Damit die Kom­mu­ni­ka­ti­on von Schu­len, Behör­den und Ein­rich­tun­gen mit Zuge­wan­der­ten gelingt, bie­tet das Kom­mu­na­le Inte­gra­ti­ons­zen­trum (KI) des Krei­ses Lip­pe seit meh­re­ren Jah­ren einen Sprach­mitt­ler­pool an. Aktu­ell sind dar­an knapp 50 Kräf­te mit 22 Spra­chen betei­ligt. Nun konn­ten sie­ben wei­te­re Sprach­mitt­ler in den Spra­chen Rumä­nisch, Alba­nisch und Bul­ga­risch geschult wer­den. „Gera­de im Bereich der süd­ost­eu­ro­päi­schen Spra­chen wer­den in letz­ter Zeit wei­te­re Sprach­mitt­ler gesucht. Mit den neu geschul­ten Kräf­ten kann das KI nun mehr Über­set­zungs­ter­mi­ne anbie­ten“, freut sich Sabi­ne Bei­ne, Fach­dienst­lei­tung „Sozia­les und Integration“.

Beim Sprach­mitt­ler­pool wer­den Men­schen mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund ver­mit­telt, die ihr Sprach­ver­mö­gen ein­set­zen, um bei Gesprä­chen zu unter­stüt­zen. „Für ihre kom­men­den Ein­sät­ze als Sprach­mitt­ler wur­den sie in den The­men­be­rei­chen ’Rol­le des Sprach­mitt­lers‘ und ’Umgang mit Viel­falt im Berufs­le­ben’ geschult. Ein wei­te­rer Schwer­punkt der Vor­be­rei­tung sind die prak­ti­schen Fäl­le, die in der Schu­lung durch­ge­spielt wur­den“, so Annet­te Ent­gel­mei­er vom KI, die den Sprach­mitt­ler­pool betreut. Neben dem Zuzug aus den Flucht­ge­bie­ten sorgt auch das Recht, sich als EU-Bür­ger frei in der Euro­päi­schen Uni­on zu bewe­gen, für wei­te­ren Bedarf an nied­rig­schwel­li­gen Übersetzungen.

Von Redaktion

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