Soll es eine Park­zeit an der Pivits­hei­der Stra­ße geben oder nicht? Über die­se Fra­ge will der Aus­schuss für Bau, Pla­nung und Umwelt in sei­ner Sit­zung am 4.6. nicht ein­fach so ent­schei­den. Aus dem Grund soll, so die Beschluss­vor­la­ge, Orts­ter­min orga­ni­siert wer­den. „Dazu sind die Anlie­ger der Pivits­hei­der Stra­ße zwi­schen Kreis­ver­kehr und dem Rat­haus, die Mit­glie­der des Aus­schus­ses für Bau, Pla­nung und Umwelt und die Mit­glie­der Haupt- und Finanz­aus­schus­ses ein­zu­la­den”, heißt es.

Vor­aus­ge­gan­gen war ein Antrag an den Haupt- und Finanz­aus­schuss (HFA) von Simo­ne Rit­ter, Inha­be­rin der Post­agen­tur an der Pivits­hei­der Stra­ße. Sie hat­te dar­in eine ein­ge­schränk­te Park­zeit an Werk­ta­gen zwi­schen 8.00–18.00 Uhr von einer Stun­de gefordert.
Der HFA hat den Antrag am 11.04. zur Bera­tung an den Aus­schuss für Bau, Pla­nung und Umwelt ver­wie­sen. (Die AUGUSTDORFER NACHRICHTEN berichteten)

Durch die Bericht­erstat­tung beka­men aber auch Katha­ri­na und Thi­lo Hüb­ner, Inha­ber der Zahn­ärzt­li­chen Gemein­schafts­pra­xis Wind von dem Antrag und for­der­ten ihrer­seits in einem Schrei­ben vom 13. Mai, den Antrag von Simo­ne Rit­ter abzulehnen.

„In dem genann­ten Bereich ste­hen den Besu­chern 16 Park­plät­ze zur Ver­fü­gung, zählt man die Park­plät­ze der Post­stel­le dazu, die die­se vor­zu­wei­sen hat, sind es sogar 19 Park­plät­ze”, erklä­ren Hüb­ners. Man kön­ne also nicht von einem Man­gel an Park­plät­zen spre­chen. „Auf­grund die­ser Situa­ti­on emp­fin­den wir es als nicht ange­mes­sen, zur Schaf­fung einer begrenz­ten Park­zeit zusätz­li­che Schil­der auf­zu­stel­len und Per­so­nal zur Über­wa­chung der Park­zeit abzu­stel­len”, so der Antrag.

Außer­dem kön­ne der Besuch einer Zahn­arzt­pra­xis schnell das bean­trag­te Zeit­li­mit von einer Stun­de über­stei­gen. Pati­en­ten müss­ten also mit­ten in der Behand­lung die Pra­xis ver­las­sen, um ihre Fahr­zeu­ge umzu­par­ken. Dies wür­de Unru­he in unse­re Behand­lung brin­gen und die Pati­en­ten unter unnö­ti­gen Stress stellen.

Zum Schluss wer­fen Hüb­ners die Fra­ge auf, wie­so ein Zustand, der die letz­ten 13 Jah­re für alle Anwoh­ner und Besu­cher gut funk­tio­niert habe, plötz­lich zuguns­ten eines neu­en Geschäf­tes zum Nach­teil aller ande­ren geän­dert wer­den solle.

Die Fra­ge stel­le sich, ob nicht viel­mehr die Inha­be­rin des neu­en Geschäf­tes ent­spre­chen­de Park­mög­lich­kei­ten vor­hal­ten und auch deut­lich aus­wei­sen müs­se, wenn durch ihre Geschäfts­auf­nah­me das Parkauf­kom­men ver­än­dert werde.

Von Redaktion

Ein Gedanke zu „Anwohner der Pivitsheider Straße sollen Parkplatzsituation diskutieren“
  1. Die Park­si­tua­ti­on an der Stel­le ist doch nur so chao­tisch, weil vie­le der Leu­te ein­fach zu bequem sind, sich ent­spre­chend auf die Park­flä­chen zu stel­len. Da wird im abso­lu­ten Hal­te­ver­bot geparkt, man will ja schließ­lich nur mal eben einen Brief abge­ben. Oder man stellt sich quer vor die Park­plät­ze der Zahn­arzt­pra­xis. Man ist ja schnell wie­der weg…
    Solan­ge die Leu­te es nicht ver­ste­hen, dass man auch sel­ber für ein ver­nünf­ti­ges Mit­ein­an­der etwas tun muss, funk­tio­niert die „bes­te” Rege­lung nichts.
    Die tat­säch­li­che Umset­zung und Durch­füh­rung der Kon­trol­le der Park­dau­er will ich hier noch nicht mal ansprechen…

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