Die Gemein­de August­dorf hat einen Zuwen­dungs­be­scheid des Bun­des­um­welt­mi­nis­te­ri­ums über die Maxi­mal­för­de­rung von 14.925,00 Euro bekom­men. Zuvor hat­ten Kli­ma­schutz­ma­na­ger Lami­ne Tra­o­ré und Man­fred Wag­ner, ver­ant­wort­lich für den Tief­bau im Fach­be­reich Bau­en, Pla­nen und Umwelt, einen För­der­an­trag zur „Richt­li­nie zur För­de­rung von Kli­ma­schutz­pro­jek­ten in sozia­len, kul­tu­rel­len und öffent­li­chen Ein­rich­tun­gen“ gestellt.

Bevor sie den Antrag gestellt haben, wur­den diver­se Test­leuch­ten auf deren Farb­wir­kung hin über­prüft und Zeit­schal­tun­gen und alte Stra­ßen­la­ter­nen genau unter die Lupe genommen.

Das Ergeb­nis konn­te sich anschei­nend sehen las­sen, — denn der Zuwen­dungs­be­scheid folg­te. „Somit kann die Stra­ßen­be­leuch­tung in August­dorf bald voll­stän­dig auf die neue und ener­gie­ef­fi­zi­en­te LED-Tech­nik umge­stellt wer­den”, erklär­te Bür­ger­meis­ter Dr. Andre­as Wulf.

Von der Maß­nah­me mit Gesamt­aus­ga­ben in Höhe von rd. 48.000 Euro sind die Wald­stra­ße, die Pivits­hei­der Stra­ße, der Insel­weg und der Lops­hor­ner Weg betrof­fen. Mit der Aus­stat­tung von ins­ge­samt 142 Stra­ßen­la­ter­nen wer­den in Zukunft cir­ca 11 Stra­ßen­ki­lo­me­ter neu beleuch­tet und etwa 43.300 Kilo­watt­stun­den Strom ein­ge­spart. Beim aktu­el­len Strom­preis sind das schon mehr als 12.000 Euro pro Jahr.

Doch nicht nur Ener­gie­kos­ten wer­den durch die Maß­nah­me gesenkt. Laut Anga­ben der Ver­wal­tung steht auch die Ver­mei­dung von 512 Ton­nen des Treib­haus­ga­ses Koh­len­stoff­di­oxid über die Lebens­dau­er betrach­tet, in Aus­sicht. „Für das Wohl­be­fin­den der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger kön­nen zudem Dun­kel­zo­nen im öffent­li­chen Ver­kehrs­raum der Gemein­de August­dorf redu­ziert wer­den”, so Wulf. Noch im lau­fen­den Jahr soll die Umset­zung der Maß­nah­me abge­schlos­sen sein.

Von Redaktion

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