„Bei mir ist der Was­ser­druck nied­rig”, „Es tröp­felt”, „Mor­gens kommt beson­ders wenig Was­ser”. In die­sen Tagen häu­fen sich die Mel­dun­gen von August­dor­fern, die sich über den Was­ser­druck beschwe­ren. Aber kann es wirk­lich sein, dass der Was­ser­druck sinkt? Und wenn ja, wor­an könn­te es liegen?

Die AUGUSTDORFER NACHRICHTEN haben dazu bei der Gemein­de nach­ge­fragt. Bür­ger­meis­ter Dr. Andre­as Wulf erklärt, dass das August­dor­fer Was­ser­netz in vier Zonen mit jeweils unter­schied­li­chem Druck unter­teilt sei. Die­ser befin­de sich zwi­schen vier und sechs bar. „Abwei­chun­gen davon bestehen nicht”, so Wulf.

Nach Kennt­nis der Gemein­de­wer­ke sei der Druck unver­än­dert. Wulf räumt ein, dass es zwar immer gewis­se Schwan­kun­gen gebe. „Vor allem, wenn in den Stoß­zei­ten wie mor­gens und abends vie­le Nut­zer gleich­zei­tig Was­ser nut­zen”, so Wulf. So sei nachts der Druck in der Regel höher, da wesent­lich weni­ger Was­ser ver­braucht werde.

Ein Grund für den augen­blick­li­chen gefühl­ten nied­ri­gen Druck könn­ten laut Wulf die erhöh­ten Ver­bräu­che sein, die durch die hohen Tem­pe­ra­tu­ren aus­ge­löst wer­den. „Jetzt lau­fen vie­le Rasen­spren­ger, Gär­ten wer­den bewäs­sert, Pools wer­den befüllt und Kin­der spie­len mit Was­ser”, so die Erklä­run­gen des Gemeindeoberhauptes.

Eine Mög­lich­keit den Was­ser­druck höher zu hal­ten, bestehe laut Wulf dar­in, durch Kom­mu­ni­ka­ti­on unter­ein­an­dern zu einer bes­se­ren zeit­li­chen Ver­tei­lung der Was­ser­nut­zung bei­tra­gen;  „Indem also man­che mor­gens und ande­re abends den Gar­ten gie­ßen oder Pools in der Nacht befüllt werden.”

Von Redaktion

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