Freundschaftsbesuch ist Premiere

Lese­zeit: unge­fähr 2 Minu­ten Von weit­her kamen die Gäs­te, die am Mon­tag auf dem Gelän­de der Gene­ral-Feld­mar­schall-Rom­mel-Kaser­ne ein­tra­fen. Akti­ve und Reser­vis­ten des Irish Army

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Von weither kamen die Gäste, die am Montag auf dem Gelände der General-Feldmarschall-Rommel-Kaserne eintrafen. Aktive und Reservisten des Irish Army Defence Forces Training Centers waren zu einem Freundschaftsbesuch angereist.

"Das ist eine richtige Premiere", freute sich Hauptmann Martin Waltemathe, Presseoffizier der Panzerbrigade 21, als er die Gäste begrüßte. Denn bisher habe es keine Verbindung zur Irischen Armee gegeben.

In drei Gruppen teilten sich die 18 Besucher auf, denen die Bundeswehr einiges zu bieten hatte. "Die irischen Kameraden haben sich besonders auf den Kampfpanzer Leopard 2 gefreut", erklärte Waltemathe. Mitsamt ihrem Leiter Gerry Maguire erkundeten die Besucher das Innere des 64 Tonnen schweren Panzers.
Dabei rief sowohl die optimierte Feuerleitanlage als auch der neugestaltete Fahrplatz Bewunderung bei den Besuchern hervor.

Bei den nächsten Stationen hieß es dann selbst Hand anlegen; denn die Gastgeber hatten sowohl den Gefechts-, als auch den Schießsimulator bereitgestellt. Vor allem letzterer stieß auf große Begeisterung bei den Gästen, die in verschiedenen Simulationen ihre Treffsicherheit unter Beweis stellen konnten.

Bei den Schießsimulationen habe es in den letzten Jahren eine wichtige Entwicklung gegeben, erklärt Hauptmann Waltemathe. So sei heute weniger das Schießen auf große Entfernung mit nicht beweglichen Zielen gefragt, sondern das Schießen aus der Bewegung heraus auf kurze Distanz.

Dabei ist es dem Hauptmann wichtig zu betonen, dass diese Simulationen aber auch gar nichts mit den bekannten Ego Shootern wie „Call of Duty“ gemeinsam haben. „Das ist keine Belustigung, sondern dient der Schießausbildung“, stellt Waltemathe fest.

Die beeindruckten Gäste konnten sich bei einer gemeinsamen Mittagsverpflegung noch stärken, bevor es dann nach dem Austausch von Erinnerungsgaben zurück nach Hannover ging; und von dort am Freitag zurück nach Irland.

Für die Beteiligten war der Austausch alles andere als ein normales Besuchsprogramm. „Es ist schön, multinational zusammenarbeiten zu können und dass dann auch an solchen Tagen wie diesen unter Beweis zu stellen“, zog Martin Waltemathe als Fazit.



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