Mor­gens und abends ist Stau von der Kaser­ne bis zur Wald­stra­ße. Das gehört in Kür­ze der Ver­gan­gen­heit an. „Die umfang­rei­chen Bau­maß­nah­men haben jetzt begon­nen”, erklärt Haupt­mann Cars­ten Stein­mei­er in sei­ner Funk­ti­on als Kaser­nen­of­fi­zier. Wo bis­her eine Ein- und eine Aus­fahrt den Ver­kehrs­fluss in und aus der Kaser­ne regelt, sol­len bald vier Fahr­spu­ren dafür sor­gen, dass die Sol­da­ten schnel­ler in das Kaser­nen­ge­län­de hin­ein­fah­ren, bezie­hungs­wei­se es ver­las­sen können.

In der Ver­gan­gen­heit muss­te noch jeder Sol­dat bei der Ein­fahrt über­prüft wer­den. „Mit dem neu­en Sys­tem erhal­ten die Sol­da­ten eine Chip­kar­te, mit der sie sich an der zukünf­ti­gen Schran­ke iden­ti­fi­zie­ren kön­nen”, so Stein­mei­er. Er ist in sei­ner Funk­ti­on für die Bewa­chung der Kaser­ne sowie für alle Infra­struk­tur­maß­nah­men zustän­dig. In den ver­gan­ge­nen Mona­ten ent­stand schon die neue Wache, die neben der bis­he­ri­gen auf­ge­baut wur­de; in Kür­ze fol­gen die wei­te­ren Baumaßnahmen.

Eben­falls soll in Zukunft weni­ger Per­so­nal ein­ge­setzt wer­den. „Mor­gens ste­hen fünf Wach­män­ner an der Schran­ke, um die Papie­re zu kon­trol­lie­ren”, so der Kaser­nen­of­fi­zier. Da sei schon die Fra­ge auf­ge­kom­men, was man machen kön­ne, um das Per­so­nal zu redu­zie­ren. „Wir wer­den aber wei­ter­hin die Strei­fen und auch die Bewa­chung haben”, erklärt der Offi­zier. Über die neu­en Zufahrts­we­ge zur Kaser­ne soll eine Licht­zei­chen­an­la­ge ein­ge­baut wer­den. „Die­se zeigt an, wel­che Fahr­spu­ren wie befah­ren wer­den kön­nen”, so Stein­mei­er. So könn­ten mor­gens meh­re­re Spu­ren zur Ein- und abends zur Aus­fahrt genutzt werden.

Auch an die Sicher­heit wird gedacht. So ent­steht vor dem Kaser­nen­ge­län­de ein Park­platz, der nur über eine zusätz­li­che Stra­ße erreich­bar ist. „Soll­te sich die Gefähr­dungs­la­ge erhö­hen, kann auf der direk­ten Zufahrt zum Kaser­nen­ge­län­de eine Fahr­zeugsper­re auf­ge­baut wer­den, so dass kein Atten­tä­ter mit hoher Geschwin­dig­keit auf uns zufah­ren kann”, so der Kaser­nen­of­fi­zier. Jeder, der dann auf das Kaser­nen­ge­län­de will, müs­se die zusätz­li­che Stra­ße nut­zen, die durch ihre bei­den Kur­ven zur Redu­zie­rung der Geschwin­dig­keit zwingt. Stein­mei­er betont zwar, dass es kei­ne kon­kre­ten Vor­fäl­le gebe, aber es sei wich­tig, vor­be­rei­tet zu sein.

„In der Zwi­schen­zeit, wäh­rend die Umbau­maß­nah­men an der Ein­fahrt statt­fin­den, wur­de eine Behelf­s­ein­fahrt gebaut”, erläu­tert Stein­mei­er. Die­se ist in der Über­gangs­zeit eine Ein­bahn­stra­ße. „Mor­gens rein, abends raus”, so der Offi­zier. Und was pas­siert mit dem Stein, auf dem der Name der Kaser­ne steht? „Der wür­de dann direkt auf der Zuwe­gung ste­hen, so dass wir die­sen ent­fer­nen müs­sen”, so Stein­mei­er. Er ist sich aber sicher, dass ein geeig­ne­ter Platz für das „Tür­schild” der Kaser­ne gefun­den wird.

Von Redaktion

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Cookie Consent mit Real Cookie Banner