39 Dienst­jah­re und seit zwölf Jah­ren Schul­lei­te­rin der Real­schu­le. Das sind nur zwei Zah­len des Lebens­lau­fes von Iris Nau­mann, die ges­tern in einer fei­er­li­chen Zere­mo­nie ihren Abschied als Real­schul­lei­te­rin gefei­ert hat. (Ein Por­trät über Iris Nau­mann lesen Sie hier)

Zahl­rei­che Gäs­te und lang­jäh­ri­ge Weg­ge­fähr­ten waren in die Aula gekom­men, um Nau­mann zu gra­tu­lie­ren. Den Anfang mach­te Micha­el Ast, Kon­rek­tor der Real­schu­le. Er beschei­nig­te sei­ner Che­fin ein wei­tes Herz, und ein Enga­ge­gemt, das sich immer am Wohl der Kin­der und Eltern aus­ge­rich­tet habe. „Dar­in sind Sie mir ein Vor­bild”, so Ast.

Ein Höhe­punkt der Ver­ab­schie­dung war sicher­lich ein Film, der von Edith Kenemy ange­fer­tigt wur­de. Die Real­schul­leh­re­rin drück­te damit auch ihre beson­de­re Ver­bun­den­heit mit Iris Nau­mann aus. Denn sie war unter ihr bereits Schü­le­rin an der Heinrich-Drake-Schule.

Auch Real­schul­de­zer­nen­tin The­re­se Dall­mei­er beton­te in ihrer Rede das umfang­rei­che Wir­ken Nau­manns. „Sie haben sich in hohem Maße für die Schul­form der Real­schu­le ein­ge­setzt”, erklär­te sie. Dabei sei die­se häu­fig neue Wege gegan­gen und habe auch auf die eige­ne Wei­ter­ent­wick­lung immer hohen Wert gelegt. „Die Leis­tun­gen, die Sie wäh­rend die­ser lan­gen Zeit voll­bracht haben, berech­ti­gen Sie zu Stolz und Zufrie­den­heit!”, so das Fazit.Auch Bür­ger­meis­ter Dr. Andre­as Wulf cha­rak­te­ri­sier­te Nau­mann als eine kämp­fe­ri­sche Per­son, die zu der Schu­le gestan­den habe. „Sie hin­ter­las­sen ein bestell­tes Feld”, so die Ein­schät­zung des Gemeindeoberhauptes.

Das Kol­le­gi­um beton­te, wie groß die Fuß­stap­fen sei­en, die die schei­den­de Rek­to­rin hin­ter­las­se. „Sie hat­ten immer eine offe­ne Tür und ein offe­nes Ohr”, gaben sie der ehe­ma­li­gen Che­fin mit auf den Weg.

Eine sicht­lich gerühr­te Iris Nau­mann ergriff zum Schluss das Wort und bedank­te sich bei allen Betei­lig­ten und schob schmunz­lend hin­ter­her: „Auch wenn die Zusam­men­ar­beit nicht immer ein­fach war. Die anwe­sen­den Poli­ti­kern for­der­te Nau­mann auf, den Real­schu­le immer gewo­gen zu blei­ben. „Schaf­fen Sie auch in Zukunft gute Arbeits­be­din­gun­gen für die­se wun­der­vol­le Real­schu­le.” Sie wer­de nun in ihr Wohn­mo­bil stei­gen und gemein­sam mit ihrem Mann reisen.

Musi­ka­lisch unter­mal­ten Andi Jan­zen und Mar­vin War­ken­tin auf dem Kla­vier die Ver­an­stal­tung, wäh­rend Zeliha Kes­kin einen Poe­try Slam vor­trug. Alle erhiel­ten lang anhal­ten­den Applaus. bevor im Abschluss die zahl­rei­chen Gäs­te bei einem Buf­fet den Abend aus­klin­gen ließen.

 

 

 

 

Von Redaktion

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