Auch die­ses Jahr lie­gen die Mau­er­seg­ler gut im Zeit­plan, ein paar Exem­pla­re wur­den auch in August­dorf bereits gesich­tet. Haupt­ein­flug­schnei­se ist der­zeit der Ober­rhein­gra­ben. Noch ist es nur die Vor­hut der Vor­hut, der gro­ße Ansturm folgt in den kom­men­den drei Wochen. Dem­entspre­chend ist jetzt auch noch gute Gele­gen­heit, den Gebäu­de­brü­tern zusätz­li­che Nist­mög­lich­kei­ten zur Ver­fü­gung zu stel­len.

Auch für Schwal­ben kann man übri­gens noch etwas tun, auch wenn dort die Rück­kehr aus den Win­ter­quar­tie­ren bereits deut­lich fort­ge­schrit­ten ist. Wäh­rend die Mehl­schwal­ben im Nor­den und Osten erst zögernd zurück­keh­ren, haben sich die Rauch­schwal­ben bereits bun­des­weit gleich­mä­ßig ver­teilt. Bei­den Arten fin­den lei­der immer sel­te­ner geeig­ne­te Nist­mög­lich­kei­ten und auch das Nah­rungs­an­ge­bot wird knapp.

Kurze Brutsaison: Der Rückflug startet schon im Juli

Ger­ne suchen die Mau­er­seg­ler zum „Auf­tan­ken“ flug­in­sek­ten­rei­che Was­ser­flä­chen auf. Von dort stam­men dann auch die meis­ten frü­hen Nach­wei­se. Mau­er­seg­ler sind Weit­stre­cken­zie­her, die süd­lich der Saha­ra über­win­tern und im Früh­ling zum Brü­ten nach Nor­den zie­hen. Nach einer kur­zen Brut- und Auf­zucht­zeit beginnt dert Weg­zug dann bereits ab Mit­te Juli, haupt­säch­lich aber Anfang August. Haupt­zug­zeit ist bis Ende August. Ver­ein­zel­te zie­hen­de Mau­er­seg­ler aus dem Nor­den wer­den noch bis Mit­te Sep­tem­ber, in Aus­nah­me­fäl­len auch spä­ter beobachtet. 

Von Redaktion

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