Manch einem August­dor­fer mag es schon auf­ge­fal­len sein: zahl­rei­che gefäll­te Bäu­me lie­gen im Regen­rück­hal­te­be­cken am Insel­weg; bei Stark­re­gen kann das Treib­gut zur Gefahr wer­den. Das Becken ist dazu da, um kurz­fris­tig in gro­ßen Men­gen anfal­len­des Nie­der­schlags­was­ser vor­über­ge­hend zu spei­chern, damit es ver­lang­samt in den nach­fol­gen­den Ent­wäs­se­rungs­ka­nal ein­ge­lei­tet wird.

Im Febru­ar hat­te die Feu­er­wehr mit dem Ein­ver­ständ­nis des Bau­hofs ein paar Bäu­me gefällt, seit­dem hat sich immer mehr Holz dort ange­sam­melt. „Wir haben ein paar Feu­er­wehr­män­ner an Motor­sä­gen geschult”, erklärt der Lei­ter der Feu­er­wehr Jörg Diek­mann die Übung. Im Anschluss an die­sel­bi­ge hät­te der Bau­hof die Bäu­me häck­seln sol­len — so der Plan.

Da der Häcks­ler aber anschei­nend nicht zur Ver­fü­gung stand, blie­ben die Bäu­me dort lie­gen — bis jetzt. Der für die kom­men­den Tage ange­kün­dig­te Stark­re­gen könn­te das Holz zu Treib­gut wer­den las­sen, das dann das Wehr ver­stop­fen könnte.

„Ich habe heu­te mit dem Bau­hof gespro­chen und ange­ord­net, dass die Bäu­me ent­we­der schnellst­mög­lich gehäck­selt oder zumin­dest aus dem Regen­rück­hal­te­be­cken erst ein­mal her­aus­ge­zo­gen wer­den”, erklärt Armin Zim­mer­mann, Betriebs­lei­ter der Gemeindewerke.

Von Redaktion

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