Der Aus­schuss für öffent­li­che Ein­rich­tun­gen hat ges­tern über die Mög­lich­keit gespro­chen, dass in Zukunft Baum­ur­nen­bei­set­zun­gen mög­lich sein sol­len. Die Aus­schuss­mit­glie­der, die sich auf dem Wald­fried­hof tra­fen begut­ach­te­ten dazu drei Eichen, um die jeweils zwölf  Urnen Platz fän­den. „Vor dem Baum soll es dann ein klei­nes Holz­schild geben, auf dem die die Namen aller zwölf Ver­stor­ben auf­ge­führt sind”, erklärt der Aus­schuss­vor­sit­zen­de Wolf­gang Huppke.

Vor den Stel­len sol­len kei­ne Blu­men ste­hen, Anfang nächs­ten Jah­res könn­te die­se Bestat­tungs­form dann schon mög­lich sein. Dazu müs­se aber erst die Fried­hofs­sat­zung geän­dert wer­den, erklär­te Iris Diek­mann. Der Aus­schuss will sich nach der Bege­hung in sei­ner nächs­ten Sit­zung im Novem­ber mit dem The­ma wie­der beschäftigen.

Außer­dem erläu­ter­te Diek­mann vom Fach­be­reich für inne­re Ver­wal­tung und Ord­nung, dass in Zukunft die Urnen­ra­sen­grab­fel­der von den Ein­zel­ra­sen­grä­bern getrennt wür­den. „Um eine Platz­op­ti­mie­rung auf dem Fried­hof zu errei­chen, wer­den die Urnen­ra­sen­grab­fel­der dann auf dem Grab­feld H sein, wäh­rend die Ein­zel­ra­sen­grab­fel­der wei­ter­hin auf dem Grab­feld H sein wer­den”, so Diekmann.

Außer­dem erfuh­ren die Aus­schuss­mit­glie­der, dass das im Bau befind­li­che Ste­len­feld um 16 Ste­len erwei­tert werde.

Zum Schluss hat­te Wolf­gang Hupp­ke noch eine Bit­te an die Bevöl­ke­rung: „Bit­te legen Sie kei­ne Blu­men an die Ste­len”, so Hupp­ke. Die­se wür­den vor den unten befind­li­chen Urnen abge­legt und wür­den damit die­sen Bereich ver­de­cken, so die Erklärung.

Von Redaktion

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