Die FWG möch­te eine Wen­de im Insek­ten­ster­ben ein­lei­ten und bringt aus die­sem Grund einen Antrag in den Rat ein.
Die­ser lau­tet: „Die Ver­wal­tung wird beauf­tragt eine jähr­li­che Preis­ver­lei­hung „insek­ten- wild­bie­nen­freund­lichs­ter Gar­ten August­dorfs“ unter dem Aspekt Natur- und Arten­schutz als Gemein­de­ver­an­stal­tung auszurichten.“

Nach Aus­sa­gen des Frak­ti­ons­vor­sit­zen­den Peter Kaup ste­cken vor allem zwei Ver­eins­neu­mit­glie­der hin­ter der Idee: Mar­tin Thiel und Den­nis Marx.

Dem Antrag ist zu ent­neh­men, dass es in den letz­ten Jah­ren zu einem signi­fi­kan­ten Rück­gang der Wild­bie­nen- und Insek­ten­po­pu­la­ti­on gekom­men sei. Dies spie­ge­le sich auch in öffent­li­chen Dis­kus­sio­nen ver­mehrt wie­der. „Um die Ein­woh­ner der Gemein­de August­dorf zu sen­si­bi­li­sie­ren als auch zu moti­vie­ren soll ein jähr­li­cher Preis für den insek­ten- und wild­bie­nen­freund­lichs­ten Gar­ten aus­ge­lobt wer­den”, so die Antragsteller.

Mit der Ver­an­stal­tung könn­te die Stei­ge­rung des Umwelt­be­wusst­seins und des Umwelt­ver­hal­tens der Ein­woh­ner erreicht aber auch die Moti­va­ti­on für eine arten­ge­rech­te Gestal­tung des Gar­tens erhöht werden.
Den Antrag­stel­lern schwebt dabei eine Preis­ver­lei­hung im Rah­men der Herbst­kir­mes oder einer ande­ren öffent­lich­keits­wirk­sa­men Ver­an­stal­tung vor. „Damit kön­nen wir das Bewusst­sein der Ver­ant­wor­tung der Gemein­de für den Natur­schutz erhö­hen”, sind sich Marx und Thiel sicher.

Und auch über die Durch­füh­rung haben sich die Antrag­stel­ler schon Gedan­ken gemacht. So könn­ten sich jedes Jahr bis zu einem Stich­tag Ein­woh­ner, wel­che ein Inter­es­se an der Teil­nah­me bekun­den, bei der Gemein­de bewerben.
„Die Gemein­de setzt eine unab­hän­gi­ge Jury ein, wel­che gleich­mä­ßig aus ver­schie­de­nen frei­wil­li­gen Ver­tre­tern besteht”, so der Antrag. Die Jury wer­de je nach Bewer­ber­an­zahl an einem oder meh­re­ren vor­ab fest­ge­leg­ten Tagen die Gär­ten anhand eines vor­ab fest­ge­leg­ten Prüf­bo­gens bewerten.

Die Umset­zung der Maß­nah­me kön­ne dann, so die Idee, even­tu­ell kos­ten­neu­tral durch­ge­führt wer­den: als För­de­rung durch den Hei­mat-Preis NRW oder auch durch durch Spon­so­ring in Form von Restaurantgutscheinen.

Von Redaktion

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