Jen­ni­fer und Dus­tin Hor­nig hat­ten vor weni­gen Tagen die Initia­ti­ve „Begeg­nungs­park” ins Leben geru­fen. (Die AN berich­te­ten) Wäh­rend die Initia­ti­ve bei der CDU auf Zustim­mung stößt, reagie­ren die ande­ren Par­tei­en abwar­tend bis skep­tisch. Roger Rit­ter von der FDP erklär­te: Wir hören uns das mal an.” Alle Par­tei­en­zei­gen sich von dem Enga­ge­ment der bei­den August­dor­fer beeindruckt.

„Die SPD freut sich über jeden Vor­schlag aus der Bevöl­ke­rung ins­be­son­de­re von jun­gen Leu­ten, unse­re Gemein­de attrak­ti­ver und lebens­wer­ter zu gestal­ten”, erklärt der SPD_Farktionsvorsitzende Hein­rich Georg Schnei­der. Genau die­se Idee von Jen­ni­fer und Dus­tin Hor­nig eines „Begeg­nungs­par­kes für Jung und Alt“ wer­de im kom­men­den Jahr fer­tig­ge­stellt. „Der alte Hei­de­sport­platz wird zum Hei­de­Park unter dem Leit­ge­dan­ken „Mit­ten­drin – Platz für alle“ mit Inves­ti­ti­ons­kos­ten in Höhe von ca. 700.000 Euro umge­baut”, so Schnei­der. „Hier wird schon bald ein Sport- und Frei­zeit­park als Treff­punkt für alle Genera­tio­nen zur Ver­fü­gung ste­hen”, so Schnei­der in einer Stellungnahme.

Auf die­ser Flä­che in unmit­tel­ba­rer in Nähe des Schul- und Sport­zen­trums am Insel­weg ent­stün­den schon bald neben einem Jugend­spiel­feld und einem mul­ti­funk­tio­na­len Spiel­feld auch viel­sei­ti­ge Ange­bo­te wie Mehr­ge­nera­tio­nen-Sport­ge­rä­te, Calis­the­nics-Anla­ge, Bou­le­feld und ande­re Bewgungs­mög­lich­kei­ten für Jung und Alt. „Selbst­ver­ständ­lich wer­den hier auch auf die­ser park­ähn­li­chem Anla­ge Bän­ke und Sitz­plät­ze für Tref­fen und zum Aus­ru­hen zur Ver­fü­gung ste­hen. Der neue Hei­de­Park soll nicht nur von Schu­len, Kin­der­gär­ten und Ver­ei­nen genutzt wer­den, son­dern wird als Begeg­nungs­stät­te für jeder­mann zur Ver­fü­gung ste­hen”, so Schneider.

Dar­über hin­aus wer­de in der Gemein­de momen­tan mit dem geneh­mig­ten Inte­grier­tem städ­te­bau­li­chen Ent­wick­lungs­kon­zept (ISEK) gera­de im Bereich des fried­li­chen Zusam­men­le­bens Begeg­nungs­stät­ten für alle Genera­tio­nen neu geschaf­fen, aus­ge­baut oder modernisiert.

„Wir sind der Auf­fas­sung, dass wir für die Berei­che Sport und Frei­zeit für alle Genera­tio­nen also für Jung und Alt genü­gend attrak­ti­ve Ange­bo­te und Mög­lich­kei­ten schaf­fen wer­den. Auf die­sem Gebiet haben wir also einen sehr guten Weg ein­ge­schla­gen”, erklärt Schneider.

Eine attrak­ti­ve Gemein­de müs­se aber ins­be­son­de­re auch bezahl­ba­ren Wohn­raum för­dern und alles dafür tun, dass bezahl­ba­rer Wohn­raum ent­ste­hen kön­ne. Schnei­der ist über­zeugt, dass die­ser bezahl­ba­re Wohn­raum in August­dorf fehlt. >„Die Nach­fra­ge an fami­li­en­ge­rech­ten bezahl­ba­ren Miet­woh­nun­gen ist in August­dorf sehr groß und kann vom vor­han­de­nen Ange­bot nicht mehr ansatz­wei­se gedeckt wer­den”, stellt er fest.

Schnei­der betont, dass sich, auf­grund des man­geln­den Woh­nungs­an­ge­bo­tes SPD, FWG und FDP ent­schlos­sen hät­ten, das gemein­de­ei­ge­ne Frei­bad­grund­stück sowie die dar­an süd­lich gele­ge­ne Gemein­be­darfs­flä­che ins­be­son­de­re für den för­der­ba­ren Woh­nungs­bau zu über­pla­nen. „Die lan­des­ei­ge­nen Ent­wick­lungs­ge­sell­schaft NRW.URBAN Kom­mu­na­le Ent­wick­lung GmbH haben wir für die­ses Pro­jekt als her­vor­ra­gen­den Part­ner gefun­den”, erklärt der Fraktionschef.

Hein­rich-Georg Schnei­der betont, dass der Bür­ger­meis­ter vom Rat den Auf­trag erhal­ten habe, zur nächs­ten Rats­sit­zung am 26. Sep­tem­ber die erfor­der­li­chen Beschlüs­se bzw. Anträ­ge für eine Zusam­men­ar­beit mit der NRW-URBAN vor­zu­be­rei­ten. „Die SPD-Frak­ti­on bedau­ert, dass alle bis­he­ri­gen vor­be­rei­ten­den Beschlüs­se für die Schaf­fung von bezahl­ba­rem Wohn­raum von Bür­ger­meis­ter und CDU abge­lehnt wur­den, stellt Schnei­der fest. So habe der CDU-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der Mül­ler die Schaf­fung von bezahl­ba­rem Wohn­raum in einer der letz­ten Fach­aus­schuss­sit­zun­gen als „gro­ben Unfug” bezeich­net. „Eine Kom­men­tie­rung die­ser Äuße­rung ist nicht erfor­der­lich”, steht für Schnei­der fest.

Auch der FWG-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Peter Kaup betont in einer Stel­lung­nah­me, dass die FWG nie gegen eine Bür­ger­be­tei­li­gung sei, son­dern die­ses aus­drück­lich begrüßen.

„Eine „Begeg­nungs­stät­te“ auf dem alten Frei­bad­ge­län­de leh­nen wir aber aus­drück­lich ab”, macht Kaup deut­lich. „Hier ist nach wie das Ziel, attrak­ti­ven, finan­zier­ba­ren zusätz­li­chen Wohn­raum für die August­dor­fer Bevöl­ke­rung zu schaf­fen”, unter­streicht er.

Eine Bür­ger­be­tei­li­gung sei hier bereits vor­ge­se­hen und auch die ergän­zen­den erfor­der­li­chen Beschlüs­se für einen Gesell­schaf­ter­ver­trag, die Pro­jekt­pla­nung sowie Pro­jekt­durch­füh­rung durch die NRW-URBAN GmbH sei­en in der Umsetzung.

Kaup betont, dass zum The­ma „Begeg­nungs­stät­te“ bereits im ISEK die Auf­wer­tung des Umfelds der Alten Schu­le und Schaf­fung eines bar­rie­re­frei­en Zugangs zum Quar­tiers­spiel­platz an der Schle­si­er Stra­ße beschlos­sen und zusätz­li­che För­der­mit­tel geneh­migt wor­den seien.
„Ich möch­te auch auf die vom Bür­ger­meis­ter und der CDU kon­tro­vers geführ­ten Dis­kus­si­on zum The­ma Immis­si­ons­schutz Freibad/Freizeitanlage auf dem ehe­ma­li­gen Frei­bad­ge­län­de erin­nern, die eine sol­che Anla­ge dort nicht ermög­licht. Auch vie­le Anwoh­ner um dem Gelän­de hat­ten sich des­halb damals gegen eine Frei­zeit­an­la­ge oder Was­ser­spiel­platz aus­ge­spro­chen”, erin­nert sich Kaup.

„Im Rah­men der wei­te­ren Bespre­chun­gen im Rah­men der Umset­zung Maß­nah­men ISEK kön­nen bestimmt Wün­sche oder Vor­stel­lun­gen auch aus einer „Initia­ti­ve Begeg­nungs­park“ bespro­chen wer­den. Wir sind dazu ger­ne bereit”, stellt Peter Kaup fest.

Von Redaktion

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