Kofferraum haben, nutzen die rechte Fahrspur. Nach der Durchfahrt durch das Tor, werden dann alle Kunden im Kassenhäuschen empfangen. Dieses bildet das Kernstück des Hofes. In ihm wird nicht nur abgerechnet und gewogen; die Mitarbeiter können die gesamte Anlage per Video übersehen. [caption id="attachment_5559" align="alignleft" width="300"] Das Zentrum des Geländes: das Kassenhäuschen. (Foto: Wolff)[/caption] „Wir nehmen hier alles außer Sonderabfälle und Elektrogeräte an“, erläutert Ahle. Fünf Jahre dauerte die Planung des Geländes. Die Erweiterung, deren Kosten im siebenstelligen Bereich liegt, sei durch die Gewerbeabfallverordnung nötig geworden. Dass die Maßnahmen nicht so schnell vonstatten gingen, wie es sich das Unternehmen gewünscht hatte, habe vor allem daran gelegen, dass sich die Erweiterung in einem Landschaftsschutzgebiet befand und das Gelände als Waldfläche ausgewiesen war. Die Gemeinde musste also die rechtlichen Festsetzungen ändern. Das Waldstück war laut Gutachten mit „nicht besonders schützenswertem Nadelwald bewachsen“. Die auch als „Mäusegrund“ bezeichnete Fläche wurde deshalb in eine gewerbliche Baufläche geändert. [caption id="attachment_5558" align="alignright" width="300"] Joeline Freise und Jens Ahle vor dem Eingang der Privatannahme. (Foto: Wolff)[/caption] „Da wir hier die Bäume abholzen mussten, haben wir woanders im Kreis Lippe im Verhältnis zwei zu eins auch wieder aufgeforstet“, berichtet Ahle. Der nahe Waldrand sei jetzt aufgelichtet und an die Anforderungen des Naturschutzgroßprojektes angepasst worden. Besonderen Dank richtet Ahle an den Gemeinderat und die Verwaltung, „die frühzeitig das Interesse für den hiesigen Bürger erkannt haben.“ Auch durch das Genehmigungsverfahren sei das Unternehmen durch die Kommunalpolitiker begleitet worden. Nun kann die Familie aber erst einmal entspannen. "Das waren intensive Monate“, erklärt sie.

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