In der Nacht von Mitt­woch auf Don­ners­tag haben Unbe­kann­te die Wör­ter „Sonic” und „No Way” an die Rück­wand des Rewe Ein­kauf­mark­tes gesprüht.

Ob der Name auf das im Jahr 1994 ver­öf­fent­lich­te Video­spiel Bezug nimmt, in dem eben­falls der Aus­ruf „No Way” vor­kommt, oder ob der Schrift­zug etwas ande­res bedeu­ten soll, ist nicht erkennbar.

Fili­al­lei­ter Ger­hard Krum­bach hat den Vor­fall an die Eigen­tü­me­rin des Gebäu­des, die Ratis­bo­na Haus­ver­wal­tung gemel­det. Ob von dort ein Straf­an­trag gestellt wird, war bis Redak­ti­ons­schluss noch nicht klar.

Zum Hin­ter­grund

Die Geburt der Graf­fi­ti-Bewe­gung war der 1971 in New York. Anfang 1983 schwapp­te das Phä­no­men Graf­fi­ti nach Euro­pa über.
Das Wort Graf­fi­ti ist der Plu­ral des ita­lie­ni­schen Wor­tes graf­fi­to, das sei­ner­seits aus dem latei­ni­schen Verb für „mit dem Grif­fel krat­zen“ ent­stan­den ist.

Der klas­si­sche Vor­gän­ger des Graf­fi­ti ist der Satz „Kil­roy was here“, der im 2. Welt­krieg von US-Sol­da­ten an diver­sen Stel­len geschrie­ben wurde.

Man ist sich jedoch unei­nig dar­über, wel­cher Tag nun tat­säch­lich das ers­te war. So liest man in den Medi­en oft von einem Arti­kel in der „New York Times“, in dem von einem Fahr­rad­bo­ten die Rede ist. Er hin­ter­ließ in den Stra­ßen New Yorks sei­nen Namen „TAKI“ und die Post­leit­zahl „183“.

Im ver­gan­ge­nen Jahr sind in Nord­rhein-West­fa­len rund 32.500 Qua­drat­me­ter Schmie­re­rei­en an Bahn­hö­fen ent­fernt wor­den — das ent­spricht in etwa der Flä­che von 4,5 Fuß­ball­fel­dern. Das Bun­des­land gilt bun­des­weit als Schwer­punkt bei Graf­fi­tis vor Baden-Würt­tem­berg und Ber­lin. Die Ent­fer­nung von Graf­fi­tis kos­tet pro Qua­drat­me­ter etwa 100 Euro.

Von Redaktion

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