Am Ende über­wog dann doch die Freu­de über den Punkt im Spiel gegen den letzt­jäh­ri­gen Zweit­li­gis­ten VfL Ein­tracht Hagen. Das Team Hand­bALL muss­te am Sams­tag erst nach der Schluss­si­re­ne den Aus­gleich hin­neh­men, denn über wei­te Stre­cken lagen die Lip­per deut­lich vor­ne. „Die Jungs kön­nen sehr stolz auf ihre Leis­tung sein“, lob­te THL-Trai­ner Mat­thi­as Struck sei­ne Mannschaft.

„Hagen war für mich bis heu­te die sou­ve­rä­ne Mann­schaft der Liga. Unterm Strich kön­nen wir zufrie­den sein mit dem Punkt“, wuss­te der Coach aber auch, dass sie nur ganz knapp an einer grö­ße­ren Über­ra­schung vor­bei­ge­schrammt waren. „Wir haben in der Deckung sehr gut gear­bei­tet und dem Hage­ner Rück­raum kaum Mög­lich­kei­ten zu frei­en Wür­fen gege­ben“, so Struck. „Auch Finn Zecher im Tor hat sehr gut gehal­ten und hat mit sei­nen Para­den einen Teil dazu beigetragen.“

Das Team Hand­bALL konn­te – auch mit Hil­fe der sehr guten Abwehr­ar­beit und der dar­aus mög­li­chen schnel­len, leich­ten Tore – Hagen über wei­te Stre­cken der Par­tie hin­ter sich las­sen. „Wenn wir zu Beginn viel­leicht etwas weni­ger ner­vös gewe­sen wären, hät­ten wir da sicher­lich den ein oder ande­ren Tref­fer mehr erzie­len kön­nen“, so Struck.

Die Gäs­te wur­den erst in der Schluss­pha­se immer stär­ker. „Das war dann viel­leicht auch eine Kraft­fra­ge, denn wir haben vor­her viel geackert“, so Struck. Hagen kam vor allem in Per­son von Jan-Lars Gau­batz immer näher her­an, er erziel­te in der zwei­ten Halb­zeit acht Treffer.

„Auch als wir zehn Minu­ten vor Schluss mit fünf Toren vor­ne lagen konn­ten wir uns kei­nes­falls sicher sein. Wir haben dann die Mög­lich­keit ver­passt, auch sechs erhö­hen. Hagen kam in Fol­ge zu schnel­len Tref­fern im Gegen­stoß und Stück für Stück her­an. Der VfL war ein der Schluss­pha­se druck­vol­ler und gefähr­li­cher. Wir hat­ten es schwer, Tore zu erzie­len“, sag­te Mat­thi­as Struck.

Den­noch ging es in die letz­ten Sekun­den mit einer 27:26-Führung für die Gast­ge­ber. Nach ange­zeig­tem Zeit­spiel blie­ben den Lip­pern noch zwei Päs­se, jedoch wur­de kurz dar­auf durch die bei­den Schieds­rich­ter auf Schritt­feh­ler ent­schie­den und Hagen rann­te mit viel Tem­po nach vor­ne. Jedoch unter­bra­chen die Lip­per die­sen Ver­such, die Schieds­rich­ter ahn­de­ten das Foul mit Rot und mit dem in den Schluss­se­kun­den fäl­li­gen Straf­wurf. So konn­te Hagen mit ver­wan­del­ten Straf­wurf noch zum 27:27-Endstand ausgleichen.

„Wir kön­nen mit Recht stolz auf die Mann­schaft sein. Die Jungs haben wirk­lich über das gesam­te Spiel gekämpft und in der Deckung sehr gut gear­bei­tet. Wir haben Hagen immer unter Druck set­zen kön­nen. Auch das Tem­po­spiel nach vor­ne war wun­der­bar“, bilan­zier­te Trai­ner Mat­thi­as Struck. „Aus die­sem Spiel neh­men wir sehr viel Selbst­be­wusst­sein mit.“

Von Redaktion

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