Der Ärger um die Absper­rung in der Lui­sen­stra­ße wächst wei­ter. Nach­dem eini­ge Poli­ti­ker bereits bekun­det hat­ten, dass sie sich vom Antrag­stel­ler nicht rich­tig infor­miert gefühlt hat­ten und die Absper­rung am liebs­ten gleich rück­gän­gig gemacht hät­ten, mel­den sich immer mehr Anwoh­ner, die die Pol­ler für einen Schild­bür­ger­streich hal­ten. Nach­dem sich Irm­gard Käding bereits dar­über beschwert und eine Unter­schrif­ten­samm­lung orga­ni­siert hat­te, mel­de­te sich jetzt auch Nata­scha Barz, die mit ihrer Fami­lie in der Sofi­en­stra­ße wohnt.

Bereits Ende Dezem­ber des letz­ten Jah­res hat­te sie ein Schrei­ben an die Gemein­de geschickt, bis­her aber nach eige­nen Anga­ben kei­ne inhalt­li­che Ant­wort dar­auf erhal­ten. „Mit größ­tem Erstau­nen haben wir fest­stel­len müs­sen, dass die Lui­sen­stra­ße mit­tels Pol­ler gesperrt wur­de”, steht in dem Schrei­ben, das den AUGUSTDORFER NACHRICHTEN vorliegt.

Als Begrün­dung für die Pol­ler sei die Gefähr­dung spie­len­der Kin­der auf­ge­führt wor­den, heißt es wei­ter. Dazu rich­te­te Barz unter ande­rem fol­gen­de Fra­gen an die Gemeinde:
„Wann sind wel­che Kin­der kon­kret gefähr­det wor­den, wel­che ande­ren Maß­nah­men hat die Gemein­de ange­dacht, spie­len­de Kin­der in ver­kehrs­be­ru­hig­ten Zonen zu schüt­zen, sind Anwoh­ner­be­fra­gun­gen durch­ge­führt worden?”

Gera­de wenn der letz­te Punkt durch­ge­führt wor­den wäre, wäre auch die Ent­schei­dung anders aus­ge­fal­len, ist sich Nata­scha Barz sicher. Denn die Aus­wir­kung der Sper­rung sei kei­nes­falls eine Geschwin­dig­keits­re­du­zie­rung, erklärt die Poli­zis­tin. Das Gegen­teil sei der Fall: „Sie führt nur dazu, dass im gesperr­ten Bereich die Motor­rol­ler, die zwi­schen den Absper­run­gen hin­durch­fah­ren, wesent­lich zu schnell unter­wegs sind”, erklärt sie. Außer­dem wür­den ande­re Ver­kehrs­we­ge über die Emi­li­en­stra­ße und die Grüt­zen­müh­le nun ver­stärkt befah­ren und die dor­ti­gen Anwoh­ner mehr belastet.

Für Nata­scha Barz ist das Gan­ze ein unhalt­ba­rer Zustand. „Ich bit­te Sie, die Pol­ler zu ent­fer­nen und geeig­ne­te Maß­nah­men zur Geschwin­dig­keuit­s­re­du­zie­rung in allen betrof­fe­nen Wohn­ge­bie­ten in August­dorf zu tref­fen”, schließt Barz ihren Brief.

„Ich kann nur hof­fen, dass das bald pas­siert”, wünscht sie sich.

Von Redaktion

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