Nacht­wan­de­rung, Bogen­schie­ßen, Gru­sel­ge­schich­ten – wenn die zehn­jäh­ri­ge Fin­ja erzäh­len soll, was ihr beim Kin­der­cam­ping am bes­ten gefal­len hat, kann sie gar nicht mehr auf­hö­ren. So wie ihr ist es wohl den meis­ten der 37 Kin­der gegan­gen, die am ers­ten Feri­en­wo­chen­en­de am Schlings­bruch zel­te­ten, was durch den den HoT Fun­ken­flug orga­ni­siert wurde.

Dabei sah es am Frei­tag abend noch nicht danach aus, dass das Zelt­la­ger auch in die­sem Jahr wie­der ein Erfolg wer­den könn­te. Plötz­lich her­ein­bre­chen­de Regen­mas­sen zwan­gen die Betreu­er dazu, die Kin­der in Win­des­ei­le in das Jugend­zen­trum zu fah­ren. „Wir schau­en mal, wie es wei­ter­geht”, erklär­te Sozi­al­ar­bei­te­rin Susan­ne Gerne­cke an dem Abend.

Glück­li­cher­wei­se ging es dann spä­ter für die Kin­der und Betreu­er zurück auf den Platz, so dass alle Betei­lig­ten ihr Wochen­en­de genie­ßen konnten.

Neben der Nacht­wan­de­rung mit Geschich­ten durch das nah­ge­le­ge­ne Fur­l­bach­tal, geführt von der orts­kun­di­gen Mär­chen­er­zäh­le­rin Susan­ne Specht und dem obli­ga­to­ri­schen Lager­feu­er mit Stock­brot, ver­gnüg­ten sich die Kin­der bei Zom­bie­ball, Fuß­ball und Bogen­schie­ßen. Für die­je­ni­gen, die es lie­ber etwas ruhi­ger ange­hen woll­ten, hat­ten die Orga­ni­sa­to­ren Schnit­zen und das Her­stel­len von Schmuck auf dem Programm.

Und einen Über­ra­schungs­be­such beka­men die Kin­der auch noch. Der Bezirks­be­am­te Jörg Thela­ner schau­te nach dem Rech­ten und unter­hielt sich für eine Wei­le mit den Cam­ping­gäs­ten; sehr zur Freu­de der­sel­ben, die dem Wach­mann zahl­rei­che Fra­gen stellten.

Und natür­lich war auch für das leib­li­che Wohl gesorgt. So wur­de zum Mit­tag­essen jeweils zwei­glei­sig — vege­ta­risch und nicht vege­ta­risch — gekocht, „so dass für jeden etwas dabei war”, erklärt Kübra Calis­kan.

„Ziel unse­res Pro­gram­mes ist es, die Gemein­schaft zu för­dern”, so Calis­kan, die als eine von 14 Betreu­ern und Betreue­rin­nen sich um die Kin­der küm­mer­te. Die­se fan­den die Frei­zeit nach eig­ne­ne Wor­ten „spit­ze” und sind sich sicher: „Auch nächs­tes Mal sind wir wie­der dabei!”

Von Redaktion

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