Was ist ein toter Win­kel? Wie flüch­te ich aus einem bren­nen­den Raum? Wie über­que­re ich sicher die Stra­ße? Und wie funk­tio­niert eine hydrau­li­sche Rettungsschere?
Ant­wor­ten auf die­se und vie­le wei­te­re Fra­gen erhiel­ten die Kin­der der Grund­schu­le In der Sen­ne an ihrem Sicher­heits­tag. Zum sieb­ten Mal fand die­ser unter der Betei­li­gung von  Poli­zei, des DRK und der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr statt.

So übte Poli­zis­tin Nata­scha Barz mit den Grund­schü­lern die siche­re Über­que­rung der Stra­ße. Gemein­sam mit ver­schie­de­nen Grup­pen mar­schier­te sie bis zur Pivits­hei­der Stra­ße und schärf­te den Kin­dern ein, wie wich­tig es ist zu war­ten bis die Ampel auf Grün springt.

Ein paar Meter wei­ter übte der ADAC mit den Kin­dern das siche­re Fahr­rad­fah­ren. Dabei muss­te sowohl ein Par­cour als auch siche­res Sla­lom­fah­ren geübt werden.

„Vie­le Kin­der haben auf­grund eines man­gel­haft aus­ge­präg­ten Gleich­ge­wichts­sins­sn Schwie­rig­kei­ten, sicher auf dem Fahr­rad zu fah­ren“, erklärt Schul­lei­te­rin Ute Krau­se. Das ber­ge Gefah­ren, die die Schu­le zwar nicht abstel­len aber min­dern kön­ne, ist sie über­zeugt. Auch sei eine früh­zei­ti­ge Ein­wei­sung in Maß­nah­men der Ers­ten Hil­fe und auch der Brand­prä­ven­ti­on wich­tig. „Aus die­sem Grund haben wir uns ent­schie­den, früh­zeitg damit zu begin­nen, die Kin­der so aus­zu­bil­den, dass sie sich siche­rer im Stra­ßen­ver­kehr bewe­gen kön­nen“, erklärt Krau­se.  So kön­ne die früh­zei­ti­ge Aus­bil­dung im Bereich der ers­ten Hil­fe Kin­der dazu befä­hi­gen, sich gegen­sei­tig zu hel­fen und bei klei­ne­ren Not­fäl­len ange­mes­sen zu reagie­ren, ist sich die Schul­lei­tung sicher.

Span­nen­des hat­te aber auch die Feu­er­wehr zu bie­ten. So ver­an­schau­lich­ten die Hel­fer den Kin­dern, wie eine hydrau­li­sche Ret­tungs­sche­re fun­kio­niert. „Die kommt zum bei­spiel zum Ein­satz, wenn wir Men­schen aus einem Wagen befrei­en müs­sen“, erklärt der Ret­ter, mit 3.5 Ton­nen Kraft drückt die Sche­re zu. „Wir wol­len mit unse­rer Arbeit neben den Sicher­heits­aspe­kl­ten die Kin­der aber auch für unse­re Arbeit inter­es­sie­ren“, erklärt der Feuerwehrmann.

Schul­lei­te­rin Ute Krau­se ist von dem Erfolg des Tages über­zeugt. „Uns ist es wich­tig, dass Kin­der früh erfah­ren, wie wich­tig Sicher­heit ist“, so die Schul­lei­tung und erklärt das Kon­zept: „Alle Kin­der machen ein­mal im Jahr die Sicher­heits­aus­bil­dung – jedes Jahr. Die­ser Tag ist dann der Abschluss der Pro­jekt­ar­beit, die zuvor in den ein­zel­nen Klas­sen statt­ge­fun­den hat“ so Krause.

Dabei durch­lau­fen die ein­zel­nen Klas­sen ver­schie­de­ne Stu­fen. Wäh­rend die Erst­kläss­ler den Roll­brett­füh­rer­schein erwer­ben kön­nen, kön­nen sich die Zweit­kläss­ler um die Tret­roll­erlaub­nis bemü­hen. Die Dritt­kläss­ler arbei­ten zum The­ma Ver­kehrs­si­cher­heit und die Schü­ler und Schü­le­rin­nen der vier­ten Klas­se zum The­ma Feuerwehr.

Von Redaktion

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