Wäh­rend Mau­er­seg­ler und Schwal­ben erneut her­be Ver­lus­te auf­wei­sen, star­tet das Rot­kehl­chen durch: Bei der „Stun­de der Gar­ten­vö­gel“ wur­den bis­her 60 Pro­zent mehr beob­ach­tet als im Vor­jahr. Bis Frei­tag­abend hat­ten 5.100 Vogel­freun­din­nen und Vogel­freun­de bereits über 130.000 Vögel gemel­det. Auch zahl­rei­che August­dor­fer Bür­ger betei­li­gen sich.

Seit Frei­tag­abend lie­gen bereits Mel­dun­gen aus 3.600 Gär­ten und Parks vor, so vie­le wie noch nie an einem Eröff­nungs­tag der „Stun­de der Gartenvögel“.

Pro Gar­ten wur­den knapp 37 Vögel gezählt, das sind zehn Pro­zent mehr als bei der Vor­jah­res­ak­ti­on. Die­se Zahl kann im Lauf des Wochen­en­des noch etwas nach unten gehen, wie natür­lich ohne­hin die frü­hen Trends noch mit gewis­sen Unsi­cher­hei­ten ver­bun­den sind. Eini­ge sind aller­dings so stark, dass sie sich sicher nicht mehr umkeh­ren wer­den. Dazu gehört lei­der auch, dass erneut die die Flug­in­sek­ten­jä­ger Mau­er­seg­ler, Mehl- und Rauch­schwal­be unter den häu­fi­gen Arten die stärks­ten Rück­gän­ge zu ver­zeich­nen haben. Momen­tan sind es minus 45 bis 55 Prozent.

In genau die ent­ge­gen­ge­setz­te Rich­tung wei­sen die Zah­len beim Rot­kehl­chen. Aktu­ell plus 60 Pro­zent machen den klei­nen Sän­ger zum kla­ren Top-Auf­stei­ger, dabei wei­sen die Zah­len im Süden beson­ders stark nach oben. Auch in der Flä­che macht sich die Zunah­me bemerk­bar. Wur­den 2018 in rund 46 Pro­zent der Gär­ten Rot­kehl­chen beob­ach­tet, sind es aktu­ell mehr als 65 Pro­zent. Der vor allem am Boden jagen­de Insek­ten­fres­ser fand im mil­den Win­ter offen­sicht­lich reich­lich Nah­rung, dem­entspre­chend gering waren die Verluste.

Von Redaktion

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