Vor fünf Mona­ten began­nen die Arbei­ten am neu­en Ver­wal­tungs­trakt der Real­schu­le, und ges­tern wur­de bereits das Richt­fest gefeiert.

Vor eini­gen Gäs­ten, den betei­lig­ten Archi­tek­ten, Bau­un­ter­neh­mern und Hand­wer­kern erin­ner­te Bür­ger­meis­ter Dr. Andre­as Wulf noch ein­mal dar­an, dass das Atri­um an die­ser Stel­le abge­ris­sen wur­de. Sowohl Wulf als auch die Bau­un­ter­neh­mer zeig­ten sich erfreut, dass die Arbei­ten im Neu­bau und auch im Gebäu­de gut vor­an kom­men. „Wir hat­ten am Anfang einen klei­nen Ver­zug”, erklär­te Archi­tekt Felix Struck­mann gegen­über den August­dor­fer Nach­rich­ten. Die­se Ver­zö­ge­rung beim Bau­be­ginn sei aber gut ein­ge­holt worden

Auch die Finan­zen hiel­ten sich im vor­ge­ge­ben Rah­men freut sich das Gemein­de­ober­haupt. „Das ist beson­ders erfreu­lich, gibt es doch bei vie­len Bau­vor­ha­ben in Deutsch­land und in der Regi­on erheb­li­che Kos­ten­stei­ge­run­gen”, so Wulf.

In dem neu­en Ver­wal­tungs­trakt wird die Bar­rie­re­frei­heit der Schu­le sicher­ge­stellt. Außer­dem sol­len moder­ne ener­ge­ti­sche Stan­dards rea­li­siert wer­den. Dadurch erhofft sich die Gemein­de Ein­spa­run­gen bei den Energiekosten

Der Umbau wur­de not­wen­dig, da die Real­schu­le neue Auf­ga­ben dazu bekom­men hat: Neben der Inklu­si­on, Inte­gra­ti­on, Über­mit­tag­be­treu­ung, bean­sprucht auch die Schul­so­zi­al­ar­beit und die Digi­ta­li­sie­rung Platz.

„Das bringt mehr Per­so­nal und einen deut­lich gestie­ge­nen Raum­be­darf mit sich”, erklär­te Dr. Andre­as Wulf den Anwesenden.

Ein Blick auf die Anmel­de­sta­tis­tik zeigt, dass auch die Zahl der Schü­ler wie­der gewach­sen sei und, sofern man den Pro­gno­sen glaubt, auch wei­ter anstei­gen wird.

Der Bau des Ver­wal­tungs­trakts stellt aller­dings auch nur eine Teil einer umfas­sen­den Sanie­rung und Erwei­te­rung der Real­schu­le dar.

So wird zukünf­tig ein offe­ner über­dach­ter Ver­bin­dungs­gang die ehe­ma­li­ge Haupt­schu­le und die Real­schu­le bar­rie­re­frei mit­ein­an­der ver­bin­den. In dem öst­li­chen Gebäu­de wer­den die Klas­sen­räu­me gestri­chen, Fuß­bö­den aus­ge­tauscht, Akus­tik­de­cken erstellt und WC-Anla­gen erneu­ert. Auch soll die Hei­zungs­an­la­ge erneu­ert wer­den. Dafür sind knapp 3,6 Mio. Euro eingeplant.

Und auch der Schul­hof der Real­schu­le wird neu gestal­tet; das wird mit Städ­te­bau­för­der­mit­teln finanziert.

Der öst­li­che Teil der ehe­ma­li­gen Haupt­schu­le wird in ein Medi­en- und Bil­dungs­zen­trum mit einer Men­sa umge­baut. Die Men­sa steht dann der Real­schu­le zur Ver­fü­gung. Auch der ehe­ma­li­ge Schul­hof der Erich-Käs­t­ner-Schu­le, der der Men­sa vor­ge­la­gert ist, wird auf­ge­wer­tet, was eben­falls der Real­schu­le zugu­te kommt.

„Für die­se und wei­te­re Maß­nah­men rech­net  die Gemein­de mit noch­mals deut­lich über 1 Mio. vom Land”, erklär­te Wulf. Der größ­te Teil davon sei bereits per För­der­be­scheid zugesagt.

Aber auch die Digi­ta­li­sie­rung soll einen gro­ßen Platz ein­neh­men, Dazu soll es einen Glas­fa­ser­an­schluss an die Schu­le geben, sowie die not­wen­di­ge Ver­ka­be­lung inner­halb der Gebäu­de. Außer­dem sol­len WLAN-Hot­spots und Prä­sen­ta­ti­ons­tech­nik und End­ge­rä­te ein­ge­rich­tet werden.

Sowohl Archi­tek­ten, Bau­un­ter­neh­mer als auch Bür­ger­meis­ter Wulf zeig­ten sich zuver­sicht­lich, dass, wenn die Arbei­ten wei­ter so vor­an schrit­ten, die­se im kom­men­den Jahr fer­tig seien.

Von Redaktion

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