Am gest­ri­gen Tag fand vor dem Land­ge­richt erneut der Pro­zess gegen den Rumä­nen T. statt, nach­dem der Bun­des­ge­richts­hof Karls­ru­he die Revi­si­on zuge­las­sen hat­te. Das Ergeb­nis: T. muss für acht­ein­halb Jah­re ins Gefäng­nis. Im Sep­tem­ber des letz­ten Jah­res hat­te das Land­ge­richt den Rumä­nen T. noch wegen Tot­schlags zu elf Jah­ren Haft verurteilt.

Nun sah es die Kam­mer als erwie­sen an, dass das Ver­hal­ten des spä­te­ren Opfers die Tat begüns­tigt hat­te und beur­teil­te die Tat als Tot­schlag in einem min­der­schwe­ren Fall. „Die Tat wird damit nicht ent­schul­digt”, stell­te Pres­se­spre­cher Dr. Wolf­ram Wormuth im Gespräch mit den AUGUSTDORFER NACHRICHTEN klar.

Die Staats­an­walt­schaft hat­te eine neun­ein­halb jäh­ri­ge Stra­fe gefor­dert, die Ver­tei­di­gung sechs Jah­re, obwohl die­se im letz­ten Pro­zess für eine acht­ein­halb­jä­hir­ge Gefäng­nis­stra­fe plä­diert hat­te; also genau das Straf­maß, das nun ver­kün­det wurde.

Die Ver­tei­di­gung hat nun eine Woche Zeit, um Rechts­mit­tel einzulegen.

Von Redaktion

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