Isa­bel Brand geht ger­ne spa­zie­ren. Ihren Nach­wuchs im Kin­der­wa­gen, mach­te sich die August­dor­fe­rin in der Ver­gan­gen­heit ger­ne auf, um eine klei­ne Run­de zu dre­hen. Die­se führ­te sie vom Bir­ken­weg aus auf einen klei­nen Patt, einem aus­ge­wie­se­nen Wan­der­weg, durch Wie­sen, in ein klei­nes Wäld­chen und dann auf eine Lich­tung, die direkt an der Rad­renn­bahn mündet.

Doch schon seit eini­gen Mona­ten kann die jun­ge Mut­ter nicht mehr ihrem Hob­by frö­nen. Vor dem Wald ist Schluss. „Schon seit lan­ger Zeit lie­gen dort Baum­stäm­me, die den Weg ver­sper­ren”, erklärt sie. Da die Bäu­me kreuz und quer lie­gen, lässt sich auch kein Weg drum­her­um fin­den. „Wie kann es sein, dass ein offi­zi­el­ler Wan­der­weg so lan­ge nicht begeh­bar ist”, fragt sie.

Die Redak­ti­on der AUGUSTDORFER NACHRICHTEN sprach mit den Päch­tern des Grund­stü­ckes, über das der Wan­der­weg führt; Die­ter und Hed­wig Kerst­ing­tom­bro­ke, Lei­ter der Gemein­schaft für Natur­schutz Sen­ne und Ost­west­fa­len-Lip­pe e.V. (GNS).

Hed­wig Kerst­ing­tom­bro­ke bestä­tigt, dass die Fich­ten im letz­ten Som­mer ver­trock­net sei­en und dann auch noch vom Bor­ken­kä­fer befal­len wur­den. „Dar­um muss­ten wir sie fäl­len las­sen”, erklärt das Ehe­paar, das meh­re­re Förs­ter kon­tak­tiert hat­te, die ihnen zu die­sem Schritt gera­ten hat­ten. „Man hat­te uns zuge­sagt, dass die Bäu­me spä­tes­tens im Juli weg­ge­schafft wer­den”, so Hed­wig Tombroke.

So lan­ge wol­len sie und ihr Mann aber nicht mehr war­ten. „Ich wer­de in den nächs­ten Tagen mit einem Tre­cker den Weg wie­der frei machen”, ver­spricht er gegen­über den AUGUSTDORFER NACHRICHTEN. Dann kann auch Isa­bel Brand auf ihrem Lieb­lings­pfad ent­lang wandern.

Von Redaktion

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