Manch ein Auto­fah­rer, der ges­tern nach­mit­tag in die Sied­lung zum Dören gefah­ren ist, trat wahr­schein­lich erst ein­mal auf die Brem­se. Nein, es war kei­ne Geschwin­dig­k­leits­kon­trol­le, die der Bezirks­be­am­te Jörg Thela­ner durch­führ­te. Der Poli­zist war für zwei Stun­den mit der mobi­len Wache vor Ort, um Ängs­te zu neh­men und Prä­senz zu zeigen.

„Der umge­bau­te VW Bul­li T6 hat alles an Bord, was für eine Anzei­ge­auf­nah­me oder ein poli­zei­li­ches Bera­tungs­ge­spräch benö­tigt wird”, erklärt Thela­ner. Fle­xi­bel ver­wend­bar wird die Mobi­le Wache zu ver­schie­dens­ten Ver­an­stal­tun­gen im gan­zen Kreis­ge­biet unter­wegs sein.

„Durch ihre Mobi­li­tät kann die Mobi­le Wache unter­schied­li­che Zwe­cke in den Berei­chen Ver­kehrs­un­fall- und Kri­mi­na­li­täts­be­kämp­fung und –prä­ven­ti­on erfül­len, je nach­dem, wo sie ein­ge­plant wird”, erläu­tert Jörg Thelaner.

„Wir wol­len mit der mobi­len Wache dort sein, wo es kei­ne Dienst­stel­le gibt”, erklärt er gegen­über den AUGUSTDORFER NACHRICHTEN.

Und die Prä­senz zeig­te Wir­kung. Schon nach kur­zer Zeit kam ein Bul­ga­re auf Thela­ner zu und frag­te ihn, ob er sei­nen Füh­rer­schein auch in bul­ga­ri­scher Spra­che absol­vie­ren kön­ne. „Es ist schön, mit den Men­schen ins Gespräch zu kom­men”, zeigt sich der Bezirks­be­am­te vom Kon­zept der Mobi­len Wache überzeugt

In einer drei­mo­na­ti­gen Test­pha­se tes­ten Poli­zei­be­am­tin­nen und Poli­zei­be­am­te, wo und wann die Mobi­le Wache am bes­ten ange­nom­men wird.

Von Redaktion

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