Das Wort Ansprech­BAR prangt in gro­ßen Let­tern auf einem Pla­kat, das hin­ter dem Steh­tisch ange­bracht ist — unmit­tel­bar vor dem Ein­gang des Rewe-Marktes.

Der Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Den­nis Mael­zer (SPD) hat­te sich am Frei­tag auf den Weg nach August­dorf gemacht, um dort Gesprä­che zu füh­ren. War­um? „Man wirft uns Poli­ti­kern häu­fig vor, dass wir nur vor den Wah­len ansprech­bar sei­en”, erklärt er gegen­über den AUGUSTDORFER NACHRICHTEN. Die­ses Bild wol­le er mit sei­ner Tour korrigieren.

Und tat­säch­lich dau­er­te es nur eini­ge Minu­ten, nach­dem Mael­zer, mit Geträn­ken und Kin­der­scho­ko­la­de bewaff­net, sich an dem Stand auf­ge­baut hat­te, bis die ers­ten Besu­cher kamen.

„Es sind vie­le besorg­te Bür­ger unter den Gäs­ten, aber auch man­che, die ein­fach ger­ne etwas los wer­den wol­len”, erklärt der Land­tags­ab­ge­ord­ne­te das Spek­trum der Besu­cher. „Frü­her habe ich gedacht, dass es in ers­ter Linie um Lan­des­po­li­tik geht, über die ich spre­chen müss­te”, erläu­tert Den­nis Mael­zer schmunzelnd.

Mitt­ler­wei­le sei ihm jedoch klar gewor­den, dass er für alles Ansprech­part­ner sei. „Da gibt es auch mal bun­des- und auch mal kom­mu­nal­po­li­ti­sche The­men”, so Mael­zer, der die­se Din­ge dann ent­we­der nach Ber­lin oder in die jewei­li­ge Kom­mu­ne wei­ter­gibt. „Ziel ist es ja, den Men­schen so hel­fen”, so sein Motto.

Mit dem Auf­tritt in August­dorf zeig­te sich Mael­zer nach knapp zwei Stun­den zufrie­den. „Es war ein sehr gemisch­tes Publi­kum, und ich konn­te wie­der erle­ben,  wie schön es ist, direkt mit den Men­schen zu spre­chen”, erklärt er.

Für ihn steht fest: „Das wird nicht das letz­te Mal gewe­sen sein, dass ich nach August­dorf gekom­men bin.”

Von Redaktion

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