„Schau­en Sie sich das mal an!” Hans W. (Name von der Redak­ti­on geän­dert) ist ver­är­gert, wäh­rend er auf die Hecken und die Grün­flä­chen neben der Feu­er­wehr­wa­che zeigt. W. wohnt nicht weit ent­fernt und kann sich nur schwer damit abfin­den, dass das Gelän­de anschei­nend nur in unre­gel­mä­ßi­gen Abstän­den gepflegt wird. „Das Gras wächst schon so hoch, und auch die Hecke wird nicht gepflegt”, erklärt er.

Hans-Jür­gen Klemm ist eben­falls Nach­bar der Feu­er­wehr. Er sagt: „Wenn ich mei­ne Sei­te der Hecke schnei­de, dann mache ich auch die der Feu­er­wehr mitt­ler­wei­le mit.”

Aus Krei­sen der Feu­er­wehr ist zu hören, dass man den Bau­hof, der für die Arbei­ten zustän­dig sei, schon häu­fi­ger ange­spro­chen habe; „Es wird aber nicht regel­mä­ßig gemacht”, so die Erkennt­nis. Unter man­chen Feu­er­wehr­leu­ten macht sich Frust breit: „Das wirft ein­fach kein gutes äuße­res Licht auf die Feu­er­wehr, wenn es dort so aussieht.”

Hört man sich in der Gemein­de um, ist häu­fig von „Über­for­de­rung des Bau­hofs” und von „zu wenig Stel­len für die anfal­len­de Arbeit” die Rede.

Auf die Situa­ti­on vor der Feu­er­wehr­wa­che ange­spro­chen, erklärt Bür­ger­meis­ter Dr. Andre­as Wulf den AUGUSTDORFER NACHRICHTEN. „Es gibt in der Gemein­de eine gro­ße Zahl an Stra­ßen­bee­ten, Grün­flä­chen und Anla­gen, wie Sport­plät­zen, Fried­hö­fen, Spiel­plät­ze und wei­te­re, die gepflegt wer­den müs­sen.” Der Bau­hof habe neben der Pfle­ge die­ser Objek­te und Anla­gen noch eine Viel­zahl wei­te­rer Tätig­kei­ten, vor allem in den Som­mer­mo­na­ten. So unter­stütz­te er diver­se Ver­an­stal­tun­gen im Dorf oder Maß­nah­men an Schulen. 

Wulf bestä­tigt, dass der Per­so­nal­be­stand auf dem Bau­hof seit lan­ger Zeit nicht aus­rei­che, um die gro­ße Zahl an Bee­ten und Grün­flä­chen ange­mes­sen zu pfle­gen. „In den letz­ten Jah­ren wur­de der Bau­hof per­so­nell ver­stärkt, was zu einer deut­li­chen Ver­bes­se­rung des Pfle­ge­zu­stands in zen­tra­len Berei­chen geführt hat”, erklärt er. Aller­dings las­se die Haus­halts­la­ge aber aktu­ell die wei­te­re, wün­schens­wer­te Auf­sto­ckung des Per­so­nal­be­stands nicht zu. „Daher ist die Gemein­de sehr dank­bar für die wach­sen­de Zahl an Beet­pa­ten”, erklärt Wulf.

Zwar hät­ten die mil­den, schnee­ar­men Win­ter der letz­ten Jah­re es ermög­licht, Pfle­ge­rück­stän­de in erheb­li­chem Maße abzu­bau­en. Im Früh­jahr und im Som­mer sei das Pflan­zen­wachs­tum aber so stark und sind die ander­wei­ti­gen Tätig­kei­ten des Bau­hofs so umfang­reich, dass der Bau­hof Bee­te und Grün­flä­chen nicht kon­ti­nu­ier­lich in den gewünsch­ten Zustand ver­set­zen kön­ne. „Ihm wur­den Prio­ri­tä­ten vor­ge­ge­ben, die ins­be­son­de­re die Bee­te in den Haupt­ver­kehrs­stra­ßen und das Umfeld öffent­li­cher Gebäu­de umfas­sen”, erläu­tert Wulf. Dazu gehö­re auch das Haus der Feuerwehr.

Fes­te Pfle­gerhyth­men gibt es laut Bür­ger­meis­ter Wulf für die Bee­te und Grün­an­la­gen nicht. Der Pfle­ge­be­darf hän­ge stark von dem Ver­lauf der Wit­te­rung ab.

„Dem Nach­barn, der die Hecke gepflegt hat, dan­ke ich sehr herz­lich”, so Wulf. „Die Pfle­ge der Grün­an­la­gen um das Haus der Feu­er­wehr wur­den bereits in Auf­trag gege­ben. Sie soll in die­sen Tagen erfol­gen”, ver­si­chert er.

 

 

Von Redaktion

2 Gedanken zu „„Das wirft kein gutes Licht auf die Feuerwehr.”“
  1. „Schau­en Sie sich das mal an!“ Hans W. (Name von der Redak­ti­on geän­dert) ist verärgert

    man ist auch über Hans W. ver­är­gert! auch wenn er anonym ist weiß jeder wer gemeint ist. Der typi­sche kon­ser­va­ti­ve Gartenmacker.

  2. Ernst­haft? Man macht sich in August­dorf Sor­gen über geschnit­te­ne Hecken? Das sieht Nr die­se Art von Nach­barn die sich am nicht geschnit­te­nen Rasen im ande­ren Gar­ten stö­ren. OMG. Küm­mert euch um euren eige­nen Kram

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